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Eat the floor – A contemporary ceremony

Tanztheater
Die Tänzer/-innen sind auf der Suche nach einer neuen Körperlichkeit, die es ihnen erlaubt, alle Sinne auszukosten. Früher waren Riten, insbesondere der Tanz, immanenter Bestandteil unserer Kultur. Heute bieten Rockkonzerte und Fußballspiele Ekstase und Transformation und lassen uns körperliche Grenzerfahrungen machen: Wir brüllen, prügeln, tanzen im Kollektiv, um uns selbst zu spüren. Gleichzeitig bietet die Zeremonie ein körperliches und sinnliches Ventil, den Anforderungen des modernen Alltags für kurze Zeit zu entkommen. Das Publikum wird Zeuge einer Grenzüberschreitung, in der Spiel und Ernst oft nicht auseinanderzuhalten sind.

Die Choreografin Eva Borrmann hinterfragt in ihren Stücken die Strukturen, in denen wir leben und untersucht dabei den politisch, kulturell und sozial geformten Körper.

Zeitraum: 01.02.–09.02.2018
Ort: Tafelhalle im KunstKulturQuartier, Äußere Sulzbacherstr. 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: € 13,-/8,- (Vvk); 16,-/10,- (Abendkasse)

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Zaubergala

Franken staunt
Erleben Sie Superstars der Zauberszene in einer gemeinsamen Show. Weltmeister, Europameister und Deutsche Meister der Zauberkunst werden Ihnen alle Facetten der Zauberkunst in einer einmaligen Mischung präsentieren. Erleben Sie wie Ihre Gedanken gelesen werden, Gegenstände verschwinden und erscheinen, magische Geschichten zur Realität werden und Fingerfertigkeit wahre Wunder vollbringt.

Zeitraum: 25.01.–28.01.2018
Ort: südpunkt, Pillenreuther Str. 147, 90459 Nürnberg
Eintritt: € 35,-/25,- (Vvk); 42,-/30,- (Abendkasse)

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41. Lateinamerikawoche

Die längst zu einer Nürnberger Institution gewordene Lateinamerikawoche bietet eine Mischung aus Musik, Politik und Sozialem, aus Information und Diskussion über die Situation in einzelnen Ländern Lateinamerikas. Auch Vorträge und Diskussionen zu allgemeinen und globalen Themen stehen auf dem Plan.

Der Auftakt ist wie immer musikalisch: La Mojarra Calavera aus Köln spielen anspruchsvolle karibische Musik, die zum Tanzen verführt. Die Musik kennt keine Grenzen zwischen Ländern, Kulturen und Stilen. Lateinamerika steht im Mittelpunkt. Weiter geht es mit Vorträgen über Populismus in Südamerika – ein Thema, das nicht nur in Europa gerade hohe Wellen schlägt – über die Situation Mexikos und den angedrohten Mauerbau der USA, über neue wirtschaftliche Beziehungen zwischen Lateinamerika und China und die Einschätzung über die Linksregierungen, die sich immer mehr in der Defensive befinden. Auch ein Ökumenischer Gottesdienst im lateinamerikanischen Stil lädt zum Besuch ein. Zum Abschluss laden das Musicalle Cholo Orchester und die legendäre AfterLaWoParty zum Tanz ein. Die Fiesta Latina für die ganze Familie rundet am 28.1. die 41. Lateinamerikawoche ab.

Besuchen Sie auch die Lateinamerika Filmwoche vom 8. bis zu 14.2. im Filmhauskino/Künstlerhaus.

Zeitraum: bis 28.01.2018
Ort: Villa Leon, Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg

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Der Karneval der Tiere

Ein musikalischer Spaß von Camille Saint-Saëns
Wenn Tiere Karneval feiern, geht es mitunter noch lebhafter zu als bei den Menschen. Alle sind sie da: Walzer tanzende Elefanten, Xylophon spielende Tintenfische, marschierende Löwen, springende Kängurus, gackernde Hühner, versteckte Kuckucke, Fische im Aquarium, singende Esel, Schildkröten und Superstar Schwan – da wird musiziert und getanzt!

Musikalisch erzählt wird uns die Geschichte des Karnevals der Tiere von Camille Saint-Saëns, der seiner Fantasie freien Lauf ließ – jedes Tier wird durch ein anderes Instrument dargestellt. Einen "echten" Erzähler und einen pfiffigen Maler gibt es auch: Tristan Vogt und Joachim Torbahn von Thalias Kompagnons – die Künstler der gefeierten Zauberflöte – erwecken die Tiere zum Leben und überraschen mit vielen lustigen, neuen Einfällen.

Datum: 25.01.2018, 17:00 Uhr
Ort: Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Königstr. 93, 90402 Nürnberg
Eintritt: € 12,-/9,50; Kinder bis 13 Jahre: 7,-

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Rabensommer

Theater
Julis, Ronjas, Augusts und Niels´ letzter gemeinsamer Sommer. Jetzt warten sie auf das Leben – hoffnungsfroh, verunsichert und neugierig. Was mag es bringen? Die letzten Jahre haben sie zusammen verbracht, waren dicke Freunde. Unzertrennlich wie Raben. Gemeinsame Ferien, gemeinsames Flirten, gemeinsames Plaudern, gemeinsame Streitgespräche. Nun, in wenigen Wochen, ist alles vorbei. Juli ist unentschlossen. Soll sie studieren? Wenn ja, was? Niels muss eine Ehrenrunde drehen und noch mal die Schulbank drücken. August drängt es in die Ferne und Ronja träumt vom Filmemachen. Was wird werden? Werden sie sich aus den Augen verlieren? Bleiben sie weiter Freunde?

Dieser letzte heiße Sommer ist wegweisend, verheißungsvoll und ernüchternd zugleich. Beim Eintauchen in die Erwachsenenwelt lassen sie viele Federn. Sie streifen ihre jugendliche Unbekümmertheit ab wie eine zweite Haut und legen sich ein dickes Fell zu – so sind sie gut gewappnet für die Zeit danach und freuen sich auf die Liste schöner Dinge: Tanzen, Reisen, Lieben, Leben – eben.

Zeitraum: bis 09.02.2018
Ort: Gostner Hoftheater, Austr. 70, 90429 Nürnberg
Eintritt: € 14,85/10,45 (Vvk); 16,50/12,10 (Abendkasse)

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Malte Zenses: in tyrannis

Ausstellung
In seinen Arbeiten verbindet Malte Zenses Techniken der Abstraktion mit Fragestellungen aus den Bereichen der Grafik, Semiotik und Subkultur. In den Entstehungsprozess fließen häufig persönliche Erlebnisse mit ein, die er zunächst in ein Archiv von Zeichnungen überführt, um sie später als abstrakte Codes in seine Werke zu übertragen. So kann die künstlerische Praxis von Malte Zenses auch als ein Aneignen, Übersetzen und Recyceln von erlebter Realität beschrieben werden.

Zeitraum: bis 11.02.2018
Ort: Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft, Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14-18 Uhr, Sa.+So. 13-18 Uhr
Eintritt: € 2,50/1,50

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Dürer's Dog

Tanzstück von Goyo Montero
Ein melancholisch sinnierender Engel, ein schreibender Putto, ein mysteriöser Polyeder, eine Kugel, zahlreiche (mathematische) Werkzeuge, runde und eckige Objekte und ein Hund – der Kupferstich "Melencolia I" aus dem Jahr 1514 zählt zu den drei Meisterstichen Albrecht Dürers. Schuf Dürer damit eine Allegorie auf die Melancholie, ein Temperament, das in der damaligen Zeit für das kreative Schaffen als unabdingbar galt? Auch nach über fünfhundert Jahren entzieht sich diese Arbeit Dürers einer endgültigen Interpretation und gibt in ihrer Mehrdeutigkeit ihren Betrachter*innen und der Forschung weiterhin Rätsel auf.

Gerade diese Rätselhaftigkeit und der Facettenreichtum sowohl dieses Kupferstiches als auch des gesamten (graphischen) Werkes Albrecht Dürers bilden für Goyo Montero einen spannenden Ideenfundus, aus dem er Inspiration für seine neue abendfüllende und abstrakte Ballettkreation "Dürer’s Dog" schöpft.

Zeitraum: bis 09.02.2018
Ort: Staatstheater Nürnberg - Opernhaus, Richard-Wagner-Platz 2-10, 90443 Nürnberg
Eintritt: € 10,60 bis 86,90 Euro

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On with the show

Ausstellung
Die Kunsthalle Nürnberg blickt zurück auf 50 Jahre Ausstellungsprogramm: Welche Künstlerinnen und Künstler wurden seit ihrer Gründung im Jahr 1967 ausgestellt? Welche Namen kennen wir noch heute und welche sind – vielleicht zu Unrecht – in Vergessenheit geraten? Welche kontinuierlichen Entwicklungen und welche innovativen Veränderungen hat es gegeben? Welche Themen und Positionen haben verstört, begeistert oder auch aufgeregt?

ON WITH THE SHOW präsentiert eine größere Auswahl an Exponaten, die seit der Gründung der Kunsthalle Nürnberg bis in die 1990er-Jahre durch kommunale oder private Initiativen angekauft wurden und die seit 2000 als Dauerleihgabe Teil der hochkarätigen Sammlung des Neuen Museums – Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg sind. Diese ikonischen Werke werden in einen beeindruckenden Dialog mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern gesetzt, die in der jüngeren Vergangenheit durch ihre Einzelausstellungen in der Kunsthalle Nürnberg begeistert haben.

Zeitraum: bis 25.02.2018
Ort: Kunsthalle im KunstKulturQuartier, Lorenzerstr. 32 90402 Nürnberg
Eintritt: € 5,-/2,50

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BOESE

Fotoausstellung
Gut und Böse bedingen sich wie Licht und Schatten, eines von beiden kann niemals für sich alleine stehen. Das klingt vielleicht etwas naiv, aber die entscheidende Wertung darüber wird einzig über unser Bewusstsein gesteuert. Religion, Ethik und vereinbarte Gesetze bieten uns hierzu gültige und tradierte Wertemuster an. Die individuelle Justierung wird durch Erziehung, Herkunft und das kulturelle Umfeld definiert. Kann man dies auch mit Fotos darstellen? Sind wir nicht mit Bildern zu diesem Thema bereits überflutet worden oder gar vollkommen abgestumpft, gelangweilt?

Mitglieder der fotoszene nürnberg e.V. haben sich mit dem Thema BOESE beschäftigt und es vielseitig visualisiert. Die hier vorgestellten außergewöhnlichen Bildmomente erzählen individuelle Geschichten, hinterfragen Klischees oder inszenieren Menschen. Kopfarbeiter wie auch Bildästheten werden überrascht sein über diese ungewöhnlichen neuen, frischen Fotografien.

Zeitraum: bis 17.02.2018
Ort: Projektraum der Fotoszene im Atelier- und Galeriehaus Defet, Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa: 12-15 Uhr
Eintritt: frei

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