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Foto: Gudrun Mitterhauser

Bence Bogányi

 

 

 

 

 

 

Christoph Braun

 

 

 

 

 

 

Clara Dent

 

Anne-Cathérine Heinzmann

 

 

 

 

 

Guido Johannes Rumstadt

 

 

 

 

 

Elisabeth Scholl

Die neuen Professorinnen und Professoren zum WS 2009


Bence Bogányi
Fagott

Bence Bogányi entstammt einer ungarischen Musikerfamilie.
Sein Studium begann er in Helsinki bei Prof. László Hara, welches er dort 2001 mit dem künstlerischen Diplom beendete. Anschließend setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Klaus Thunemann fort und schloss dieses 2004 mit einer Auszeichnung im Konzertexamen ab.
1997 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Crusell-Wettbewerb in Finnland, 2002 erhielt er einen Sonderpreis des Bärenreiter-Verlags beim ARD-Musikwettbewerb in München. Im April 2004 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb „Jean Francaix“ in Paris. 2006 gewann er den 1.Preis beim Internationalen Fernand Gillet-Hugo Fox Wettbewerb in Indianapolis (USA) und im selben Jahr, zusammen mit dem Quintett Chantily den 2. und Publikums-Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.
Bence Bogányi erhielt 1997 seine erste Stelle als Solofagottist an der Staatsoper in Helsinki; 2002 wechselte er an der selben Position zu dem Philharmonischen Orchester Helsinki, von 2005 bis 2007 war er Solofagottist des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters Berlin und seit 2007 hat Bence Bogányi die Stelle eines Solofagottisten bei den Münchner Philharmoniker inne.
Als Solist spielte er mit namhaften Orchestern, u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, dem Münchner Kammerorchester. Im Oktober 2005 hat er das, für ihn geschriebene Fagottkonzert von dem bedeutenden finnischen Komponisten Kalevi Aho mit den Helsinki Philharmonikern uraufgeführt.
Als Kammermusiker folgte er vielen Einladungen zu bedeutenden Festivals in ganz Europa, u.a. zu den Berliner Festwochen, dem Kammermusikfestival der ARD und dem Orlando Festival in Kerkrade. Mit dem Philharmonischen Oktett Berlin spielte er Konzerte in Japan, bei dem „White Nights Festival“ in St. Petersburg und nahm 2008 das Beethoven Septett auf.
Mit dem Quintett Chantily bereiste er verschiedene Länder, u.a. Afrika, Griechenland und Tschechien, wo sie auf Einladung des Goethe-Instituts Meisterkurse, Workshops und Konzerte gaben. Das Quintett Chantily hat bereits zwei CDs für die Profil Edition Günther Hänssler eingespielt, die bereits erschienen sind.
Bence Bogányi hat als Solist und Kammermusiker zahlreiche Werke auf CD und für den Rundfunk (wie den Bayer.Rundfunk, HR, RBB und WDR) aufgenommen.

Christoph Braun
Trompete

Christoph Braun, in Wangen/Allgäu geboren, war mehrfach Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", bevor er im Alter von 20 Jahren als Solotrompeter an das Staatstheater Nürnberg engagiert wurde. Er studierte bei Prof. Lachenmeir an der staatl. Hochschule für Musik in München. Weitere Studien führten ihn zu Prof. Reinhold Friedrich (Karlsruhe), Prof. Günter Beetz (Mannheim) und Prof. Max Sommerhalder (Detmold).

Christoph Braun gastierte als Solotrompeter u.a.in folgenden Orchestern: Staatskappelle Dresden, Bayerisches Staatsorchester München, Rundfunkorchester München, Bamberger Symphoniker, Münchner Kammerorchester, MDR - Symphonieorchester Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig, HR - Sinfonieorchester Frankfurt, SWR Sinfonieorchester Stuttgart. Ferner wurde er 2002 als Solotrompeter in das Ravenna Festival Orchestra unter Riccardo Muti berufen.

Er ist regelmäßig tätig als Solist zusammen mit Orgel, Klavier, Kammerorchester, Symphonieorchester ( u.a. mit der Staatsphilharmonie Krakau und dem Orchestra Ensemble Kanazawa in Japan ). Im Jahr 2003 spielte er als Solist bei der Uraufführung des Trompetenkonzertes Nr. 2 von László Dubrovay / Budapest.

Der Preisträger des internationalen Kammermusikwettbewerbs Passau war Dozent für Blechbläser beim Bayerischen Landesjugenorchester, sowie Dozent für Trompete beim Shiga-Kogen-Summer-Music-Camp in Japan.

1996-2003 hatte Christoph Braun einen Lehrauftrag für Trompete an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich- Alexander- Universität Erlangen/Nürnberg. Seit 2003- 2009 hatte er einen Lehrauftrag für Trompete an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Zum WS 2009/2010 wurde Christoph Braun als Professor für Trompete an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen.

 

Clara Dent
Oboe

Begann ihr Studium im Fach Oboe zunächst bei Prof. Arthur Jensen am Mozarteum in Salzburg und vollendete es bei Prof. Günther Passin an der Hochschule für Musik in München mit dem Meisterdiplom. Sie wurde Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, wie z.B. beim ARD-Wettbewerb in München und beim Genfer-Wettbewerb. Sie gewann den intern. Förderpreis der Kulturvereinigung in München.

Clara Dent konzertierte als Solistin mit vielen renommierten Orchestern, wie u.a. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, Polnische Kammerphilharmonie, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Camerata Academica Salzburg, Stuttgarter Kammerorchester u.v.m.

Als Kammermusikerin folgt sie verschiedenen Einladungen zu Festivals in ganz Europa, u.a. den Berliner Festwochen, den Bach-Festwochen in Thun, dem Kammermusikfestival in Maribor, dem Festival auf Schloß Elmau.

Seit 1999 ist Clara Dent Solo-Oboistin im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin. Von 2005 bis 2008 unterrichtete sie Studenten im Hauptfach Oboe am Richard-Strauss- Konservatorium in München.

2007 folgte sie der Einladung der Bayerischen Staatsoper München und trat dort für ein Jahr die Stelle einer Solo-Oboistin an. Seit Oktober 2008 unterrichtet sie Studenten im Hauptfach Oboe an dem Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg. Clara Dent hat zahlreiche solistische Werke für CD und Rundfunk eingespielt.

 

Anne-Cathérine Heinzmann
Querflöte

Anne-Cathérine Heinzmann war in den letzten Jahren auf zahlreichen Konzertpodien und internationalen Festivals zu Gast und zählt inzwischen zu den renommiertesten deutschen Flötistinnen ihrer Generation. Als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin tritt sie regelmäßig in Deutschland und europaweit auf.
Die Hamburgerin stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie und begann schon als Kind mit der musikalischen Ausbildung. Sie wurde von Prof. Jean-Claude Gérard (Stuttgart), Prof. Jeanne Baxtresser (New York) und von Prof. Michael-Martin Kofler (Salzburg) ausgebildet. Wichtige Impulse erhielt sie außerdem von Aurèle Nicolet und Paul Meisen. Sie ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Kammermusikstiftung „Villa Musica“, der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Deutschen Musikrat gefördert. Eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland führten die Flötistin u. a. in die Laeiszhalle Hamburg, die Semperoper in Dresden, in das Rudolphinum in Prag, zum Schleswig-Holstein-Musik-Festival und zu den BBC Proms Konzerten in London, in die Alte Oper Frankfurt, zu den Ludwigsburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling, der Biennale München und zu MusicaMallorca.
Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Solisten internationaler Orchester und Ensembles, außerdem konzertierte sie u. a. mit Leonard Hokanson, Miriam Fried, Aurèle Nicolet, Paul und Gustav Rivinius, Erik Schumann und Caroline Widmann. Anne-Cathèrine Heinzmann ist seit 1999 stellvertretende Soloflötistin am Opern- und Museumsorchester Frankfurt am Main. Neben ihrer Orchestertätigkeit widmet sie sich wesentlich der Kammermusik und dem Bereich der zeitgenössischen Musik. Mit ihren beiden Ensembles, dem Trio Charolca und dem VeldanaQuartett und ihrer Duopartnerin Elisaveta Blumina verbindet sie eine engagierte Konzerttätigkeit.
Aufgrund ihrer Leidenschaft zum Unterrichten ist sie inzwischen auf zahlreichen Meisterkursen eine gefragte Lehrerin geworden. In diesem Zusammenhang verbindet sie der Einfluss und die Zusammenarbeit mit Prof.Jeanne Baxtresser, an deren Internationalen Meisterkursen in der Musikakademie Hammelburg sie als Assistentin lange Zeit mitgewirkt hat. Seit 2008 leitet Anne-Cathérine Heinzmann einen jährlichen Meisterkurs für Flöte in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für Musik auf Schloss Rheinsberg.
Ab Oktober 2009 wird die Flötistin einem Ruf als Professorin für Flöte an die Hochschule für Musik Nürnberg folgen. Damit ist sie die derzeit jüngste Flötenprofessorin in Deutschland.

 

Guido Johannes Rumstadt
Orchester und Dirigieren

Guido Johannes Rumstadt stammt aus Heidelberg und studierte Dirigieren in Karlsruhe, Hamburg und Salzburg. Erste Stationen als Kapellmeister führten ihn an das Staatstheater Mainz, an das Badische Staatstheater Karlsruhe sowie als Ersten Kapellmeister an das Staatstheater Wiesbaden und für fünf Jahre an die Oper Frankfurt a.M.. Während dieser Zeit gastierte Guido Johannes Rumstadt an zahlreichen internationalen Opernhäusern, so an der English National Opera , an der New York City Opera, der Nationaloper Oslo, der Deutschen Oper Berlin , an der Oper Köln und am Théâtre La Monnaie, Brüssel. 1983 gründete Guido Johannes Rumstadt die Schlossfestspiele Zwingenberg, denen er bis ins Jahr 2001 als künstlerischer Leiter verbunden war. Hier setzte er sich für die konsequente Pflege von Opernraritäten wie Dvoráks „Der Jakobiner“, Webers „Abu Hassan“ , Glucks „Die Pilger von Mekka“ oder Humperdincks “Königskinder“ ein.

Von 1998 bis 2004 war Guido Johannes Rumstadt Generalmusikdirektor in Regensburg. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit lag dabei neben den Konzerten in der Aufführung zeitgenössischer („Joseph Süß“, „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ von Detlev Glanert) und vergessener Werke (Uraufführung von Walter Braunfels Oper „Der Traum ein Leben“). 2001 wurde er in der Fachzeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres nominiert. Auslandgastspiele u.a. in den USA –Minnesota Opera, Glimmerglass- und Wolftrap-Festival, Seattle Opera. Zwischen 2004 und 2007 war er freischaffend tätig. Gast-Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Nantes („Elektra“), Genf („Das schlaue Füchslein“), Dublin („Gianni Schicchi“, „Eine florentinische Tragödie“) und an die niederländische Reisopera („Hänsel und Gretel“). Ab der Spielzeit 2007/2008 ist er dem Staatstheater Nürnberg als Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Chefdirigenten verbunden. Gastverträge führen ihn nach Leeds, Nizza und Rouen.


Elisabeth Scholl
Barockgesang

Elisabeth Scholl begann ihre musikalische Laufbahn als erstes Mädchen im Chor der Kiedricher Chorbuben und studierte nach dem Abitur Musikwissenschaft, Anglistik und Kunstgeschichte. Ihre private Gesangsausbildung durch Prof. Eduard Wollitz ergänzte sie danach durch ein Studium der Alten Musik und historischen Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis (u.a. bei René Jacobs). Dort wurde Ihr Interesse an der Beschäftigung mit unveröffentlichten Musikhandschriften geweckt, die sie mit großer Begeisterung in Bibliotheken aufspürt, abschreibt und aufführt.
Elisabeth Scholl ist bei vielen großen europäischen Festivals als Solistin eingeladen (Schleswig-Holstein Musik-Festival, Rheingau Musik Festival, Lufthansa Festival London, Festwochen Luzern, Festival van Vlaanderen, Händel-Festspiele in Halle, Göttingen und Karlsruhe, BBC Proms u.a.) und arbeitet mit Dirigenten wie René Jacobs, Jos van Immerseel, Frieder Bernius, Enoch zu Guttenberg, Bruno Weil, Nicholas McGegan, Sir Neville Marriner uvm. zusammen.
Ihr Repertoire und zahlreiche CD-Einspielungen mit Werken von Alessandro Grandi bis in die Romantik spiegeln ihre stilistische Vielseitigkeit wider. Neben ihrer Konzerttätigkeit im Bereich der Alten Musik gibt sie Liederabende und war an verschiedenen europäischen Opernhäusern mit Rollen von Händel und Vivaldi bis Mozart als Gast engagiert.