Schulen ans Netz made in Nürnberg
Ein Konzept des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg (SchB)

3. Arbeitsplan und Zeitplan

Wir bräuchten zunächst zwei bis drei Modell-Schulen. Hierfür kämen
die B3 (gewerbliche Berufsschule, bereits ein Raum mit
Internetanbindung), B4 (kaufmännische Berufsschule mit
umfassendem pädagogischen Konzept und Hompage, aber noch keine
Räume mit Internetanbindung), B6 (kaufmännische Berufsschule mit
BAS, bereits ein Raum mit Internetanbindung) und B12
(Wirtschaftsschule, ein Raum mit Internetanbindung, bereits laufende
Schülerwahlkurse) in Frage.
Diese Schulen müßten vorrangig und bereits in 1998 ausgestattet
werden.

Außerdem kann auf die staatliche BOS und FOS zurückgegriffen
werden, die beide sehr kooperativ sind.

Wenn die Ausstattung noch an weiteren ein oder zwei Schulen bereits
im Kalenderjahr 1998 zumindest beginnt, kann die bislang entwickelte
Lehrerfortbildung ab dem Schuljahr 1998/99 auf breiter Basis
fortgesetzt und intensiviert werden.

Ab 1998/99 könnten wir dann auch erstmals den Internet-
Führerschein, u.U. auch schon den Netzwerk-Führerschein anbieten.

Ab diesem bzw. dem folgenden Schuljahr könnten dann auch die
ersten Schulen mit der konsequenten Einbindung des Internet in den
Unterricht beginnen.

Unter Beibehaltung einer breit angelegten Lehrerfortbildung könnten
dann die restlichen Schulen bis September 2002 vollständig
ausgestattet und pädagogisch vorbereitet werden, um den Internet-
Einsatz im Unterricht 'flächendeckend' an allen Nürnberger B-Schulen
zu realisieren.


Auf der folgenden Seite finden Sie einen strukturierten Überblick
über die wichtigsten Arbeitsschritte des Gesamtprojektes
"Internetanbindung der B-Schulen".


Die Internetanbindung der B-Schulen im Überblick:


Ž Technisches und finanzielles Grundkonzept von OrgA und SchB für
die Internetnutzung an großen und kleinen Schulen im B-Bereich

Ž Entwurf einer ersten räumlichen, organisatorischen und personellen
Grundvorstellung der einzelnen Schule für eine möglich
Internetnutzung (Ausarbeitung durch Systembetreuer, Interessierte und
Schulleitung)

Ž Vorstellen und Diskutieren eines Interneteinsatzes im Unterricht und
des vorläufigen Internetkonzeptes der Schule
(Lehrerkonferenz oder schulinterne Fortbildung / PI-SchilF)

Ž Ausarbeitung des endgültigen Konzeptes der Schule mit allen
räumlichen, technischen, organisatorischen, finanziellen, zeitlichen,
personellen Komponenten incl. der hausinternen Fortbildung und
pädagogischen Umsetzung (Systembetreuer, Internetbetreuer,
Interessierte und Schulleitung)

Ž Gründung einer Arbeitsgruppe 'Internet im Unterricht' (Aufspüren und
Downloaden von unterrichtsrelevanten WWW-Seiten, Ausarbeitung
erster Unterrichtseinheiten, Vorbereitung von
Fortbildungsmaßnahmen)

Ž Gründung einer Arbeitsgruppe 'Präsentation der Schule im Internet'
(Erstellen der Web-Seiten der Schule, Betreuung der Seiten auf
KUBISS)

Ž Erste Einführung in die Internetnutzung (schulinterne
Fortbildungsmaßnahme)

Ž Laufende schulinterne und schulübergreifende
Fortbildungsmaßnahmen (Vorführen von unterrichtsrelevanten WWW-
Seiten für bestimmte Fachbereiche, Vorstellen erster
Unterrichtseinheiten und pädagogischer Erfahrungen, Schreiben von
WWW-Seiten u.v.m.)


Sowie mittelfristig:



Ž Nürnberger Internetführerschein für Lehrkräfte
 

Ž Darstellen der Schule auf dem Kultur- und Bildungsserver der Stadt
Nürnberg (KUBISS)

Ž Informationsaustausch über den Kultur- und Bildungsserver der
Stadt Nürnberg


Die Zeitplanung sieht wie folgt aus:


Ž Abschluß der Planungen Sept. 1998
Ž Ausstattung der Modellschulen bis Sept. 1998
Ž Endgültige Finanzzusagen bis Nov. 1998
Ž Ausstattung der restlichen Schulen ab Frühjahr 1999 bis 2001
Ž breit angelegte Lehrerfortbildung ab Sept. 1998
Ž Erprobung der pädagogische Umsetzung an den Modellschulen ab
Sept. 1998
Ž Pädagogische Umsetzung an allen B-Schulen ab Sept. 1999 bis
spätestens Sept. 2002

Der ab dem September 2002 anvisierte Interneteinsatz im
Alltagsunterricht an allen Beruflichen Schulen in Nürnberg würde sich
um ein Jahr verzögern, wenn die geplanten Modellschulen nicht schon
im September 1998, sondern erst im September 1999 ihre Arbeit
aufnehmen könnten.


........Schulen ans Netz made in Nürnberg

(Ein Projekt des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg)
 

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