North Atlantic Treaty Organization
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Diese Seite wurde für Sie im Rahmen des Sozialkundeunterrichts erstellt von Yasin, Christina, Sabrina und Katharina
Klasse: VS 12 B;
Fachklasse für Versicherungskaufleute der Berufsschule 4, Nürnberg
Kurzbeschreibung
Die NATO ist ein kollektives Verteidigungsbündnis der westlichen Staaten gegen internationalen Terrorismus und Feinden desFriedens. Aus dem ursprünglichen Aufgabe der kollektiven Verteidigung ist das Prinzip der politischen Integration und der Wahrung des Weltfriedens geworden.
Inhaltsverzeichnis
Folgende Informationen stehen für Sie
bereit:
Entstehung der Nato
Die NATO wurde am 4.4.1949 gegründet.
Der Grund war das Bedürfnis nach einem internationalen Zusammenschluss
der einzelnen Staaten Europas. Man versuchte den Frieden zu wahren und
den Kommunismus aus Europa weitgehend fernzuhalten.
Die Gründungsstaaten waren Belgien,
Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Kanada,
Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal und die USA.
1952 schlossen sich Griechenland und die
Türkei, im Jahre 1955 die Bundesrepublik Deutschland der NATO an.
Spanien trat 1982 bei, Polen, die Tschechische Republik und Ungarn im Jahre
1999.
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Organisation
Im Wesentlichen besteht die NATO aus zwei Organisationssträngen. Zum einen dem Zivilen, zum anderen dem Militärischen.
An oberster Stelle der zivilen Organisation
steht der Nordatlantikrat als höchstes Konsultations- und Beschlussgremium.
Er wird aus den Staats- und Regierungschefs
gebildet, die durch ihre Außen- bzw. Verteidigungsminister der 16
Mitgliedsstaaten vertreten werden. Die NATO-Botschafter in Brüssel
fungieren als ständiger Rat.
Der Internationale Stab wird vom Generalsekretär
geleitet und hat etwa 1260 Mitglieder. Unter diesem stehen verschiedene
zivile
Abteilungen. Dazu zählen vor allem Organisationen, welche für
die Ausbildung und Entwicklung zuständig sind.
Sie sollen beispielsweise eine weitgehende
Versorgung an Diplomaten sichern.
Dem Nordatlantikrat stehen ebenfalls verschiedene
Institutionen
zur Verfügung. Es gibt spezialisierte Forschungsabteilungen, welche
z.B. Kampfflugzeuge entwickeln oder Panzer verbessern. Ebenso gibt es zivile
Forschungseinrichtungen, die der NATO unterstehen z.B. in der medizinischen
Forschung. Außerdem stehen dem Nordatlantikrat mehrere beratende
Ausschüsse
zur Seite. Diese Fachausschüsse spezialisieren sich auf ganz bestimmte
Bereiche, in denen durch Nachforschungen Informationen zusammen getragen
werden müssen um eine richtige Entscheidung zu treffen.
Im Groben sind die Ausschüsse für
Wirtschaft, Logistik, Sicherheit, Koordination und Militär zuständig.
Die militärische Organisation
besteht ebenfalls aus mehreren Gremien.
An oberster Stelle steht der Verteidigungsausschuss,
der das Bindeglied zwischen dem militärischen und dem zivilen Bereich
darstellt. Danach kommt der Militärausschuss. Er ist das höchste
militärische Beratungsgremium der Stabschefs und zugleich vorgesetzte
Behörde der obersten alliierten Befehlshaber der
europäischen und atlantischen Kommandobereiche.
Der Militärausschuss tagt mindestens
zweimal im Jahr und empfiehlt im Frieden Maßnahmen für die gemeinsame
Verteidigung.
Ausführendes Organ ist der Internationale
Militärstab mit 380 Mitarbeitern (davon 280 Militärs). Außerdem
hat der Militärausschuss direkte Befehlsgewalt über die einzelnen
Kommandobereiche.
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Rolle der NATO im historischen Wandel
Nach Gründung der NATO wurde schnell
klar, dass diese einige schwierige Aufgaben zu bewältigen hatte. Die
damalige
UdSSR schloss einen Gegenpakt zur NATO. Diesem sog. Warschauer Pakt
gehörten die damaligen sozialistischen Staaten Albanien, Bulgarien,
DDR, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei und Ungarn unter der Führung
der UdSSR an.
Durch diesen Vertrag trat der kalte Krieg
in seine heißeste Phase, denn durch den Pakt konnte die Sowjetunion
nun offiziell militärische Stützpunkte in den Ländern aufbauen.
Dadurch kam es zur Trennung von West-
und Ostdeutschland durch den Bau der Mauer 1961. Schnell merkte das
kommunistische Regime, dass man sowohl im Westen als auch im Osten Deutschlands
mit der Trennung des Staates nicht einverstanden war. Zwei Monate später
trat der wohl heißeste Moment des kalten Krieges in Berlin ein, da
sich hier der Warschauer Pakt und die NATO direkt gegenüberstanden.
Nach der Kapitulation der Russen begann ein Wettrüsten zwischen Ost
und West.
Schon 1962 kam es zum nächsten schweren
Konflikt. Die Sowjets installierten Mittelstreckenraketen auf Kuba, um
sie als Druckmittel gegen die NATO einsetzen zu können.
Während dieser 14-tägigen Krise
verhängte der US-Präsident eine Seeblockade über Kuba. Die
Welt stand kurz vor einem Krieg. Dieser Kampf ging an die Grenze der finanziellen
Mittel und der nervlichen Belastbarkeit aller. Frankreich verließ
1966 als starke Atommacht das militärische Bündnis, da es nicht
gewillt war, das Wettrüsten weiter zu unterstützen. Griechenland
folgte 1974 dem Beispiel, trat aber 1979 wieder bei.
1982 trat dann Spanien als zusätzliche
Verstärkung bei.
Als Ende der 80er Jahre der Zerfall der
Sowjetunion abzusehen war, konnte die NATO auf 40 Jahre zurückblicken,
in denen sich zwei Supermächte gegenüberstanden.
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Aufgaben der NATO
Durch die Veränderungen ergaben sich
vielversprechende aber vor allem herausvordernde Zukunftsperspektiven
für ein vereintes Europa. Denn erst nach jahrzehntelangem Sichern
des Friedens ist die Möglichkeit entstanden, die einzelnen Staaten
zu fördern und eine tiefere, eingehendere Zusammenarbeit zu schaffen.
Aus dem Prinzip der kollektiven Verteidigung ist das Prinzip der politischen
Integration und der Wahrung des Weltfriedens geworden. Dabei muss die
NATO vor allem auf die gemeinsamen Sicherheitsinteressen Rücksicht
nehmen. Man konnte endlich anfangen von den Vorteilen eines starken militärischen
Bündnisses auch nicht-militärisch zu profitieren. Die NATO ist
zuständig für die Sicherheit, die ein Staat wie z. B. Deutschland
braucht, um zum Einen internationale Politik zu betreiben, zum Anderen
auch die nationale Wirtschaft zu stärken. Der wesentliche und fortdauernde
Zweck der NATO besteht also darin, die Freiheit und Sicherheit aller ihrer
Mitglieder mit politischen und militärischen Mitteln zu
gewährleisten.
Auf der Grundlage der gemeinsamen Demokratie,
Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit strebt das Bündnis seit seiner
Gründung eine gerechte und dauerhafte Friedensordnung in Europa an.
Das Bündnis sichert daher nicht nur die Verteidigung seiner Mitglieder,
sondern trägt auch zu Frieden und Stabilität in der Welt bei.
Weitere Informationen zur NATO
---> besuchen Sie folgende Seite :
www.nato.de