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Schreckgespenst Globalisierung - Ursachen, Erscheinungsformen, Gestaltungsmöglichkeiten

Informationen und didaktisch-methodische Hilfestellungen zum Unterricht

Schreckgespenst Globalisierung

 

Multinationale Unternehmen

In Zahlen:

  • Beitrag zum Weltsozialprodukt: 25%: 
  • Anteil am Welthandel: 66% (je zur Hälfte durch Handel iInnerhalb multinationaler Unternehmen und mit anderen Unternehmen
  • Anteil an den weltweiten Forschungs- und Entwicklungsausgaben: 75% (alle Zahlen von 1997).
  • Die UNO-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD) schätzt, dass es weltweit 65'000 transnationale Unternehmen mit 850'000 ausländischen Tochtergesellschaften gibt. Davon haben drei Viertel ihren Sitz in den USA, Japan oder Europa. Von den 100 größten Konzernen haben gar 99 ihren Hauptsitz im Norden; nur einer der Top 100 ist im Süden (Südkorea) beheimatet. 
  • Fusionen und Zusammenschlüsse von Firmen haben in den letzten Jahren zu unerhörter Machtkonzentration von Konzernen geführt. In der Spitzengruppe der größten fünf sind gleich zwei Konzerne Resultat einer Gigantenhochzeit, der Automobilgruppe DaimlerChrysler und der Ölmulti ExxonMobil. 
  • Gemessen an der ökonomischen Potenz übertrumpfen diese Wirtschaftsriesen so manche nationale Volkswirtschaft. So sind von den 100 größten wirtschaftlichen Einheiten 51 privatwirtschaftliche Unternehmen und 49 Länder. Der Jahresumsatz der Nummer eins, des amerikanischen Automobilkonzerns General Motors, übersteigt die (addierten) Bruttosozialprodukte von Irland, Neuseeland und Ungarn. Und die fünf größten Konzerne überflügeln punkto wirtschaftlicher Leistung die 46 ärmsten Staaten der Welt.

  • (Vgl. auch http://www.evb.ch/index.cfm?page_id=1838)


Einschätzungen:

"Multinationale Unternehmen gelten bei manchen als Hauptverursacher der negativen Auswirkungen, die eine globalisierte Wirtschaft haben kann: Kinderarbeit, Rohstoffausbeutung, Umweltzerstörung, soziale Spaltung. Diesen Vorurteilen nach sind sie die wahren Herrscher in einigen Entwicklungsgebieten, die dortigen Regierungen lediglich ihre Marionetten."
http://www.bmwi.de/wirtschaftsbericht02/haeufige_fragen/
multinationale_unternehmen.jsp

und:

Multinationale Unternehmen werden stärker als die nationalen Staaten. Allgemein gesprochen stehen diese internationalen Gesellschaften außerhalb demokratischer Kontrolle, was oft den Handlungsraum nationaler Regierungen begrenzt. Die Vereinten Nationen haben verzeichnet, dass über die Hälfte des Welthandels durch multinationalen Unternehmen produziert wird und dass über ein Drittel des Welthandels aus Warentransfers innerhalb von verschiedenen Abteilungen binnen den selben multinationalen Gesellschaften besteht. Zwei Drittel aller internationalen Geschäfte mit Waren und Dienstleistungen insgesamt sind auf Tätigkeiten multinationaler Unternehmen zurückzuführen.
Der zusehends freier werdende Kapitalfluss ermöglicht es Unternehmen, die Produktion nach dem Standort zu verlegen, an dem die Kosten niedrig sind, ohne auf nationale Grenzen zu achten. Oft wird die Produktion nach ständig kleiner werdenden Produktionseinheiten extern vergeben oder weiter vergeben. Einige der größten und mächtigsten Gesellschaften beschäftigen direkt nur wenige Arbeitnehmer, aber mit Franchising oder Auftragsvergabe in der ganzen Welt können sie die erforderliche Produktion mengenmäßig und qualitativ hochhalten. Gerade auf dieser Ebene werden die schlimmsten Beschäftigungspraktiken festgestellt.
http://www.itglwf.org/focus.asp?Issue=MNC&Language=DE

oder:

Multinationale Unternehmen übernehmen heute eine Führungsrolle, wenn es darum geht,  das »greening of business« auch in Entwicklungsländern voranzutreiben. Konkret bedeutet dies: sie betreiben eine  betriebliche Umweltpolitik, die natürliche Ressourcen effizienter nutzt, Emissionen minimiert, und einen Beitrag zur Rehabilitation  beschädigter Umwelt leistet. Viele transnationale Unternehmen verbessern die Umweltstandards in den Entwicklungsländern  alleine schon dadurch, dass sie in ihren Tochtergesellschaften überall auf der Welt eine gewisse Uniformität der Technologie anstreben und  damit umweltfreundlichere Technologien nicht nur in den Industrieländern, sondern eben auch in Entwicklungsländern einsetzen. Darüber  hinaus spielen solche Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung nationaler Umweltpolitik in Entwicklungsländern. Ein  internationaler Workshop des UNRISD (United Nations Research Institute for Social Development) kommt zum Schluss, dass es eine Reihe von  Ländern gibt, in denen die signifikantesten Verbesserungen in der nationalen Umweltpolitik dadurch zustande kamen, dass  einflussreiche Unternehmen nationale Umweltinstitute gestärkt und bei ihren Bemühungen unterstützt haben.
http://www.foundation.novartis.com/german/multinationale_unternehmen_
globalisierung.htm

Die Dreigliedrige Grundsatzerklärung der IAO über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik (Status: nicht rechtsverbindliche Empfehlung) richtet sich vor allem an multinationale Unternehmen, die in Entwicklungsländern operieren. Der Inhalt der Dreigliedrigen Grundsatzerklärung der IAO über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik umfasst folgende Bereiche: 

  • Beschäftigungsfördernde Maßnahmen der in Entwicklungsländern operierenden multinationalen Unternehmen: U.a. werden dabei Konsultationen mit der Regierung und den Sozialpartnern des Gastlandes, um die Planung des Arbeitskräfteeinsatzes auf die dortige Sozialpolitik abzustimmen, sowie der Abschluss von Zulieferungsverträgen mit den nationalen Unternehmen empfohlen. 
  • Multinationale Unternehmen sollten sich bei ihrer Personalpolitik vom Prinzip der Chancengleichheit und Gleichbehandlung leiten lassen (im Hinblick auf Rasse, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, politische Anschauung, nationale und soziale Herkunft). 
  • Sichere stabile Arbeitsplätze sollten geschaffen werden. Geplante Veränderungen (wie z.B. Umstrukturierungen, Schließungen, Massenentlassungen) sollten rechtzeitig angekündigt werden, damit Regierungen und Arbeitnehmerorganisationen abfedernde Maßnahmen ergreifen können. 
  • Multinationale Unternehmen sollten für die notwendige Ausbildung ihrer Arbeitnehmer des Gastlandes sorgen, bei nationalen Berufsausbildungsprogrammen mitwirken und diese mit ihrem qualifizierten Personal unterstützen. 
  • Entgelt, Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen sollten keinesfalls unter denen des Gastlandes liegen. Sie sollten im Gegenteil die bestmöglichen Entgelt- und Arbeitsbedingungen bieten. Ebenso sollten sie höchstmögliche Standards beim Arbeitsschutz bieten und mit ihren internationalen Erfahrungen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes im Gastland beitragen. 
  • Vereinigungsfreiheit und Gewerkschaftsrechte der Arbeitnehmer sollten geachtet werden. Insbesondere sollten diese seitens des Gastlandes nicht eingeschränkt werden, um Anreize für Investoren zu setzen. Arbeitnehmervertreter sollte die Möglichkeit zu Kollektivverhandlungen eingeräumt sowie die dafür notwendigen Informationen übermittelt werden. Bei Verhandlungen über Arbeitsbedingungen sollte das multinationale Unternehmen nicht die Verlagerung des Standortes als Druckmittel einsetzen. 
  • Schließlich werden Beschwerderechte für Arbeitnehmer und freiwillige Streitschlichtungsmechanismen bei Arbeitskonflikten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern angeregt.
http://www.bmwa.gv.at/BMWA/Themen/Arbeitsrecht/IAO_UNO/
Taetigkeit/00704_multinationale_unternehmen.htm

oder:

Deutschland ist eines der führenden Heimat- und Zielländer von FuE-Aktivitäten multinationaler nternehmen. Nur in den USA haben ausländische multinationale Unternehmen mehr FuE-Aufwendungen getätigt. Aber auch deutsche multinationale Unternehmen forschen viel im Ausland und werden dabei ebenfalls nur von den USA übertroffen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 16/2002. Die Gesamtaufwendungen der Wirtschaft für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland sind von 30,5 Mrd. € im Jahr 1996 auf gut 44 Mrd. € im Jahr 2001 um fast die Hälfte gestiegen. Der überwiegende Anteil dieser Aufwendungen entfällt auf multinationale Unternehmen, deren Produktions- und zunehmend auch Forschungsstandorte international verteilt sind. Das DIW Berlin betont, dass ihre wachsenden FuE-Aufwendungen in der Regel das Resultat der Expansion in neue Märkte sind und nicht der "Verlagerung" von FuE-Kapazitäten ins Ausland. Die noch Mitte der 90er Jahre geäußerten Befürchtungen, die Bedeutung des einheimischen Forschungs- und Innovationsstandorts könne deswegen zurückgehen, hat sich nicht bestätigt. Gerade auch ausländische multinationale Unternehmen haben in den letzten Jahren zur deutlichen Ausweitung des FuE- und Innovationspotentials der Wirtschaft in Deutschland beigetragen. (DIW Pressemitteilung Nr. 23/2002 vom 17.04.2002)
http://www.berlinews.de/archiv-2002/1262.shtml
 
 


GERMANWATCH-Forderungen: Regeln für multinationale Unternehmen im internationalen Rahmen 
  • Für multinationale Unternehmen sollte eine Rahmenkonvention über Pflichten von Unternehmen vereinbart werden. Damit sollte der Prozess, der von den Regierungen in Johannesburg im Namen von Corporate Responsibility vereinbart wurde, fortgesetzt werden. 
  • Im Rahmen der Verhandlungen von Investitionsregeln für multinationale Unternehmen sollen soziale, umweltpolitische und menschenrechtliche Mindeststandards als Grundlage dienen. Diese Diskussionen sollten nicht im Rahmen der WTO erfolgen. 

  • http://www.germanwatch.org/tw/wahl02kw.htm

Die IG Metall will in den nächsten Jahren in den 25 größten international tätigen Unternehmen ihres Organisationsbereichs (Metallindustrie, Textil-Bekleidung, Holz- und Kunststoff) soziale Verhaltenskodizes durchsetzen. Deutsche Multis sollten sich gegenüber der IG Metall oder internationalen Gewerkschaftsbünden zur Einhaltung der Kernarbeitsnormen des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) verpflichten,
http://www.igmetall.de/pressedienst/2002/147.html

Die "Verhaltenskodizes multinationaler Unternehmen zur Einhaltung von Kernarbeitsnormen" der IG Metall zum Download (Word)...
 

Auswirkungen multinationaler Unternehmen:

Positive Wohlfahrtswirkungen

  • Ausnutzung internationaler Produktivitätsdifferentiale
  • Internationale Technologiediffusion
  • Skaleneffekte
Negative Wohlfahrtswirkungen
  • Möglichkeit zur Verlagerung von Abteilungen oder sogar des Stammsitzes
  • Möglichkeit, sich nationalen Regulierungen zu entziehen,  Steuerbasis zu verschieben (Verrrechnungspreise)
  • Weitere negative Konsequenzen von Kapitalmobilität
  • Macht gegenüber „Heimat“ländern 
  • Arbeitsplatzverluste in „Heimat“ländern?
  • Komplementarität in- und ausländischer Arbeitsplätze (dortige Markterschließung, Verfügbarkeit billiger Vorleistungen, Entstehung qualifizierter Arbeitsplätze, Anstieg der Exportnachfrage durch höhere Einkommen im Ausland)
  • Macht, Ausbeutung in „Gast“ländern (Subventionswettlauf der Gastländer, Ausbeutung von Rohstoffen und Natur, Rückführung von Gewinnen, Zerstörung kultureller Werte)
(Vgl. http://www.fh-merseburg.de/~blazejcz/lehre/fernstudium/internationalewirtschaft/L9MNU/
Multinationale%20Unternehmen%20folie.doc)
 

Handlungsweisen multinationaler Unternehmen am Beispiel Nike:

Nike wirbt mit Lebensgefühl und der schönen, abenteuerlichen, fairen und sauberen Welt des Sports. Die Artikel von Nike nahezu ausschließlich in den Ländern der Dritten Welt hergestellt. Viele Berichte aus aller Welt lassen kaum Zweifel daran, dass sich hinter dem schönen äußeren Anschein der Werbung unvorstellbare Produktions- und Arbeitsbedingungen verbergen.

Eine Befragung der 3.500 Beschäftigten bei Nike-Vertragspartnern in Indonesien ergab eine Lohnhöhe von 0,16 bis 0,19 US-Dollar bzw. 33 bis 39 Dollar pro Monat. In der Bekleidungsproduktion verdienten 33 % der Befragten sogar weniger als 33 Dollar. 58% der Befragten berichteten von Anbrüllen und grausamer Behandlung (z.B. an den Ohren ziehen oder stundenlang in der Sonne stehen), von willkürlichen Lohnabzügen und Toilettenreinigen als Bestrafung. Am meisten Beschwerden gab es wegen erzwungener Überstunden. Bei großer Nachfrage wurden oftmals 72 Stunden pro Woche gearbeitet. Aus Thailand wurde gemeldet, dass aufgrund der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsdrucks Beschäftigte sogar oftmals Blut husteten. Streiks der Beschäftigten beantwortete Nike mit Produktionsverlagerungen in andere Städte.

Nach allen Berichten von kritischen Organisationen hat sich trotz gegenteiliger Beteuerungen des Unternehmens an diesen Zuständen kaum etwas verändert.
(Vgl. http://www.resistance.eu.com/deutsch/Flyers/wiStuttgart-
NoLogoFlugiLang-2001-06-german%20stuff.pdf)

Ähnliche Feststellung sind für viele andere Unternehmen (Karstadt, C&A, adidas, Nike, H&M, Levis usw.) zu treffen. Schon 1996 waren weltweit etwa 4,5 Millionen Menschen, vor allem Frauen (Schätzung: DGB), in rund 70 afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern unter extrem repressiven Bedingungen tätig. In den Maquilas, den Zulieferbetrieben der internationalen Textilkonzerne, herrschten und herrschen überwiegend auch heute noch Zustände, wie man sie in Europa nur zu Zeiten des Frühkapitalismus kannte.
(Vgl. http://www.likedeeler-online.de/Like/vor2004/ausgabe7/like_aus7_maquila.htm)

Aktuelles zu den Arbeitsbedingungen von Nike und anderen Bekleidungsunternehmen findet man unter http://www.oneworld.at/cck/start.asp?b=43 ("Clean Clothes" - Kampagne für faire Arbeitsbedingungen weltweit).


Links:

http://www.bmwi.de/wirtschaftsbericht02/haeufige_fragen/
multinationale_unternehmen.jsp
(Bundesministerium, Welche Rolle spielen heute die multinationalen Unternehmen?)

http://www.foundation.novartis.com/german/
multinationale_unternehmen_globalisierung.htm
(Gesamtdarstellung, Novartis-Stifung)

http://jungle.pro-regenwald.de/diashow/dia.php?serie=5&index=0
(Young jungle, Zerstörung des Regenwaldes in Amazonien durch multinationale Unternehmen und industrielle Großprojekte)

http://www.germanwatch.org/tw/kwoecdls.htm und
http://www.wko.at/eu/handel/OECD-RL.pdf
(OECD-leitsätze für internationale Unternehmen)

http://www.uni-bamberg.de/sowi/europastudien/dokumente/toettler_mnu.pdf
(Semionarmaterial der Uni Bamberg)

http://www.themanagement.de/pdf/StrukturenGlobal.PDF
(Strukturen von globalen Unternehmen)

Multinationale Unternehmen (doc)
(Fernstudium-Materialien der FH Merseburg: www.fh-merseburg.de/.../fernstudium/internationalewirtschaft/)

http://www.uni-weimar.de/medien/management/sites/ss2001/strat_man/
strat_man_content/
globalestrategien_kraus_ruehl_treutler.pdf
(Globale Strategien)

http://www.uni-trier.de/uni/fb4/apo/pruefung/4.html
(Diplomklausur: Fallstudie Internationales Personalmanagement)
http://www.uni-trier.de/uni/fb4/apo/forschung/dis8.html
(Hilfestellung zum country-of-origin Effekt)

http://www.snf.ch/NFP/nfp42/synthese/56Hennebergersynthesis42.pdf
(Direktinvestitionen multinationaler Unternehmen und ihre Rückwirkungen auf die Beschäftigung in der Schweiz)

http://www.igmetall.de/themen/globalisierung/multinationale_unternehmen.html
Forderungen der IG-Metall zu multinationalen Unternehmen

http://www.igmetall.de/themen/globalisierung/sozialcharta_deutsch.pdf
Sozialcharta bei VW

http://www.oneworld.at/cck/start.asp?b=43
Clean Clothes - Kampagne für faire Arbeitsbedingungen weltweit

 

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Dies ist sind Unterrichtshilfen des Hauptseminars "Ökonomie und Globalisierung" der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch-Gmünd! Wir sind dankbar für Kritik,  Hinweise sowie Ergänzungen und integrieren gerne uns zugesandte Informationen, Links und Unterrichtseinheiten!

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