Schulen ans Netz made in Nürnberg
Ein Konzept des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg (SchB)

2.2.3 Ausstattungskosten insgesamt

Wenn die Schulen in der beschriebenen Weise mit einer
Grundausstattung für das Internet versehen werden (ohne neue
Rechner), wären hierfür Aufwendungen in folgendem Umfang
erforderlich:

Notwendiger Grundbedarf

Schule
Bedarf
Einzelheiten zum Internet-Raumbedarf

B1
20.000 DM
noch zwei Internet-Räume, Berufssfachschule
für Informatiker geplant

B2
20.000 DM
zwei Räume

B2/KFZ
5.000 DM
ein Raum

B3
5.000 DM
noch ein Raum

B4
20.000 DM
drei Räume

B5
10.000 DM
ein Raum im BBZ, ein Raum in der
Außenstelle

B6
5.000 DM
noch ein Raum

B7
10.000 DM
zwei Räume (incl. FAK und BOS)

B8
10.000 DM
zwei Räume

B9
10.000 DM
zwei Räume

B11
5.000 DM
noch ein Raum (u.U. wesentlich teuerer, da
Windows NT-Netz in jedem Fall neue Rechner
erfordert!)

B12
5.000 DM
noch ein Raum

B13
5.000 DM
ein Raum

B14
20.000 DM
drei Räume (inclusive Berufsfachschule)

Summe insgesamt 150.000 DM

Inwieweit an den 11 Berufssfachschulen, Fachschulen, Meisterschulen,
Fachakademien und Berufsaufbauschulen weitere, eigene Internet-
Zugangsmöglichkeiten geschaffen werden müssen, werden die
pädagogischen Erfordernisse und das Engagement der beteiligten
Lehrkräfte entscheiden. Es kann aber davon ausgegangen werden, daß
dies in der Hälfte der Fälle notwendig und zweckmäßig sein wird
(B7/FAK und B14/BFS sind in der Aufstellung oben bereits enthalten).

5 Fachschulen 25.000 DM je ein Internet-Raum
 
 

Grundbedarf aller B-Schulen insgesamt 175.000 DM
 
 

Notwendiger Zusatzbedarf

Einzelne Ersatzbeschaffungen von Rechnern, Druckern u.a.

insg.30.000 DM

Video-Beamer für 15 Schulen insg.140.000 DM
Summe Zusatzbedarf alle B-Schulen 170.000 DM

Ausstattungskosten insgesamt

Grund- und Zusatzbedarf aller B-Schulen insgesamt 345.000 DM

Die technischen Gesamtkosten für eine Internetanbindung aller B-
Schulen in Nürnberg würden sich damit auf insgesamt 345.000
DM belaufen.

Zumindest mittelfristig müßten dann noch alle Internet-Räume mit
Pentium 200-Rechnern und 17 Zoll-Monitoren unter Windows 95
ausgestattet werden, weil die EDV-Software von Monat zu Monat
umfangreicher, speicheraufwendiger und dadurch träger wird, und man
im Internet mit minutenlangen Wartezeiten beim Bildaufbau nicht
vernünftig arbeiten kann.

2.3 Notwendige Folgekosten

2.3.1 Notwendige Telekommunikationskosten

Über die Höhe der Telefongebühren für die Internetnutzung an Schulen
gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Zudem hängt deren
Höhe in entscheidendem Maße von dem Nutzungskonzept und der Art
der Internetanbindung der Schule ab.

Schätzungen des Bayerischen Städtetages gehen in Richtung 6.000
DM je Schule und Kalenderjahr. Diese Schätzung scheint angesichts
des besonderen technichen und pädagogischen Konzeptes von SchB als
Obergrenze realistisch.

Die jährliche Telefonkosten für alle 15 B-Schulen (13 städtische,
zwei staatliche) insgesamt werden p.a. auf maximal 90.000 DM
geschätzt.

Da bei den Schulen der hierfür zuständige Verwaltungshaushalt
besonders knapp bemessen ist, wird eine Erhöhung des
Verwaltungshaushaltes der einzelnen B-Schulen im o.g. Ausmaß
empfohlen.

2.3.2 Notwendige Personalkosten

Eine Umsetzung anspruchsvoller Internetlösungen im Schulbereich ist
nur möglich, wenn für die Netzwerk-, Software- und Hardware-
Systembetreuung an den einzelnen Schulen und schulübergreifend
zumindest semiprofessionelle Lösungen gefunden werden können,
inclusive Vertretungs- und Nachfolgeregelungen für diese Betreuer.

Eine Mindestlösung wäre dergestalt denkbar, daß beim Amt für
Berufliche Schulen und Schulpädagogik zwei halbe Stelle für die EDV-
Betreuung der Schulen geschaffen werden, einmal für die
Internetbetreuung und einmal die Netzwerkbetreuung der Schulen.
Da gerade die Berufsschule 1 mit ihren Kommunikationselektronikern
und der in Planung befindlichen Berufsfachschule für Informatiker
einerseits einen großen Lehrerüberhang hat, andererseits hier besondere
EDV-Kenntnisse zu erwarten sind, erscheint es zweckmäßig, zwei
engagierte EDV-Lehrkräfte mit ausgeprägten Netzwerk- und
Internetkenntnissen aus diesem Bereich zu gewinnen und mit je 12
Unterrichtsstunden zu entlasten. Dabei fallen für die Stadt keinerlei
Mehrkosten an, solange die B1 einen Überhang hat, der sinnvoll nicht
in anderen Bereichen eingesetzt werden kann.

Zusätzlich sollten die EDV-Betreuer an großen Schulen in einem
Umfang von 4 Wochenstunden entlastet werden (kleinere Schulen: 2
Std.).
Dies entpräche einer jährlichen Kostenbelastung von ca. 200.000
DM für insgesamt 42 Entlastungsstunden (vgl. eine ausführliche
Darstellung und Begründung unter Gliederungspunkt 2.6).


........Schulen ans Netz made in Nürnberg

(Ein Projekt des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg)
 

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