Alle Schulabgänger, insbesondere
von Beruflichen Schulen, müssen
daher EDV- und Internetkenntnisse
besitzen. Dieser Grundatz ist in
vergleichbaren Industriestaaten mittlerweile
unbestritten und wird nicht
nur in einzelnen Ländern (z.B.
in Kanada), sondern auch bereits in
anderen deutschen Städten durch
umfangreiche
Förderungsmaßnahmen schnell
und flächendeckend vorangetrieben:
Allein in Köln haben 120 weiterführende
Schulen Zugriff auf das
Internet (in Zusammenarbeit mit den
Sparkassen und IBM), 160
Lehrkräfte werden derzeit an
drei Schwerpunktschulen zum 'Kölner
Internet-Führerschein' ausgebildet.
Ähnliche Entwicklungskonzepte
liegen für München und Regensburg
vor. München will zudem einen
Internetführerschein für
Lehrkräfte und eine sog. 'Mailbox' als
Informations- und Kommunikationsmedium
einführen.
Das Amt für Berufliche Schulen
und Schulpädagogik (SchB) möchte
es auf diesem Hintergrund binnen dreier
Jahre erreichen, daß jeder
Schüler und jede Schülerin,
die eine berufliche Schule in Nürnberg
verlassen, Internet-Kenntnisse besitzen.
Diese Weichenstellung erscheint um
so wichtiger, da es gerade an
einem Standort mit teilweise veralteter
Industriestruktur und
überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit
notwendig ist, auf
Zukunftstechnologien zu setzen und
dem Arbeitsmarkt die
erforderlichen gut qualifizierten
Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.
........Schulen
ans Netz made
in Nürnberg
(Ein
Projekt des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg)
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