- Wir wollen den Schüler/innen
im EDV-Unterricht die wichtigsten
Grundfertigkeiten bezüglich Internet
und E-Mail beibringen, ihnen
Einsatzmöglichkeiten im Alltag
demonstrieren und diese neuen
Medien dabei kritisch hinterfragen.
- Wir wollen den Schüler/innen
im Fachunterricht
Einsatzmöglichkeiten von Internet
und E-Mail demonstrieren oder
wenn möglich, sie diese selbst
erproben lassen. Dabei ist eine
möglichst enge Verzahnung mit
den aktuellen Unterrichtsinhalten
anzustreben sowie ein möglichst
selbstätiges und
eigenverantwortliches Lernen der Schüler/innen
in Einzel-, Partner-,
Gruppen- oder Projektarbeit.
- Wir wollen darüber hinaus versuchen,
mit einzelnen Schüler/innen
oder Gruppen im Wahlunterricht sowie
in Ganztagsschulformen,
Übungsfirmen usw. weiterführende
Einsatzmöglichkeiten und
Projekte für Internet und E-Mail
zu entwickeln (z.B. Schreiben von
Schülerseiten unter der Schul-Internet-Adresse,
Kontakte mit
Partnerschulen, Suche nach Arbeits-
oder Lehrstellen im
Zusammenhang mit dem Arbeitsamt).
Dabei kann, soweit interessiert
und vorhanden, auch die SMV eine Rolle
spielen.
- Wenn man davon ausgeht oder zumindest
die Vision hat, daß alle
Menschen Internet und E-Mail als "Kulturfertigkeiten"
erlernen
sollen, sollten trotz aller bislang
noch vorhandenen Bedenken unsere
Schüler/innen als Fernziel eines
Tages einen öffentlich zugänglichen
Internetzugang erhalten, an dem sie
diese Fertigkeiten
eigenverantwortlich entwickeln, erproben
und realisieren können.
a) Die Schüler sollten in ca.
vier Stunden mit praktischen,
unterrichtsnahen Beispielen und Aufgabenstellungen
an das Internet
herangeführt werden:
- Zeigen des Navigators
- Anwählen einzelner Seiten
- Anwählen von Verweisen
- Bookmarks
- Suchen und Finden mit Suchmaschinen
- Absenden und Erhalten von E-Mails.
E-Mailing kann unter Linux nur von
Platz zu Platz simuliert und
geübt werden. Ein reales Mailing
ist nur vom Lehrerarbeitsplatz aus
möglich.
Als Inhalte sollten die Kolleg/innen
i.d.R. ihre aktuellen
Unterrichtsinhalte nehmen, also z.B.
Politik oder Börse zu Beginn
der 12. Bank-Klassen, Direktkontoführung
und Internetbanking aber
auch Sozialversicherungen in einer
11. Bank-, Versicherungs-,
Industrie- oder Großhandels-Klasse.
b) Diese Fertigkeiten können anschließend
anhand konkreter Aufgaben
für die Schüler selbsttätig
geübt werden (Aufgaben und Projekte mit
vorbereiteten Seiten auf dem Server
und Schwerpunkten wie z.B.
Institutionen, Politik, Gewerkschaften,
EU, Aktuelles,
Wirtschaftspolitik, Unternehmensnachrichten,
einige englische
Seiten u.v.m.). Evt. anschließend
auch einige Suchaufgaben auf dem
Server oder einer CD (Zeitumfang mind.
2 - 4 Std. / geteilte
Klassen)
c) Die erworbenen Fertigkeiten können
anschließend im freien Suchen
im Netz umgesetzt werden. Auch dies
sollte überwiegend anhand
vorbereiteter Suchaufgaben (z.B. Suchaufgaben
des Nürnberg-
Kollegs im Internet) oder zumindest
mit konkreten Zielsetzungen
(Aufbau der Stadtverwaltung, städtischer
Haushalt, eigener
Bundestagsabgeordneter, CD-Angebote
der Stadtbibliothek,
Aussuchen eines Filmes bei den Landesfilmdiensten
für die
Vorweihnachtszeit, Hauptstadt von
Sachsen-Anhalt etc.) erfolgen,
die ja zusammen mit den Schülern
definiert werden können.
(Zeitumfang mind. 2 - 4 Std. / geteilte
Klassen)
d) Im Zusammenhang mit konkreten Projekten
könnte später auch ein
echtes E-Mailing und ein Datentransfer
in Frage kommen
(Herunterladen von Programmen und
Dateien, Anfordern von
Material durch Schüler/innen,
Kontakte mit anderen Schulen, evt.
auch im Fremdsprachenbereich bzw.
beim Besuch von
Partnerschulen). Dies könnte
dann vom 'öffentlichen Rechner' aus
praktiziert werden (oder vom Lehrerarbeitsplatz
oder von der
Lehrerbibliothek aus).
........Schulen
ans Netz made
in Nürnberg
(Ein
Projekt des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg)
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