Schulen ans Netz

(Ein Konzept von SchB)

2.2 Technische Ausstattung

2.2.1 Vorhandene Ausstattung

Die Beruflichen Schulen in Nürnberg sind mit geringfügigen
Ausnahmen derzeit nicht in der Lage, den Schüler/innen
Internetanwendungen zu ermöglichen, ja auch nur zu demonstrieren.

Nach dem gegenwärtigen Sachstand gibt es derzeit nur an der
staatlichen Berufsoberschule (ein EDV-Raum mit 12 Rechnern und mit
einem NT-Server, der zugleich als FTP-Server eingerichtet ist,
finanziert mit externen Fördermitteln) und an der städtischen
Wirtschaftsschule (ein EDV-Raum mit 12 Rechnern und mit einer
Linux-Lösung mit Internetanbindung für alle Rechner, eine
Eigeninitiative einzelner Lehrkräfte) eine befriedigende Ausstattung.

An der staatlichen Fachoberschule ist die von der Schule angestrebte
Ausstattung bereits in der Realisationsphase (zwei EDV-Räume am
Netz, eine mobile Lösung mit fahrbaren Einzelrechner für 5 weitere
Unterrichtsräume), die Finanzierung erfolgt durch den
Sachaufwandsträger, also die Stadt Nürnberg.

Daneben gibt es nur rudimentäre Einzellösungen und Ansätze, die aus
privaten oder einzelschulischen Initiativen resultieren (B1: ein
Gruppenraum mit 8 Rechnern im Gefolge einer Förderung durch den
Verein 'Schulen ans Netz' und insbesondere durch Eigeninitiiative
einer Lehrkraft / B3: ein EDV-Raum mit 16 Rechnern und einer Linux-
Lösung des Netzwerkbetreuers von SchB, ebenfalls im Gefolge einer
Förderung durch den Verein 'Schulen ans Netz' / B4: bislang nur ein
ISDN-Anschluß und ein tragbarer Computer mit Internetanschluß
vorhanden (Finanzierung durch den Förderverein), ein umfassendes
Internet-Nutzungskonzept ist in Diskussion und in Verhandlungen mit
OrgA / B6: ein EDV-Raum mit einer Linux-Lösung des
Netzwerkbetreuers von SchB / B11: bislang kein ISDN-Anschluß
vorhanden, ein Konzept für einen NT-EDV-Raum ist in Vorbereitung /
B14: ein Einzelanschluß in der Übungsfirma der BFS, ein Konzept für
die BFS ist in Vorbereitung, seit 11/97 Förderung durch den Verein
'Schulen ans Netz').

B4, B6 und B14 werden als Spende von Grundig noch einen
Großbildfernseher mit Web-Box erhalten. Es handelt sich dabei aber
um Einzelgeräte, die nur eine begrenzte Internetnutzung (kein
Ausdruck, kein Downloaden) ermöglichen und für Demonstrationen in
Klassenzimmern gedacht sind.

Alle anderen Schulen verfügen derzeit über keinerlei Möglichkeiten,
einem Schüler das Internet auch nur zu zeigen. Das Amt für Berufliche
Schulen und Schulpädagogik empfiehlt vielmehr bisher den
Lehrkräften, die Möglichkeiten des BZ, von Parabol, der
Stadtbibliothek und von kommerziellen Internetcafes zu nutzen.

Die genannte Förderung durch Schulen ans Netz erschöpft sich im
übrigen bislang in einer ISDN-Karte für den Computer (Wert ca. 200
DM) nebst Software und 1.000 DM Telefongebühren für ein Jahr. Es
hatten sich bei der ersten Ausschreibung vor zwei Jahren zwar
zahlreiche Nürnberger Schulen beworben, aber nur drei Schulen aus
dem B-Bereich haben die oben beschriebene Unterstützung erhalten
(B1, B3 und B14).

2.2.2 Erforderliche Ausstattung

2.2.2.1 Zielvorstellung

Ein Erwerb der erforderlichen Kompetenzen ist nur möglich, wenn wir
an den Beruflichen Schulen Räume haben, in den Lehrer/innen mit
ihren Schülern praktisch und handlungsorientiert die Welt des Internets
erproben können. An Schulen mit 2.000 oder 3.000 Schüler/innen ist es
mit einem Einzelrechner nicht getan - hier benötigen wir komplette
EDV-Räume, in denen ganze Klassen bzw. größere Gruppen
selbsttätig üben können.

D.h. also, daß wir für alle Schulen mindestens einen EDV-Raum
benötigen, der von allen Arbeitsplätzen aus den Zugang zum Internet
erlaubt. An großen Schulen sollten es mehrere EDV-Räume sein.

Zusätzlich oder alternativ sind hier auch kleinere Gruppenräume oder
Einzelanschlüsse (z.B. nur für E-Mail) mit und ohne
Projektionsmöglichkeiten denkbar und wünschenswert.

Für die Integration der Internetanwendungen in den Fachunterricht
wären zudem tragbare oder fahrbare Geräte mit Display auf der Basis
vorhandener ISDN-Anschlüsse bzw. Inhouse-Netzanbindungen in
mehreren Klassenzimmer als zusätzlich Optionen sinnvoll und
wünschenswert.

Daneben erscheint es undabdingbar, einen Rechner für Lehrkräfte zu
Verfügung zu haben, um dort die Unterrichtsvorbereitung
bewerkstelligen zu können (Lehrerzimmer, Lehrerbibliothek o.ä.).

Nach wie vor sehr umstritten ist nach den bisherigen Erfahrungen und
Einschätzungen an den einzelnen Schulen und in der DV-Fortbildung,
ob man Schüler/innen einen unkontrollierten, also offenen Zugang zu
Internet und E-Mail auch außerhalb des Unterrichts ermöglichen soll.
Derzeit steht die Mehrzahl der Schulen und Systembetreuer dieser Idee
sehr skeptisch gegenüber. Ein freies, eigenverantwortliches Arbeiten
von Schüler/innen ist derzeit an allen Schulen nur unter Anleitung
geplant. Auch bei 'freien' Stunden, Wahlkursen usw. ist immer eine
Lehrkraft anwesend.

Dennoch wäre es pädagogisch höchst reizvoll, zumindest an einer
Berufschule einmal einen Testversuch mit einem einzelnen, für
Schüler/innen öffentlich zugänglichen Rechner zu machen. Dies wäre
insbesondere im Zusammenhang mit dem Kauf von Telefoneinheiten
beim Systembetreuer in Form von sog. 'Accounts' denkbar. Das Risiko
bestünde dann in der mutwilligen Beschädigung des Gerätes. Ein
böswilliges E-Mailen unter der Schuladresse ist nach unserem Konzept
nicht möglich, da sich die Schüler ihre eigenen, kostenlosen E-Mail-
Adressen bei freien Anbietern ("HOTMAIL") besorgen müssen, auf
die sie dann von der Schule oder von zuhause aus zugreifen können.

2.2.2.2 Ausstattungsvorschlag

Die Überlegungen des Amtes für Berufliche Bildung und
Schulpädagogik knüpfen an umfangreiche Vorüberlegungen und
Diskussionen mit Betreuern vor Ort (AK Internet und
Multimedia/DV40), bereits durchgeführte Modell-versuche und
Fortbildungen (allein in diesem Schuljahr 10 Multiplikatoren-
veranstaltungen in der Lehrerfortbildung - vgl. auch die letzten drei PI-
Hefte), zwei technische Eigenentwicklungen zusammen mit
Fachhochschülern (bereits installierte, lauffähige, in Erprobung
befindliche Internet-Linux-Anbindungen an B1 sowie an B3, B6 und
B12 - vgl. Anlagen 1 und 2), ein Anschlußkonzept von OrgA für die
B4 (vgl. Anlage 3) sowie die Überlegungen der AG Neue Medien an,
einer Projektgruppe des Schul- und Kulturreferats.
Generell zielt der vom Amt für Berufliche Schulen und Schulpädagogik
favorisierte Ansatz (vgl. Anlage 1) darauf ab, sich an großen
Berufsschulen die vorhandenen EDV-Räume und Netzwerke (Novell-
Netze) zunutze zu machen. Damit würden Geräteanschaffungen (mit
Ausnahme der Erneuerung veralteter Geräte und der Neuanschafffung
leitstungsfähiger Server) und die Neuverlegung kompletter Inhouse-
Netze zunächst weitgehend entfallen.

Der von SchB favorisierte Ansatz zielt auch darauf ab, anstelle der von
OrgA vorgeschlagenen Lösung (sternförmige Vernetzung, d.h. vom
Server direkt zu jedem Rechner, mit leistungsfähigen, aber teueren
Breitbandkabeln) einfachere und billigere Netzwerke aufzubauen
(Verbindung der vernetzten Räume insgesamt und nicht der einzelnen
Rechner mit dem Server sowie weit kostengünstigere Koaxialkabel).
An Schulen sind nicht alle Rechern permanent im Internet. Es ist auch
kein Zugriff auf große gemeinsame Datenmengen notwendig. Und es
bringt auch nichts, schnelle Netze zu haben, wenn dann der
Datendurchsatz zum Provider doch nur 64 KB ist und das ganze Netz
bremst.

Da der von SchB favorisierte Ansatz durchaus mit älteren Rechnern der
Kategorie 486er DX2 auskommt, ist er um mehrstellige Beträge
billiger als die OrgA-Lösung, die letztlich auf Windows NT-Netze
hinausläuft, welche in jedem Fall eine komplette EDV-Neuaustattung
der Schulhäuser nach sich ziehen würden. Dabei versperrt der
angestrebte Weg durchaus nicht die Verwendung des zukünftig wohl
vorherrschenden Betriebssystems Windows NT. Der Betrieb eines NT-
Servers für Unterrichtszwecke ist z.B. auf jedem anderen Rechner
außer dem Linux-Server problemlos möglich. Nach
Expertenmeinungen ist im übrigen auch LINUX mit seinem TCP/IP-
Protokoll selbst ein Betriebssystem, das als zukunftssicher eingeschätzt
wird.

Der von SchB favorisierte Ansatz zielt insbesondere darauf ab,
geringere Folgekosten zu verursachen: Anstelle der von OrgA
vorgeschlagenen Lösung mit permanentem Zugriff der Schüler auf das
Internet, greift der Schüler in vielen Fällen nur auf den Server (sog.
'Proxyserver') im Haus zu, ohne dies jedoch zu merken - die
Telefonkosten werden dadurch deutlich verringert.

Der von SchB favorisierte Ansatz ist damit auch besser auf
pädagogische Erfordernisse abgestellt, da der Lehrer von seinem
Arbeitsplatz aus den Internetzugang der Schüler stoppen kann bzw.
den Schülern durch Vorsurfen oder Downloaden nur bestimmte
Internet-Seiten für Suchaufgaben zur Verfügung stellen kann. Damit ist
auch ausgeschlossen, daß der Schüler unter dem Namen der Schule E-
Mails versendet.

Da der von SchB favorisierte Ansatz ausschließlich auf
Unterrichtszwecke abgestimmt ist und die Schulsekretariate nicht
einbezieht, ergeben sich auch keine Probleme des Datenschutzes
(Zugriffsabschottung hinsichtlich Schüler- und Lehrerdaten).
Für eine Internet-Vernetzung der Schulsekretariate würden wir
hingegen aus verschiedenen Gründen die Einbindung in das Stadtnetz
über OrgA und Hochbauamt und den Zugriff mittels stadtinterner
Nummern (231-....) empfehlen.
Last not least würden die Schulen durch die Einbeziehung der
Sekretariate die Möglichkeit des kostenlosen Zuganges zum Internet
verlieren, den der Nürnberger Provider ODN allen Schulen und
Bildungseinrichtungen für Bildungszwecke einräumt. Ein Provider ist
ein Unternehmen, das Anwendern den Zugang zum Internet eröffnet.
OrgA selbst konnte den Schulen bis heute keinen Preis-Vorschlag für
einen Internetzugang unterbreiten, amtsinterne Überlegungen liegen
derzeit bei 35 DM im Monat je Schule (vgl. Gesprächsprotokoll in
Anlage 4!). Dies ist weit mehr als bei ODN.

Wenn man sich für die von SchB favorisierte Internetlösung (vgl.
Anlage 1) entscheidet, verbleiben als Erstinstallationsbedarf folgende
Positionen:
- ISDN-Anschluß
- u.U. Anbindung an den ISDN-Anschluß mit TK-Anlage
- Verkabelung von der TK-Anlage zu den EDV-Räumen oder
Einzelarbeitsplätzen (sog. 'Inhouse-Netz')
- Linuxprogramm und ISDN-Karte auf dem Lehrerarbeitsplatz des
EDV-Raumes - bei großen Schulen: ein 486er-Rechner als Linux-
Server sowie Linuxprogramm und ISDN-Karte auf dem Server
- ISDN-Karten / ggfs. auch Netzwerkkarten auf allen
Schülerarbeitplätzen
- Koaxialnetz-Verkabelung (falls kein Novell-Netz vorhanden)
- u.U. Aufrüstung der 486er-Rechner von SX- auf DX2-Standard, in
Einzelfällen auch neue Rechner, soweit es sich noch um 386er-
Rechner handelt, die nicht mehr sinnvoll aufzurüsten sind
- die hierfür erforderliche Arbeitszeit, Installationskosten usw.
- Software (die erforderliche Software ist heute überwiegend frei
erhältlich, im Betriebssystem integriert oder doch sehr kostengünstig)
- eine Scanner, um eine Bildbearbeitung zu ermöglichen (ist beim
Schreiben von Internet-Seiten unbedingt erforderlich)
- u.U. ein externes zip- oder jaz-Laufwerk für den Systembetreuer zur
beschleunigten Datenübertragung, u.U. SCSI-Schnittstellen an den
betroffenen Rechnern zur Beschleunigung der Datenübertragung
- u.U. neue Drucker, wenn die alten Geräte (z.B. Matrixdrucker) dem
Erfordernis des Ausdrucks von Internetseiten nicht mehr entsprechen
- u.U. Projektionsmöglichkeiten im Raum (Display bzw. Video-
Beamer), wenn die bisherigen Möglichkeiten nicht genügen.

Das LINUX-Programm selbst, das vom Netzwerkbetreuer bei SchB, H.
Albrecht, zusammen mit Fachhochschülern entwickelt wurde, ist mit
ca. 150 DM extrem kostengünstig (vgl. Anlage 1).

Auch wenn das LINUX-Programm in vernetzten Räumen mit 486er
DX2-Rechnern erwiesenermaßen für Unterrichtszwecke befriedigend
arbeitetet, wäre es sicherlich mittelfristig sinnvoll, für alle
Internetanwendungen Rechner mit einem Pentium-Prozessor mit
mindestens 200 MHz, einer großen Festplattte (2 GB) und einem 17
Zoll-Monitor.

2.2.2.3 Musterausstattung für große Berufschulen

Ein anspruchsvolleres Konzept für große und Berufsschulen (z.B. B1,
B4 oder B14) könnte wie folgt aussehen:

Beispiel: Berufsschule 4

(Schönweißstr. 7 / insg. 2.300 Schüler/ kaufmännische

(insgesamt 6 Anschlüsse/Dosen auf vier Stockwerken, alle Rechner
und NOVELL-Server werden von einem Linux-Server aus gesteuert,
die drei EDV-Räume laufen mit ihrer konventionellen Software unter
NOVELL)

2. Stck.
Ž Unterrichtsraum 222 (Fernsehgerät mit WEB-Box)

1. Stck
Ž EDV-Raum 130 (8 Rechner im Novell-Netz)
Ž EDV-Raum 131 (12 Rechner im Novell-Netz)

Ø ISDN-Endstelle Ø EG im Sekretariat (EG) mit TK-Nebenstelle

Ø l Linux-Server

Ž Lehrerbibliothek (1 Rechner)
Ž Hausflur vor dem Lehrerzimmer (1Rechner)
 

UG
Ž EDV-Raum U25 (Linux + 10 Rechner im Novell-Netz)

Die Grundkosten für Verkabelung, Anschlüsse und Server sind bei der
angestrebten LINUX-Lösung selbst für eine Schule dieser
Größenordnung mit nur ca. 2.000 DM anzusetzen. Die Installation und
Im-Raum-Verkabelungen erfolgen möglichst durch SchB,
raumüberschreitende Verkabelungen durch das Hochbauamt in Absprache mit OrgA.

Nimmt man noch alle Netzwerkkarten, ISDN-Karten, Bausteine für
Rechneraufrüstungen usw. hinzu, kann man insgesamt 5.000 DM für
einen internetfähigen EDV-Raum ansetzen.

Die Gesamtkosten für eine Schule dieser Größenordnung mit der
angestrebten Ausstattung belaufen sich damit auf ca. 20.000 DM.

Darin sind natürlich keine neuen Rechner enthalten, die bei der
angestrebten Lösung kurzfristig auch nicht erforderlich sind (Rechner
ca. 3.500 DM, Drucker ca. 850 DM). Darin sind auch keine neuen
Projektionsmöglichkeiten enthalten (Video-Beamer ca. 8.000 DM).

2.2.2.4 Musterausstattung für kleinere Schulen

Es ist davon auszugehen, daß wir auch bei einer weniger
anspruchsvollen Lösung für jede Schule mindestens einen EDV-Raum
benötigen, der von allen Arbeitsplätzen aus den Zugang zum Internet
erlaubt. Bei mehreren Schularten ist i.d.R. ein solcher Raum je Schulart
anzustreben.

Zusätzlich ist jeweils ein Gruppenraum und ein Einzelanschluß mit
Projektionsmöglichkeit wünschenswert (z.B. als fahrbares Gerät mit
Display in Zusammenhang mit Inhouse-Netzanbindungen in mehreren
Klassenzimmer).

Daneben erscheint es undabdingbar, einen Rechner für Lehrkräfte zu
Verfügung zu stellen (Lehrerzimmer, Lehrerbibliothek o.ä.).

Je nach den Nutzungsvorstellungen der Schule wird der Linux-Server
auf dem Lehrergerät im EDV-Raum eingerichtet, oder es wird ein
anderer Rechner als eigener Linux-Server installiert. Wenn das Linux-
Programm auf den Lehrerrechner eingespielt wird, ist es u.U. billigr,
einen zweiten ISDN-Anschluß zu verwenden, wenn die Räume zu weit
auseinanderliegen und die Verkabelung zu aufwendig wäre
(Übertragungsverstärker!).

Beispiel: Berufsschule 2/KFZ-Abteilung (Außenstelle Im BBZ)

(Äuß. Bayreuther Str. 30/ insg. 600 Schüler/ gewerbliche

Ausrichtung)

Ž EDV-Raum (Linux + 12 Rechner unter Novell)

Ž Unterrichtsraum (Einzelrechner)

Ø ISDN-Endstelle Ø im Sekret. mit TK-Nebenstelle

Ž Lehrerzimmer (1 Rechner)

Die Kosten für die dargestellte Grundausstattung einer Schule lassen
sich nach den bisherigen Erfahrungen 5.000 bis 8.000 DM beziffern (je
nachdem, wie weit die Räume auseinanderliegen).
Darin sind natürlich keine neuen Rechner enthalten, die bei der
angestrebten Lösung kurzfristig auch nicht erforderlich sind. U.U.
käme jedoch ein Rechner mit Drucker und Scanner für das
Lehrerzimmer hinzu, soweit an der Schule kein hinreichendes Gerät
verfügbar ist (Rechner ca. 3.500 DM, Drucker ca. 850 DM).

Darin sind auch keine neuen Projektionsmöglichkeiten enthalten
(Video-Beamer ca. 8.000 DM).

2.2.2.5 Exkurs: Schulleitungen und Sekretariate

Um die Schulleitungen und Sekretariate zukunftsfähig zu machen,
erscheint es bedenkenswert, auch den Schulleitungen und Sekretariaten
E-Mail und Internetanbindung zu ermöglichen, da zukünftig nicht
zuletzt die Lehrpläne des Kultusministeriums über E-Mail an die
Schulen versandt bzw. Informationen nur ins Internet eingestellt
werden sollen.

Dabei ist allerdings aus Gründen des Datenschutzes und der
Datensicherheit zu gewährleisten, daß kein Rechner in Schulleitung
und Sekretariat mit Schülerdaten, Personaldaten oder sonstige
vertraulichen Dokumenten eine nach außen ungeschützte
Internetanbindung haben darf.

Daher kann und darf die Internetanbindung darf nur über das
innerstädtische Verwaltungsnetz mit seinem 'Firewall' zur
Abschottung und Kontrolle ungewollter, externer Internetzugriffe
erfolgen.

Nach dem derzeitigen Sachstand und analog zur InternetGA des
Oberbürger-meisters vom 27.11.97 wird daher die Internetanbindung
der Sekretariate bzw. Schulleitungen über das innerstädtische
Verwaltungsnetz empfohlen, vorzugs-weise über das Feuerwehrnetz.
Dabei haben die Erfordernisse Fax, E-Mail und Datenaustausch mit
SchB Priorität.

Ein unverschlüsselter Datenaustausch mit den Ausbildungsbetrieben
(z.B. Schüleranmeldung) ist aus Datenschutzgründen nicht möglich.
Bei einem verschlüsselten Datenaustausch stünden die Kosten in keiner
Relation zum Rationalisierungserfolg bei den Verwaltungsabläufen.


........Schulen ans Netz made in Nürnberg

(Ein Projekt des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg)
 

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