Um die bisherige Qualität der
EDV-Fortbildung als Hilfestellung für
einzelne Lehrkräfte oder Fachbereiche
auf eine höhere Stufe zu stellen,
wird eine bessere Zertifizierung der
Fortbildungsbausteine
angestrebt. Insbesondere die in Köln
praktizierte Ausbildungsschiene
zum 'Internet-Führerschein für
Lehrkräfte' scheint eine hohe
Attraktivität und eine hohe Außenwirkung
zu besitzen, obwohl sie
tatsächlich keinerlei offzielle
formale Qualifikation verbrieft.
- Funktionsweise weltweiter Netze
- Datenübertragung, Installation,
ISDN-Karte und Modem
- Einrichten lokaler Netzwerke
- Nutzungsmöglichkeiten vorhandener
Netze
- Arbeit mit Suchmaschinen
- E-Mail, File-Transfer und andere
Sonderformen
- Online-Hilfen
- aktuelle Navigatoren
- Erstellen von Web-Seiten in HTML
- Erstellen einer Homepage für
die eigene Schule
Zusätzlich zum Kölner 'Internet-Führerschein'
erscheinen folgende
Kursinhalte sinnvoll:
- Konzepte und Beispiele für die
pädagogische Umsetzung im
Unterricht
- Konzepte und Beispiele für
die schulinterne Lehrerfortbildung
- Übungen zur Umsetzung im Unterricht
und in der Fortbildung.
Die Kursinhalte erscheinen in 12 vierstündigen
Veranstaltungen
realisierbar, vorausgesetzt die Teilnehmer/innen
bringen bereits EDV-
Kenntnisse und das nötige 'Handling'
(Maus,
Schreibmaschinenfertigkeit) mit.
Der Lehrgang sollte modulartig aufgebaut
sein, damit Interessierte
auch einzelne Bausteine besuchen können.
Die Kurse sollten zu stets gleichen
Terminen stattfinden, damit die
Zeiten für Dozent/innen, Teilnehmer/innen
und Schulen planbar sind
(z.B. Donnerstagnachmittag).
Die Absolvent/innen der Ganzjahresschiene
sollten einen vom Schul-
und Kulturreferenten ausgefertigten
'Nürnberger Internet-
Führerschein für Lehrkräfte'
erhalten.
In diesem Zusammenhang sollte auch
überlegt werden, ob wir in
Nürnberg nicht schulübergreifend
einen solchen 'Nürnberger Internet-
Führerschein' auch für Schüler/innen
anbieten sollten. Dies wäre
nicht nur einmalig in Deutschland,
sondern auch für die
Absolvent/innen eine enorm wichtige
Berufsqualifikation.
Da wir zudem in Nürnberg zunehmend
das Problem haben, daß sich
die Netzwerk-Betreuer an den Schulen
überfordert fühlen, wäre es
durchaus überlegenswert, auch
eine Ganzjahresausbildung für
Netzwerkbetreuer (Windows für
Workgroups, Novell, Windows 95
und Windows NT) anzubieten.
Auch diese Ausbildung zum Netzwerkbetreuer
könnte theoretisch
von Lehrer/innen und Schüler/innen
besucht werden können. Dies
wäre nicht nur ein interessantes,
wegweisendes Experiment, sondern
sicherlich auch für Lehrer/innen
und Schüler/innen ein gegenseitiger
Ansporn.
Der Ausbildungsgang könnte in
Verbindung mit der in Gründung
befindlichen Berufsfachschule für
Informatiker an der B1, u.U. auch
zusammen mit einem hiesigen Unternehmen
und eventuell sogar mit
finanzieller Unterstützung von
Microsoft erfolgen. Eine solches
Angebot wäre ebenfalls einmalig
in Deutschland.
Mit etwas Phantasie betrachtet, könnten
sich hieraus nicht nur
qualifizierte städtische Mitarbeiter/innen
entwickeln, die wir binnen
der nächsten Jahre bitter nötig
haben werden, sondern auch das
Potential für innovative Gründungszentren,
selbständige EDV-
Spezialisten, die der Stadt Nürnberg
EDV-Lösungen anbieten könnten,
auf jeden Fall aber Auszubildende
und Berufsfachschüler, die auf dem
Arbeitsmarkt vermutlich deutlich geringere
Probleme bei der
Stellensuche haben werden, wenn sie
diese zusätzliche persönliche
Anstrengung erfolgreich bewältigen.
KUBISS wäre damit auch ein Ort,
die EDV-Internet-Konzeptionen des
Referats und das Amtes für Berufliche
Schulen und Schulpädagogik
sowie die Inhalte und Zielsetzungen
des 'Nürnberger Internet-
Führerscheins' und des 'Nürnberger
Netzwerk-Führerscheins' einer
breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren
und dort zur Diskussion zu
stellen.
........Schulen
ans Netz made
in Nürnberg
(Ein
Projekt des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg)
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