Liebe Eltern,


    Ein neuer Gemeinsamer Elternbeirat ist gewählt. Viele Aufgaben - neue
    und ewige Dauerbrenner - gilt es zu bewältigen; aber wir sind ein gutes
    Team, dass aus "alten" erfahrenen und energiegeladenen "neuen" Mit-
    gliedern besteht.

    In erster Linie wollen wir Eltern anhören, Lösungsvorschläge für Proble-
    me in und um die Schule machen, für Gespräche mit allen Betroffenen
    werben. Die berühmten "Round Tables", die nicht nur Zweiergespräche
    mit jeweils wechselnden Beteiligten (Eltern/Lehrer, Lehrer/Schulleitung,
    Eltern/Schulleitung etc.), sondern auch konstruktive Gespräche mit allen
    an der Lösung von Schwierigkeiten Interessierten bieten, haben in vielen
    Fällen gangbare Wege aufgezeigt. Nur wenn jeder auch die Nöte und An-
    sichten des Gespächspartners akzeptiert, können Mißtrauen und Frustra-
    tionen abgebaut werden. Wie oft hat ein klärendes offenes Gespräch in der
    Schule Wunder bewirkt, wie oft aber fühlen sich leider Eltern auch ohn-
    mächtig und von Lehrern als nicht kompetent abqualifiziert. Es häufen sich
    in den letzten Wochen Anrufe von Eltern, die sich mit Problemen im Schul-
    alltag alleine gelassen und ausgegrenzt fühlen, deren Kinder vor der Klasse
    lächerlich gemacht und bloßgestellt werden.,


    Wir Eltern müssen für unsere Kinder sprechen, denn gerade im Regelschul-
    bereich können sich Kinder gegenüber Erwachsenen oft nicht richtig artiku-
    lieren und resignieren daher.

    Schule soll und darf auch Freude machen!

    In den ersten Schuljahren werden die Weichen für Arbeitshaltung, Leistungs-
    bereitschaft und demokratisches Grundverständnis gelegt.

    Daran sollten wir Alle denken!

    Viele Lehrer fühlen sich aber auch überfordert. Sie sind Feuerwehr für Alles
    und Jedes (Jeden), sollen auseinanderbrechende Familienstrukturen auffangen,
    die Nöte der immer rigider werdenden Arbeitswelt der Eltern ausgleichen,
    sollen lehren, trösten, leider auch sehr häufig fehlende Eltern/Kindbindungen
    ersetzen. Schule verändert sich ständig, Lehrer sind in ihrer Ausbildung zu
    wenig auf die Praxis vorbereitet, fühlen sich häufig von Erziehungsberechtigten
    (oft zu unrecht) angegriffen, haben zu wenige Sozialpädagogen zur Unterstützung.

    Ihr Gemeinsamer Elternbeirat Volksschulen Nürnberg







GEB-Mitglieder 2006/2007

1.Vorsitzende
Heike Hein,
40 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, berufstätig, 1. Vorsitzende GEB, 1.Vorsitzende Elternbeirat
Friedrich-Hegel-Schule, stellvetr. NEV Vorsitzende, Mitglied im Landesvorstand des
bay. Elternverbandes. Im gemeinsamen Elternbeirat bin ich seit 2003 vertreten. Seit der ersten
Elternbeiratswahl im Kindergarten war klar in welcher Richtung ich mich politisch engagieren will.
Es folgten 6 Jahre EB-Vorsitz im Kindergarten und später zeitgleich in der Hegelschule.
Es ist wichtig den Eltern und vor allem den Kindern eine Lobby und auf politischer Ebene
eine Präsenz zu geben. Eltern und Kinder können ausschließlich nur durch eine von Eltern geführtes
Gremium sinnvoll vertreten werden. Denn nur wir Eltern werden tagtäglich mit den Problemen,
Fragen und Anregungen des Schullebens konfrontiert, die sich an der "Basis" bilden.

2.Vorsitzende
Gerlinde Mathes
stellvertretende GEB-Vorsitzende, Jahrgang 1966, verheiratet, zwei Söhne, gelernte Bankkauffrau,
derzeit Familienmanagement. Elternbeirätin Grundschule Fischbach und NEV Vorsitzende.
Ich bin seit fast zehn Jahren in der Elternarbeit tätig, davon im vierten Jahr im Schulbereich und
seitdem auch im Nürnberger Elternverband NEV, wo wir uns neben der Information von Elternbeiräten
und der Unterstützung der Elternarbeit in der Schule, der Vertretung der
Interessen von Eltern schulpflichtiger Kinder über die kommunale Ebene hinaus verschrieben haben.
Angesichts der stellenweise unbefriedigenden Situation an unseren Schulen hin-sichtlich der Personal-
und Sachausstattung, die den Schülern von der Politik finanziell zuge-standen wird, finde ich dass wir
Eltern selbst für die Belange unserer Kinder eintreten müssen. Wer könnte stellvertretend für unsere
unmündigen Kinder deren Belange besser vertreten als wir, Ihre Eltern? Bildungschancen dürfen nicht
von Geldbeutel und Bildung-sniveau der Eltern abhängen, sondern der gewünschte Bildungsgrad muss allen
Interessierten zugänglich sein. Das gilt selbstverständlich in gleicher Weise für die Kinder
aus Familien mit Migrationshintergrund.
Im GEB sehe ich mich durch meine intensive Arbeit im NEV als Universalkontakterin, Vernetzerin
und "Fels in der Brandung", da ich nicht nur durch ein Elternbeiratsmandat an die Elternarbeit
gebunden bin, sondern auch durch meine Tätigkeit als Vorsitzende des Nürnberger Elternverbands.
Außerdem vertrete ich den GEB im Arbeitskreis Verkehrserziehung und im Arbeitskreis Mittagsbetreuung,
um auch dort immer die Interessen der Eltern schulpflichtiger Kinder zu wahren.
Ich freue mich mit den neuen Mitgliedern im GEB zusammen auf ein Jahr mit vielen gelungenen
Aktionen und impulsgebenden Anregungen.

Lawrence Davies,
verheiratet, Zwillinge in der 2. Klasse, ein Kind im Kindergarten, Vorsitzender des Elternbeirates
der Ludwig-Uhland Grundschule. Ich bin seit 16 Jahren in Weiterbildung tätig, habe auch in dem
Bildungssystem in Ungarn und Frankreich gearbeitet. Daher interessierte ich mich sich besonders für
Sprachunterricht und Benchmarking des Deutschen Schulsystems mit anderen Schulsystemen.

Martin Steger,
38 Jahre. Studium der Psychologie und Philosophie; Diplombiologe. Tätig als Unternehmer.
Vater von drei Kindern, die die 1., 2. und 3. Klasse Volksschule (Theodor-Billroth-Schule) besuchen.
Daraus ergeben sich naturgemäß ein besonderes Interesse am Volksschulwesen und die Einsicht,
selbst auch Verantwortung zu übernehmen, um nicht nur den Nutzen zu haben, sondern selbst auch zu
gestalten. Deshalb arbeite ich im GEB mit.
Als Naturwissenschaftler habe ich dabei in zweierlei Hinsicht die herausragende Sensibilität der
Entwicklungsjahre 5-10 im Auge. Zum einen, dass die nahezu unerschöpflichen Möglichkeiten der Kinder
durch die Schule nicht ungenutzt bleiben. Zum anderen, dass dieser erste öffentliche Schritt
zur Bildung unserer Kinder von aufrichtigen Vorbildern in Menschlichkeit vermittelt wird.

Constanze Hübner
verheiratet, 1 Kind in der 3 Klasse, ich bin Vorsitzende des Elternbeirates der Grundschule
St. Leonhard und Mitglied im Gemeinsamen Elternbeirat. Das Wohlergehen der Kinder in Nürnbergs
Schulen ist mir ein besonderes Anliegen.
Daher habe ich mich entschieden, im EB als auch im GEB ehrenamtlich tätig zu werden

Helmut Strobel,
verheiratet, selbständiger Gärtnermeister, 40 Jahre, seit 3 Jahren im Elternbeirat
der Wahlerschule in Nürnberg-.Schniegling, 2 Kinder, beide in der 3. Klasse

Brigitte Egerer,
verheiratet, 2 Kinder, EB-Vorsitzende Bismarkgrundschule

Ersatzmitglied
Karl Senft,
Dipl.-Ing. Bauwesen, 1 Kind, Elternbeirat an der Sperberschule.
Ich bin im GEB, weil man über den GEB vielleicht Probleme, die an mehreren Schulen auftreten
über eine übergeordnete Stelle (Schulrat) lösen kann. Dasselbe gilt für Probleme, die an einzelnen
Schulen bekannt an anderen jedoch als solch nicht erkannt worden sind








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