Zur Geschichte des Waggons mit Schülercafe

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Die Geschichte des Waggon

Auf dieser Seite stellen wir die Geschichte des Waggons dar - von einer "spinnerten" Idee bis Heute [Seitenende].
Text, Fotos und Gestaltung dieser Seite von Helmut Nicklas, Heinz-Dieter Bernt und Theo Müller.

Aufstellung des Waggon, 26. September 1995
Aufstellung des Waggon, 26. September 1995
Aufstellung des Waggon, 26. September 1995
Einweihung von Schulhof und Waggon, 29. September 1995
Einweihung, 29. September 1995 [+]

 
Wiedereinweihung, 19. Juli 2010
Wiedereinweihung, 19. Juli 2010  
- Heike Hein (Elternbeirat/Förderverein),
- Jeanette Patzel (Förderverein), 
- Rudi Groh (Schulleiter), 
- Dr. Klemens Gsell (Schulbürgermeister), 
- Heinz-Dieter Bernt (Förderverein/Vater des Waggon)
Wiedereinweihung, 19. Juli 2010

Es ist kein Zufall, dass die Aufstellung des Waggon und der Eintrag des Fördervereins zeitlich zusammenfallen - beides geschah im September 1995. Der Waggon stellt insofern ein Symbol dar als sich unter anderem durch Diskussionen und Aktivitäten über dessen Beschaffung Leute gefunden haben, die einen Förderverein gründeten um gemeinsamen Anstrengungen von Schule und Bürgern einen Rahmen zu geben.

Initiative

1990 war etwa der Zeitpunkt zu dem nicht nur an der Ludwig-Uhland-Schule, sondern auch an anderen Schulen in Nürnberg eine Schulhofumgestaltung und –erneuerung im Gespräch war. Man wollte weg von den einfachen gepflasterten und betonierten Schulhöfen, hin zu erlebnisreichen, bunten und abenteuerlich gestalteten Schulhöfen. Die Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg (WBG), der viele der Mietshäuser rund um die Uhlandschule gehören, war unter Druck, da sie keine Spielplätze vorzuweisen hatte. Deshalb entschloss man sich bei der WBG kurzerhand der Stadt Nürnberg eine Spende in Höhe von ca. 225.000,-- DM für die Uhlandschule zukommen zu lassen, um den Schulhof zu einem erlebnisreichen Schul- und Spielhof umzugestalten, der von den Anwohnern nachmittags genutzt werden kann. Nach einigen Überlegungen entschloss man sich im Lehrerkollegium, im Elternbeirat und im Förderverein einen Eisenbahnwaggon für die Hauptschule zu organisieren. Vorbild war dabei ein Nürnberger Gymnasium, welches schon einen Eisenbahnwaggon hatte.

Beschaffung

Nach langem hin und her und nach vielen Vorarbeiten und Mühen mit den verschiedensten Ämtern der Stadt Nürnberg, fand man in den neuen Bundesländern (Potsdam) einen ehemaligen „Stasi-Salonwaggon“ als geeigneten Waggon für die Uhlandschule. Vor allem dem damaligen Elternbeirat Heinz-Dieter Bernt war es zu verdanken, dass dieses sehr umfangreiche Projekt ein glückliches Ende fand und dieser Waggon schließlich September 1995 im Schulhof der Ludwig-Uhland-Schule seine Endstation erreichte.

Schülercafé

Nachdem der Waggon mit Strom und Wasser versorgt war, beschloss das Lehrerkollegium der Schule 1995, dass jeweils die 7. Klassen für die Bewirtschaftung des Waggons innerhalb eines Projekts zuständig seien. Es war ein glücklicher Zufall, dass mit dem neuen Lehrplan für die Hauptschule 1997 ein Projekt in der 7. Jahrgangsstufe im Fach Arbeitslehre (jetzt Arbeit-Wirtschaft-Technik) verbindlich vorgeschrieben wurde.

Seit 1995 bewirtschaften nun, über das Schuljahr verteilt, die 7. Klassen in einem ca. zweimonatigen Turnus den Eisenbahnwaggon jeweils in den Pausen unter dem Projektnamen „Schülercafé“.

10-jähriges Jubiläum

Natürlich wurde im Herbst 2005 das Jubliäum von Waggon und Förderverein mit einer 10-Jahresfeier begangen.

Renoviertes Schülercafé

Nach 15 Jahren, die man Waggon und dessen Einrichtung auch ansah, erfolgte am 19. Juli 2010 die offizielle Wiedereinweihung des renovierten Schülercafés. Mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, u. a. Schulbürgermeister Dr. Gsell, Mitglieder von Elternbeirat und Förderverein konnten Schüler und Lehrer dies angemessen feiern.

Vorausgegangen waren umfangreiche von Schülern und Lehrern, Förderverein und Experten geleistete Renovierungsarbeiten. Aussen- und Innengestaltung wurden ausgebessert, ergänzt oder völlig erneuert, die bisherige eher schlichte Möblierung wurde durch eine fröhliche Bistroeinrichtung ersetzt. Die große Akzeptanz der Neugestaltung zeigt sich seit die 7. Klassen den Pausenbetrieb Wochen vor der offiziellen Eröffnung aufnahmen.

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