| Der Internationale
Comic-Salon Erlangen wurde 1984 erstmals durchgeführt, initiert von Karl
Manfred Fischer. Veranstalter ist das Kultur- und Freizeitamt - Abt. Bildende
Kunst und Kulturelle Programme. Der Salon ist mit einem zweijährigem Turnus
das herausragende deutsche Comic-Ereignis, und eines der weltweit bedeutendsten
Comic-Treffen mit rund 25 000 Besuchern in vier Tagen.
In der Verknüpfung von Hoch- und Popularkultur hat der Salon auch dazu beigetragen, dem Comic in Deutschland die bis dahin mangelnde kulturelle Anerkennung zu verschaffen. Der Salon vereint eine große Fachmesse, insbesondere für deutsche, österreichische und schweizer Verlage und Agenturen und ein breites Veranstaltungs-Programm. Schwerpunkt dabei ist die in Deutschland einmalige Ausstellungs-Biennale zur Geschichte und Gegenwart des Comics mit Einzelpräsentationen und Themenausstellungen. Im Rahmen des Salons wird alle zwei Jahre der Deutsche Comic-Preis "Max-und-Moritz" in verschiedenen Kategorien, gestiftet von Bulls Press Deutschland, von der Stadt Erlangen verliehen. Ausgezeichnet für ihr Lebenswerk wurden dabei bisher Alberto Breccia, Argentinien, 1992; Will Eisner, USA, 1994; André Franquin, Belgien, 1996; Robert Crumb, USA, 1998; Moebius, Frankreich, 2000. Jährlich wird, 1986 im Rahmen des Salons gegründet, das Deutsch-Französische Comic-Zeichner-Seminar für Nachwuchszeichner durchgeführt.
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