Zur Ausstellung
Der Nürnberger Maler Oskar Koller,
der in 1925 Erlangen geboren wurde, hat in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag.
Aus diesem Anlass zeigen die Städtische Galerie Erlangen und das Fembohaus
Nürnberg eine Doppelausstellung unter dem Titel „Die frühen und
die späten Jahre“.
Mit ausgewählten Arbeiten aus seinem
malerischen, zeichnerischen und grafi-schen Werk weisen die Ausstellungen
auf einen Künstler, dem es gelungen ist, über Jahrzente hin gegen
den Strom seinen eigenen Weg zu gehen und zugleich populär zu sein.
Oskar Koller ist der Maler von Erde und
Licht, Atmosphäre, Luft und Wasser, von Blumen und Bäumen, vom
Menschen, seinen Häusern und seinen Festen. In den Elementen der Abstraktion,
die sich in seinen Bildern stets mit der Realität verbinden, ist immer
auch die Vision, vielleicht auch die Utopie einer anderen, besseren Welt
enthalten.
Bestimmend für sein Werk sind Farben,
Formen und Rhythmen. So sind das Heitere wie das Dunkle für Oskar
Koller analog zur Musik deshalb immer auch eine Frage des Klangs.
Die Ausstellung gibt Einblicke in ein
Werk von ungebrochener Schaffenskraft, in dem wechselseitige Reflexe Lebenshaltung
und Werkstränge über 50 Jahre hin deutlich machen.
Teil I der Ausstellung „Die frühen
und die späten Jahre“ ist vom
8. Oktober – 3. Dezember im Fembohaus,
Nürnberg, Burgstraße 15, zu sehen.
Öffnungszeiten Di–So 10–17 Uhr, Do
10–20 Uhr
Zum Katalogbuch
Es ist ein Katalogbuch erschienen; Herausgeber:
Oskar Koller, 87 S., 2 s/w und 76 farbige Abbildungen, Texte von Eugen
Gomringer, Wieland Schmied, Günther Wirth und vielen anderen, DM 48,–
(im Buchhandel DM 68,–)
Kontakt: Städtische Galerie Erlangen.