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Ausstellung
Künstlerische Medien wie der Comic, Massenmedien wie die Comic-Strips
zumal, haben neben ihren offensichtlichen Funktionen, der Unterhaltung
zu dienen und Profit einzufahren, neben ihrem künstlerischen Wert
auch noch die Aufgabe, auf soziale Aufgaben zu reagieren, Traumata zu
bearbeiten und politische Haltungen zu formieren. Deswegen sind die Terror-Anschläge
des 11. September 2001 für viele amerikanische Comic-Künstler
sehr schnell zum Thema geworden. Manche mussten sich das eigene Erleben
der Katastrophe von der Seele zeichnen.
Andere kommentierten die Stimmung im Land. Wieder andere beteiligten sich
an der Stimmungsmache, also der politischen Propaganda in der Folge der
Ereignisse. So enstand in vielen künstlerischen Ausdrucksformen ein
Mosaik von Tagebuchnotizen, von bildnerischen Aufschreien, von Apellen
zur Nachdenlichkeit wie von Feindbild- und Heldenproduktionen.
Vortrag
Dienstag, 10. September, 19.30 Uhr
Tag des Terrors - Der 11. September im amerikanischen Comic
Diavortrag von Herbert Heinzelmann, Medienpädagoge und Journalist,
Nürnberg
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