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Horst Schäfer
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Der Fotograf Horst Schäfer, der lange Jahre in New York und seit 1981 in Nürnberg lebt, hat als Bildjournalist für internationale Agenturen gearbeitet. Eines seiner Spezialgebiete ist die Architektur-Fotografie. Aus diesem großen Bereich sind in der Ausstellung Schwarzweißfotografien von Spiegelungen in und von Architektur unterschiedlichster Form zu sehen.
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Neues Museum
Nürnberg |
Deutsche Bank
Frankfurt |
Der heute 68-jährige
Horst Schäfer, der aus dem Westerwald stammt, konnte sich in seiner Wahlheimat
Nürnberg mittlerweile seinen Wunsch, als freier Fotograf zu wirken, erfüllen.
In den sechziger und siebziger Jahren hat er in den USA als Fotojournalist unter
anderem für die Agence France Press und das Time Magazine gearbeitet. Doch
gelang es ihm schon in dieser Zeit, sich künstlerische Freiräume zu
verschaffen.
Immer ist er auf der Suche
nach dem Ungewöhnlichen im Alltäglichen. Das betrifft Form und Gestalt
ebenso wie den einzigartigen, lebendigen Moment. Was er suche, sagt Schäfer,
sei das absolute Bild. Dies wird nicht zuletzt in seinen Architekturfotografien
deutlich.
Architektur Spiegelungen zeigt sowohl sich spiegelnde, gespiegelte
wie spiegelnde Architektur in, so Schäfer doppelten Wirklichkeiten,
Verzerrungen, Verwirrungen, Vervielfältigungen. Fassadenstrukturen,
Lichtwirkungen und Bewegungsmomente formen sich dabei nicht selten zu losgelösten,
selbstständigen grafischen Elementen. Viele der Arbeiten spiegeln noch
in ihrer Verrätselung die Schönheit und den Eigenwert der zugrundeliegenden
Bauwerke wider.
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Denver, Colorado
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Denver, Greenwood Plaza
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Seine Arbeit als Fotograf begann Schäfer 1959 in Düsseldorf, 1960 wanderte er in die USA aus. Er hatte Ausstellungen u.a. im Rockefeller Center New York, im Photographic Art Center Denver, im Amerikahaus München, im Zentrum für Industriekultur Nürnberg, in der Neuen Sammlung München und im Goethe-Institut New York. Fotos von Horst Schäfer befinden sich u.a. im Paul Getty Museum, Los Angeles, in der Neuen Sammlung München, im Kunstmuseum Düsseldorf und im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.
Kontakt: Städtische Galerie Erlangen | Home