StadtSichten
Vier fotografische Essays über Erlangen
Bernd Böhner, André Kirchner, Erich Malter, Georg Pöhlein

9.November – 15. Dezember 2002
Baustelle Museumswinkel
Veranstalter: Städtische Galerie
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr


TiteltafelZur Ausstellung

"StadtSichten" verbindet vier fotografische Essays über Erlangen zu einem ebenso breiten wie differenzierten Stadt-Panorama, dessen Gegenwart zugleich Geschichte enthält. Idee und Realisierung des Projektes liegen bei Karl Manfred Fischer.

Bernd Böhner bringt seine jahrzehntelange Arbeit als Fotograf in dieser Stadt in die Ausstellung ein, indem er ihre Plätze und öffentlichen Räume einst und heute in Schwarz-Weiß und Farbe einander gegenüberstellt. Georg Pöhlein begibt sich unter dem Thema "Vom Rand" an die Peripherie Erlangens mit ihrer weit in die Landschaft greifenden Wohn- und Gewerbebebauung. Erich Malter richtet seinen fotografischen Blick auf Leben und Arbeiten der Menschen in Erlangen, geleitet von der Zahl 2002, die er über den Stadtplan legt. Der in Berlin lebende André Kirchner schließlich lässt "Erinnerung an Erlangen" entstehen auf den Spuren seiner Kindheit, die er teilweise in Erlangen verbracht hat.
Die unterschiedlichen Herangehensweisen der vier Fotografen an "ihre" Stadt trägt dazu bei, ihre jeweils spezielle Stadtsicht ins Allgemeine zu erweitern. Von Bedeutung wird dabei auch eine zweite Ebene des Unausgesprochenen. André Kirchner z. B. weist, indem er die Stadt seiner Kindheit fotografisch "rekonstruiert", auch auf die baulichen Veränderungen hin, die heute die Gestalt Erlangens ausmachen. Georg Pöhleins sachlicher Blick auf Erlangens Randzonen macht zugleich deren Problemlage deutlich. Erich Malters Fokussierung auf Erlangens Bürger und Bernd Böhners Gegenüberstellung öffentlicher Räume sind zugleich Zeugnis des gesellschaftlichen Wandels der letzten 20 Jahre, eines neuen nach außen gewandten Bedürfnisses nach Geselligkeit und der Wiederentdeckung der Innenstadt als Begegnungsort einer urbanen Gesellschaft.

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Bernd Böhner

Bernd Böhner - Plätze und Straßen
Bernd Böhner bringt seine jahrzehntelange Arbeit, die ihn auch als Pressefotograf mit Erlangen verbindet, in die Ausstellung ein. Er stellt Plätze, Straßen und öffentliche Räume in ihrem früheren und späteren Aussehen wie in ihrer Nutzung in Schwarz-Weiß und Farbe einander gegenüber. So wird in seinen Fotografien, die in einem Abstand von rund 20 Jahren gemacht wurden, wie in einem Zeitsprung Veränderung deutlich. Was für alle Innenstädte Deutschlands in diesen Jahren gilt, hat Bernd Böhner für Erlangen beispielhaft festgehalten.
Nach den Wirtschaftswunderjahren der noch jungen Bundesrepublik, als die öffentlichen Räume der Innenstadt dem Konsum und dem Auto fast absolut untergeordnet und ausgeliefert waren, brachten die achtziger und neunziger Jahre einen Wandel des gesellschaftlichen Bewusstseins, der die Innenstädte wieder als Zentren des kommunikativen Lebens begriff und dem Mensch zunehmende Priorität einräumte. Der Durchsetzung der Fußgängerzonen, dem Ausbau der Fahrradwege folgten Straßencafés, Flaniermeilen, Trödelmärkte und Platz-Aktionen einer neuen Art urbanen städtischen Lebens. "Kultur öffnet Räume, Räume öffnen Kommunikation", interpretiert Bernd Böhner diese Gegenüberstellung auf seinen Fotos.
Die Freizeitgesellschaft eroberte sich neue Räume, auch im Freien, machte die Nacht zum Tag. Die Fotos zeigen, dass dies auch architektonisch bemerkbar wird. Glasfronten, die Einblicke nach innen wie nach außen zulassen und dabei die Nächte heller machen, haben vielfach die ornamentalen und hermetischen Wandverkleidungen der großen Kaufhauskomplexe verdrängt. Bunt und belebt sind Erlangens Straßen und Plätze heute nicht nur während der Theaterfestivals, sondern immer, wenn die Jahreszeit dies zulässt. Auf nunmehr baumbestandenen Straßen reihen sich die Straßencafés. Musikanten spielen dort, wo einst der Autolärm alle anderen
Geräusche überlagerte. Der Exerzierplatz der Amerikaner im Röthelheimpark ist zum Campus der Studenten geworden. Zumindest die Innenstadt ist in den letzten 20 Jahren schöner und urbaner geworden, signalisieren Bernd Böhners Fotos. Dem Betrachter ist allerdings auch bewusst, dass die einst hier gebündelten Probleme nicht verschwunden sind. Sie haben sich nur verlagert.

Zur Biografie
Geboren 1948 in Bayreuth. 1971 Pressefotograf beim Erlanger Volksblatt. Ab 1972 freier Fotograf und Mitarbeiter Erlanger Tageblatt. 1980 Kulturförderpreis der Stadt Erlangen. Ab 1981 freier Fotograf in Berlin und Erlangen. 1990 Bildredakteur beider Erlanger Nachrichten.

Ausstellungen
1979 "Fotografien", Kulturtreff Helmstraße
1980 "Franken" Ausstellung in Puerto Rico
1980 "Ich bin nicht so fremd wie du denkst ..." mit Habib Bektas
1986 "Cevennen Suite", auf den Spuren der Hugenotten. Erlangen/Berlin, Montpellier
1987 "Bezirk Mittelfranken" in Limoges/Limousin
1998 "Röthelheimpark - Gestern - Heute - Morgen" + Film
2002 "Babel zum Trotz" mit Habib Bektas
2002 "StadtSichten" Jubiläumsjahr

Bücher
1986 "Suite Cevenole" mit Monique Grandjonc (Text)
"Grün in Erlangen", Wladimir/Erlangen
1988 "Stadtführer Erlangen"
1990 "Mein Dublin ist hier", Kulturpreisträger Erlangen
1991 "Das vergessene Wachsen" mit Habib Bektas
1996 "Bilder aus Puerto Rico", Band Die Horen
2002 "Babel zum Trotz", mit Habib Bektas

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André Kirchner

André Kirchner – Erinnerung an Erlangen
"Geboren in Erlangen, wo ich die ersten Lebensjahre im Haus meines Großvaters Paul Kirchner aufwuchs, später auch oft die Ferien dort verbrachte, sind mir mit der Zeit bestimmte Erinnerungen an die Stadt immer gegenwärtiger geworden. Familiäre Vertrautheit mit den Plastiken meines Großonkels Heinrich Kirchner, aber auch die harte Arbeitswelt der großväterlichen Holzhandlung, einsame Waldarbeiten und die ruhigen Straßen der Kleinstadt, Familienfeste auf dem Land und die nächtliche Bergkirchweih: das sind prägende Bilder einer Herkunft, die mich in den vergangenen Jahren immer häufiger nach Erlangen geführt hat. Zur 1000-Jahrfeier der Stadt habe ich den Versuch einer fotografischen Spurensicherung unternommen, die mit den Mitteln der Autorenfotografie die Erinnerungssuche auf den öffentlichen Raum ausweitet. Die private Erinnerung tritt als Quellcode zurück in die Schwarzweiß-Fotografien der versteinerten Stadt. Eingestreut in den schwarzweißen "Text" der Erörterung sind farbige Detailaufnahmen, die das Ausschnitthafte und Zufällige jeglicher Erinnerung bewahren. Neben den Architekturaufnahmen ausgewählter Gebäude des Innenstadtbereichs sollen die farbigen Fragmente den wandernden Blick des Spaziergängers wiederspiegeln. Hier z.B. ein Schaufenster eingeschnitten in die typischen Sandsteinquader der alten Häuser, dort die monumentale Fassade eines stadtbildprägenden Baus. Ein Stahlstichblatt des 19. Jahrhunderts mit Ansichten des alten Erlangen hängt über meinem Schreibtisch und mahnt, die Erinnerung an Erlangen in der Gegenwart zu überprüfen und für eine Ausstellung neu zu erfinden." A.K.

Zur Biografie
1958 in Erlangen geboren. 1979-83 Studium Klassische Philologie und Geschichte in München, seit 1981 in Berlin. Seit 1986 tätig als freier Fotograf, lebt in Berlin-Kreuzberg.
Vertreten u.a. in folgenden öffentlichen Sammlungen: Berlinische Galerie, Berlin Kupferstichkabinett Dresden, Staatsgalerie Stuttgart, Lehnbachhaus München

Ausstellungen/Projekte (Auswahl)
1982-85. Galerie im Körnerpark, Kunstamt Neukölln, Berlin. Katalog mit Aufsätzen und Materialien zur Geschichte der modernen Fotografie
1986 "Hier und Dort" - Europäische Stadtlandschaften
1990 "Rückbauten"
1988-90 in Schöneberger Fotopreis. Haus am Kleistpark, Berlin."Stadtpanorama Berlin"
1990 in Fotografie für die Stadt. Haus Bethanien, Kunstamt Kreuzberg, Berlin. Projekt und Katalog der NGBK, Berlin
1993 "Dresdener Veduten"
1991/92 in Deutsche Kunst mit Photographie. Dt. Architektur-Museum Frankfurt am Main. Katalog der Deutschen Fototage, Frankfurt. Weitere Stationen 1994 Rheinisches Landesmuseum Bonn und Kunstverein Wolfsburg
1994 "Vom Verweilen unter schwebenden Lasten" Manifest zur Fotografie. In der Edition Entwerder/Oder, Berlin. Sonderheft Fotografie Nr.5
1997 "Schwebende Lasten" Fotografien Berlin 1990-97. Städtische Galerie Erlangen
"Mecklenburg" 1994 in Fotografie und Gedächtnis. Berlin, Hamburg, Erfurt, Bochum, Detmold, Hannover und Rostock. Katalog im be.bra Verlag, Berlin1999 "Dresdener Veduten 1992/94" in Bild Erfahrung Dresden, Stadtfotografie seit 1989, Katalog im efau-Verlag, Dresden
"Karow-Nord " Systematische Fotodokumentation des europagrößten Siedlungsneubaus für FPB und die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr in Berlin
"Invalidenfriedhof" in der Plakat- und Postkartenedition Stadt im Wandel des Büro 1999/01 Das Neue Berlin. Neuer Berliner Kunstverein. Ausstellung der Originalfotografien in der Kunststiftung Poll, Berlin
2000 "www.kirchner-phot.de" - Internet-Präsentation der Veröffentlichungen und Ausstellungen mit Texten, Fotografien und aktuellen Daten
"Vertikale" 1998/99 in Gegenüber, KUBO-Kunstverein, Städtische Galerie Bremen, Katalog Berlin, Dresden, St. Petersburg u. a. Beiträge zu "Architektur im 20. Jahrhundert: Deutschland" Dt. Architektur-Museum in Frankfurt a. M. Katalog im Prestel Verlag,
2001 "Der Knopf des Fotografen" Ausstellungsbeitrag für "Noch mehr Knöpfe", Museen der Stadt Lüdenscheid
"Kunst am Bau - Die Bauten des Bundes" in Berlin, Ausstellung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung im Staatsratsgebäude.

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Erich Malter

Erich Malter - Leben und Arbeiten 2002
Erich Malter richtet seinen fotografischen Blick auf Leben und Arbeiten der Menschen in Erlangen, geleitet von der Zahl 2002, die er über den Stadtplan legt. Durch dieses Zufallsprinzip bringt er Unterschiedliches auf einen Nenner. Aus der Fernsicht des Stadtplans holt er zwischen Büchenbach und Sieglitzhof wie mit dem Teleobjektiv Ausschnitte in die fotografische Nahsicht. In bunter Mischung sind Spiel und Arbeit, Einheimische und Neubürger, Kinder und alte Menschen zueinander gesellt. Dabei offenbart sich wie selbstverständlich auch der versteckte Charme und zugleich die calvinistische Sachlichkeit Erlangens.
Die Fotografien sind in den letzten anderthalb Jahren entstanden. Im Mittelpunkt der Aufnahmen stehen Erlangens Bürger. Sie repräsentieren zugleich ihr jeweiliges Viertel wie die Stadt. Die gleichen Formate und die unterschiedslose Reihung der Aufnahmen sind Absicht, um jede Hierarchie zu vermeiden.
Die Menschen wurden in ihrem jeweiligen Lebens- und Arbeitsumfeld festgehalten, in Haus, Garten oder Wohnung, in unterschiedlichen Arbeitssituationen und bei Freizeittätigkeiten. Sie fügen sich zu einem Kaleidoskop städtischen Lebens. Die Bilder geben Einblicke in verschiedene Lebenswirklichkeiten, die viel oder wenig Vergangenheit bewahren, die von Lebensmühsal und Lebensfreude berichten, von Geselligkeit und Einsamkeit. Die Studenten in der Anatomie der Universität gehören ebenso zu diesen Erlanger Momentaufnahmen wie die Arbeiter in der Dreherei der Siemens AG, der kleine Krebspatient in der Kinderklinik wie die Zuwanderer-Familie in ihrer schmucken Wohnung, die Bewohner einer psychosozialen Wohngruppe wie der Gitarrenbauer in seiner Werkstatt, die von jahrhundertealter Handwerkstradition erzählt, die Mitglieder des türkischen Sportvereins wie die russischen Jugendlichen in ihrem "East House" Club.
Auf seinem Weg durch Erlangens Topographie begegnete Erich Malter dem holzbeladenen Schiff auf dem Kanal, den Reisenden am Bahnhof, Spaziergängern im Regnitzgrund, den Bewohnern eines Wagendorfs wie den Feiernden auf der Bergkirchweih.
Seine Fotos beleuchten wie in einem Augenblickseindruck Menschen unterschiedlicher biografischer, sozialer und kultureller Erfahrungen, die alle zusammen die Lebendigkeit und Farbigkeit der Stadt ausmachen.

Zur Biografie
1956 in Erlangen geboren. Studium der Betriebswirtschaft. Bis 1980 in Berlin. Bis 1982 freier Fotograf, Bildredakteur. Bis 1991 bei den Nürnberger Nachrichten. Seitdem freier Fotograf, Förderpreisträger, Fotobücher u. a. über Nicaragua, Fürth, für Wirtschaftsunternehmen und Städte.

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Georg Pöhlein

Georg Pöhlein - Vom Rand
Georg Pöhlein begibt sich an die Peripherie Erlangens mit ihrer weit in die Landschaft greifenden Wohn- und Gewerbebebauung. Nicht das Spektakuläre, sondern das Exemplarische der städtischen Rand-Zonen ist Gegenstand seiner fotografischen Recherche.
Die Fotos sind zwischen 1999 und 2002 entstanden. In dieser Zeit hat der Fotograf die bauliche Entwicklung u. a. in Bruck, Tennenlohe, Büchenbach, im Röthelheimpark und in Sieglitzhof verfolgt. Er hat Brachen, Baugruben, Rohbauten, Miet- und Reihenhaussiedlungen, Gewerbehallen und Autotrassen mit ihrer noch jungen Begrünung zumeist bei strahlendem Sonnenlicht fotografiert, in einem Licht, das häufig für Werbeaufnahmen verwendet wird. Doch sind diese Gebiete üblicherweise weder Motive für Postkarten noch für Werbebroschüren.
Georg Pöhlein ging es darum, etwas festzuhalten, das gemeinhin nicht beachtet wird: die Suburbia, die in den Städten heute eine ökonomisch wichtige, doch städteplanerisch und architektonisch eher vernachlässigte Rolle spielt. Er hat sie in ihrem Werden in seinen Veränderungen, auch in den kurzzeitigen Zwischenstufen vom Bauerwartungsland oder dem Altbestand und seinem Abriss, dem Aufbau bis zur jetzigen Situation beobachtet und lässt dabei auch verschiedene Siedlungsformen dieser Randzonen deutlich werden.
Neugier und weniger dokumentarisches Interesse sind Beweggrund des Fotografen. Das Exemplarische der Aufnahmen ist Ergebnis von Sichtweise und Zusammenschau. Kritik formuliert sich erst in Übereinkunft mit dem Betrachter.
Die Bedeutung der Suburbia für die Entwicklung der Städte wird in Deutschland zugleich mit ihrer langen Vernachlässigung soeben erst erkannt. Theoretiker und Stadtplaner entwerfen Problemanalysen und gestalterische Lösungsvorschläge. In diesem Augenblick ist Georg Pöhleins Erlanger Fotoserie auch als Versuch einer künstlerisch-fotografischen Auseinandersetzung mit diesem Thema zu sehen.

Zur Biografie
Geboren 1954 in Münchberg, arbeitet als Fotograf. Seit 1985 freier Mitarbeiter beim Kulturamt Erlangen. Seit 1986 Fotograf am Archäologischen Institut der Universität Erlangen

Publikationen, Ausstellungsbeteiligungen, Ausstellungen
1980/81 Fotoserie "Großvater"
1982 Bildband "Fichtelgebirge"
1983 Bildband "Frankenwald"
1987 Ausstellung: "Heimat deine Ferne", Kulturwerkstatt Erlangen
1989 "Aspekte zeitgenössischer Fotografie", Gruppenausstellung zum 150.Geburtstag der Fotografie, Kunstverein Coburg
1989 "Bamberg anders", Gruppenausstellung der Arbeiterfotografie Bamberg
1990 Kulturförderpreis der Stadt Bamberg
1991 März "artist in residence" beim Goethe-Institut Jakarta
1992 Fotoband "Jakarta"
1993 "Jakarta" Ausstellung, "Interlit"-Tagung Erlangen
1994 "Jakarta" Ausstellung, Kunstverein Herzogenaurach
1997 Ausstellung "durchsehen", "Interlit"-Tagung Erlangen
2000 Ausstellung "Schriftsteller aus Franken", Literaturlandschaft Franken
2001 "Großvater geht", Fotoessay, Bibliothek der Provinz
2002 "Wurlitz", Fotoessay, Bibliothek der Provinz