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Ingrid Mwangi ist mit ihren intensiven und mittlerweile
durch den renommierten Marler Videokunst-Preis und dem Videopreis der
saarländischen Medienanstalt ausgezeichneten Arbeiten auf dem Sprung
zu einer internationalen Künstler- Karriere. New York und die Biennale
in Sao Paulo gehören zu ihren jüngsten Ausstellungs-Stationen.
Im Vorwort zum Katalog, der zur Ausstellung erscheint, heißt es:
“Es ist für uns Europäer schwer zu erkennen, wie sehr
das Erbe des Kolonialismus den Blick auf Afrika immer noch beeinflusst.
Noch schwerer ist es, sich vorzustellen, wie ein Mensch die Welt und sein
eigenes Selbst sieht, wenn er, wie Ingrid Mwangi, biografische Wurzeln
in beiden Kontinenten hat. Sie nennt sich selbst einen Bindestrich-Menschen,
und meint damit nicht nur ihre persönliche Erfahrung, dass sie in
Afrika als Weiße und in Europa als Schwarze gilt, sondern sie zählt
sich auch damit selbstbewusst zur wachsenden Zahl derer, die zwischen
den Kulturen eine neue Identität ausbilden müssen, eine Identität,
die die tief verwurzelten Verhaltensmuster und Einstellungen der jeweiligen
Kollektive überwindet ... Dass die Künstlerin die Virtualität
und Flüchtigkeit des elektronischen Mediums einsetzt, um die eigene
Körperlichkeit zu erforschen und ins Bild zu setzen, macht den besonderen
Reiz ihrer Arbeiten aus.“
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Mit der Ausstellung „Ingrid Mwangi -Your Own Soul“
präsentiert die Städtische Galerie Erlangen eine junge Afrikanerin,
die seit zehn Jahren in Deutschland lebt und arbeitet. Mit ihren Installationen,
Performances und Fotoarbeiten thematisiert Mwangi die Überwindung
innerer und äußerer Grenzen.
Die Ausstellung zeigt fünf große Sound- und Video-Installationen,
Sound/Video-Objekte und Fotodokumentationen von den Performances der Afrikanerin.
Zur Finissage der Ausstellung, einer Koproduktion mit der Stadtgalerie
Saarbrücken findet im Rahmen des Schwerpunktwochenendes am Freitag,
4. Juli eine „Stimmperformance“ mit Ingrid Mwangi statt, die
sie eigens für die Städtische Galerie erarbeitet
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