True
Fictions
Inszenierte Fotokunst der 1990er Jahre
9. Februar – 16. März 2003
Eröffnung: 9. Februar 2003, 11 Uhr
Städtische Galerie Erlangen
Palais Stutterheim, Marktplatz 1, 91052 Erlangen
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa+So 10-17 Uhr
Zur Ausstellung
„True Fictions – reale Fiktionen“ heißt der Überblick
über die Inszenierte Fotokunst der 1990er Jahre, mit dem die Städtische
Galerie Erlangen das Jahresprogramm 2003 eröffnet. Mit rund 30 Künstlern
aus Europa und den USA ist der Stand dieses höchst aktuellen Genres dokumentiert.
Die Arbeiten sind unter den Kapiteln „Selbstinszenierungen“, „Narrative
Tableaus“, „Miniaturbühnen“, „Stillleben“
und „Skulpturen/Installationen“ gruppiert. Sie bilden den roten
Faden für das breite inhaltliche Spektrum, das die hier präsentierten
Künstler vertreten. Kurator der Ausstellung
ist Michael
Köhler, München.
Zunehmend arbeiten die Künstler in jüngerer Zeit im Bereich der Bild-Inszenierungen
auch mit dem filmischen Medium. Auch sie sind in der Ausstellung repräsentiert.
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Rommert Boonstra
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Erwin Wurm
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Joh. Muggenthaler
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David Levinthal
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Die Künstler sind u. a.: Vanessa Beecroft, Oliver Boberg, Rommert Boonstra, Thomas Brenner, David Byrne, Calum Colvin, Winfred Evers, Flatz, Jan Groover, David Haxton, Teun Hocks, Tom Hunter, Herwig Kempinger, Nikolaus Korab, Peter Land, David Levinthal, Martin Liebscher, Vera Loermann, Urs Lüthi, Johannes Muggenthaler, Christopher Muller, Lois Renner, Cindy Sherman, Sandy Skoglund, Sam Taylor-Wood, Alexander Timtschenko, Arthur Tress, Boyd Webb, Thomas Wrede, Erwin Wurm.
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Nikolaus
Korab
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Oliver Boberg
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Arthur
Tress
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Sandy Skoglund
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In ihrem Themenschwerpunkt „Fotografie“ hat die Städtische Galerie Erlangen in der Vergangenheit insbesondere in Einzelpräsentationen wiederholt auch Künstler vorgestellt, die mit dem Genre „Inszenierte Fotografie“ arbeiten, darunter Arthur Tress, David Levinthal, Louis Jammes, Erwin Olaf und John Hilliard. Diese relativ junge Bildgattung entstand in den siebziger Jahren, als die bildenden Künstler das Medium Fotografie für sich entdeckten. Sie entwickelten dabei unterschiedliche Bildstrategien. Das inszenierte Bild, bei dem der Künstler gleichzeitig die Aufgaben eines Regisseurs, eines Bühnenbildners und bisweilen auch die eines Akteurs und eines Fotografen hat, gehört sicherlich zu den spektakulärsten Ergebnissen im Umgang der bildenden Künstler mit dem Medium Fotografie.
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