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17. April - 16. Mai 1999
Städtische Galerie Erlangen, Marktplatz
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Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 10-18
Uhr, Mi 10-20 Uhr, Sa und So 10-17 Uhr
Das Ausstellungsprojekt ist ein Foto-Cross-Over
zum Thema Künstlerporträt in seinen verschiedenen Kategorien.
Im Mittelpunkt stehen international renommierte Künstler, die von
bekannten Fotografen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich abgelichtet
wurden. Gezeigt werden dokumentarische Porträt-Fotos ebenso wie das
Porträt als fotografisches Kunstwerk, bis hin zur Darstellung und
Selbstdarstellung des Künstlers in der Foto-Performance. Kurator des
Projektes der Städtischen Galerie Erlangen ist Michael Köhler.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist das
veränderte Verhältnis der Gesellschaft zum Künstler. Vom
Rand gesellschaftlicher Aufmerksamkeit ist der Künstler in den letzten
Jahrzehnten ins Zentrum gerückt und avancierte bisweilen sogar zum
Medienstar. Im Genre des fotografischen Künstlerporträts spiegelt
sich deshalb nicht nur das wachsende Interesse des Publikums am Künstler,
sondern auch dessen Interesse am Publikum. Die Ausstellung macht darüber
hinaus anschaulich, wie reich an Innovation gerade das Genre des fotografischen
Künstlerporträts in den letzten 50 Jahren gewesen ist; wie die
traditionellen Typen sich gewandelt haben und welche Typen - als Folge
vermehrter Benutzung der Kamera durch Künstler - ganz neu hinzugekommen
sind.
Gezeigt werden u.a. Foto-Porträts
von Pablo Picasso und Fernand Leger, Meret Oppenheim und Max Ernst, Sigmar
Polke und Markus Lüpertz, David Hockney und Joseph Beuys, Rupprecht
Geiger, Sam Francis und Willem de Kooning, Günther Uecker und Richard
Serra, Urs Lüthi und Jürgen Klauke. Sie wurden abgelichtet u.a.
von den Fotografen Stefan Moses, Chargesheimer, Robert Häusser, Joseph
Gallus Rittenberg, Manfred Leve, Floris M. Neusüss, Thomas Ruff, Franz
Hubmann, Ute Klophaus, Regina Schmeken und Benjamin Katz.
Unter den 15 Kapiteln der Ausstellung
sind u.a. das "klassische", das "inszenierte", das "manipulierte" Porträt
und das Porträt im Rahmen eines "Atelierbesuches" oder eines "Werk-Prozesses".
Das fotografische "Selbstporträt" fehlt ebensowenig wie der Künstler
im Getriebe der "Public Relations" oder, als jüngste Äußerung,
das Künstlerporträt in der Werbung.
Siehe auch dieses und andere Ausstellungsprojekte von s-press |