15. April - 6. Mai

Seit rund 20 Jahren spielt der französische Tanz eine wichtige und eigenständige Rolle im Konzept der internationalen Choreografen. Beeinflußt ursprünglich vom amerikanischen Tanz wie vom deutschen Tanztheater, hat er sich von diesen Vorbildern längst gelöst und zu einer eigenen Sprache gefunden - spielerisch und respektlos, klassizistisch und formbetont. Eine Reihe der heute zum Teil weltbekannten Choreografen hat bereits in den Anfängen ihrer Entwicklung in Erlangen gastiert. Zu ihnen zählen u.a. Dominique Bagouet, Maguy Marin, Régine Chopinot, Philippe Découflé, Karine Saporta und Angelin Preljocaj. Sie alle sind u.a. in dieser Ausstellung porträtiert.

Zu den bekanntesten Tanzfotografen Frankreichs gehört Geneviève Stephenson. Seit rund zehn Jahren verfolgt die Französin mit ihrer Kamera die Entwicklung des französischen Tanzes. Beispielhaft gelingt ihr dabei die schwierige Aufgabe, die flüchtige, stumme Sprache der Choreografien, die Bewegung der Körper im Raum im Bild festzuhalten und dabei die unterschiedlichen Sprachen und Stile deutlich werden zu lassen. Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Arbeit von rund 40 Gruppen.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Französischen Kulturinstitut Erlangen. Im Rahmenprogramm ein Vortrag zum Französischen Tanz und ein Film-Programm.

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