“Ich habe Sehnsucht nach dem alten Thrakien“

Wilfried F. Schoeller im Gespräch mit Milo Dor
Milo Dor liest aus seinem Werk
anschließend der Film „Das verlorene Paradies. Die Woiwodina“ von und mit Milo Dor, ORF, 1992,  45 min
Ausstellung: Dokumente zu Leben und Werk in der Städtischen Galerie Erlangen

Sonntag, 29. August 1999, 20.30 Uhr, Redoutensaal
Eintritt: DM 10,-

„Meine Paten“, so sagt Milo Dor, „waren Hitler und Stalin“. Der gebürtige Serbe, der zwar 1923 in Budapest geboren wurde und seit einem halben Jahrhundert in Wien lebt und auf deutsch schreibt, bezeichnet sich auch als den „letzten Thraker“. Sein literarisches Werk umfaßt erfolgreiche Romane und Drehbücher, Reportagen, Krimis, historische Dokumentationen, Reiseberichte. Mit der Trilogie „Die Raikow-Saga“ „glückte Dor ein urösterreichisches Epos, dessen Format“, so Ulrich Weinzierl in der FAZ, „wahrscheinlich erst künftige Zeiten gebührend würdigen werden.“ Zum Geschehen auf dem Balkan meldet er sich immer wieder engagiert zu Wort.

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