Fachtagung
Die Stadt im Informationszeitalter
Virtuelle oder echte Urbanität? Mutmaßungen und Bestimmungsversuche
über die Stadt im 21. Jahrhundert
Freitag/Samstag, 15./16.
Februar 2002, Erlangen, Baustelle Museumswinkel, Ecke Gebbertstraße/Luitpoldstraße,
ehemaliges Industriegebäude der Siemens AG
Das Informationszeitalter, das bereits seit einigen Jahrzehnten
angebrochen ist, verändert nicht nur unser Leben, sondern auch
unsere bauliche Umwelt. Die Mutmaßungen über das, was durch
die telematische Revolution unseren Städten widerfahren wird, reichen
von der gänzlichen Auflösung der urbanen Strukturen, die in
nur mehr in Netzen existierenden Cyber-Citys aufgehen könnten,
bis hin zur Konsolidierung und Revitalisierung des Urbanen im Rahmen
einer Neubewertung des Authentischen, die gerade durch die Verbreitung
des Virtuellen und des Surrogats forciert wird.
Exponierte Vertreter verschiedener Disziplinen versuchen auf der Tagung,
eine persönliche Antwort auf die Frage nach der Zukunft der Stadt
zu geben. Ihre unterschiedlichen Perspektiven fügen sich zu einem
bunten, durchaus widersprüchlichen und gerade deswegen anregenden
Mosaik zusammen.
Die Fachtagung wird von der Bayerischen Architektenkammer und der Stadt
Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Franken und dem
Bund Deutscher Architekten (BDA), Kreisverband Franken, im Rahmen des
1000-jährigen Stadtjubiläums 2002 veranstaltet. Eine Fortsetzung
der Tagung ist für Herbst 2002 geplant.
Programm
Einführung:
Gebühr
Architekten: € 60,, Studenten: €
25, (inklusive Abendempfang, ohne Übernachtung, Zimmervermittlung
erfolgt über den Verkehrsverein Erlangen, Tel. 0 91 31/89 51-0)
Hinweis
Genauere Informationen zu Referenten und zum Tagungsprogramm erhalten
Sie, wenn Sie unseren Anmeldeformular
(249 KB) herunterladen und ausdrucken. Es ist als PDF-Datei angelegt.
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Weiteren können Sie sich auch im Deutschen Architektenblatt sowie
im Internet unter
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informieren.
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Architektur in Franken
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Zu den Referenten und deren Vorträgen
Prof. Dr. Kay
W. Axhausen
Zur
Biografie
Seit 1999 Professor für Verkehrsplanung an der ETH Zürich. Vorherige
Stationen waren die University of Oxford, Imperial College, London und die Leopold-Franzens-Universität,
Innsbruck.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Messung und Modellierung des Verkehrsverhaltens,
insbesondere Verkehrstagebücher, Stated-Response-Ansätze, Entscheidungsmodelle
und Mikrosimulation. Seine Arbeitsgruppe (www.ivt.baug.ethz.ch/vp.html) konzentriert
sich im Moment auf Fragen des Freizeitverkehrs, der Verkehrsnachfrage in großen
Netzen und der Wechselwirkung zwischen Raumentwicklung und dem Verkehrsverhalten.
Er ist Mitglied im Herausgeberbeirat verschiedener internationaler Fachzeitschriften.
Zum Vortrag
Wechselwirkungen zwischen Kommunikation, Verkehr und Aneignung der Stadt
Der große städtebauliche Aufbruch des frühen 20. Jahrhunderts
hat sich in der "Zwischenstadt" erschöpft. Die großen Visionen
der Moderne, die mit den Namen Howard, Le Corbusier und Lloyd-Wright verknüpft
sind, wurden transformiert durch die Realisierung der Wünsche nach individuellem
Konsum, hier insbesondere nach Wohnraum und Geschwindigkeit der Raumüberwindung
(d.h. dem persönlichen Motorfahrzeug). Verstärkt und gestützt
durch die Telekommunikation in ihren verschiedenen Ausprägungen erweist
sich die Zwischenstadt oder Netzstadt (Baccini und Oswald, 1998) als weitgehend
planungs- und veränderungsresistent.
Verkehrsplanung und Verkehrsingenieurwesen haben sich seit ihrer vollen Entwicklung
in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts jeweils in den Dienst der gültigen
städtebaulichen Leitbilder gestellt. Am klarsten war dieser Gleichklang
in den 50er und 60er Jahren, als Raumplanung, Stadtplanung und Verkehrsplanung
für und mit dem Auto geplant haben. Das momentane fehlende Leitbild ist
auch eine Krise der Verkehrsplanung, die sich aber in Reaktion darauf stärker
als die Raumplanung zur Umsetzerin der Konsumentenwünsche umdefiniert hat;
dies in Gleichklang mit den Ideen des "new public managements".
Der Vortrag versucht, diese Entwicklungslinien aufzuzeigen und zu diskutieren.
Vor dem Hintergrund der sozialen und verkehrsmäßigen Externalitäten
der Entwicklung wird im letzten Teil diskutiert, welche Handlungsalternativen
der Verkehrsplanung offenstehen. Kernelemente dieser Diskussion sind die Begriffe
"Bürger" und "Kunde", das Selbstverständnis der
Bewohner einer Region und das Verständnis der verkehrsmäßigen
Infrastrukturen als private oder öffentliche Güter. Dieses vereinfachende
Schema erlaubt es, die wesentlichen Handlungsalternativen zu benennen (Axhausen,
1999).
Literatur:
Axhausen, K.W. (1999): Bürger oder Kunde: Das Dilemma der Verkehrsteilnehmer,
Arbeitsberichte Verkehr- und Raumplanung, 20, IVT, ETH, Zürich, 1999.
Baccini, P. und F. Oswald (Eds.) (1998): Netzstadt: Transdisziplinäre Methoden
zum Umbau urbaner Systeme, vdf, Zürich.
Sieverts, T. (1997): Zwischenstadt, Vieweg, Braunschweig.
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Egbert Bruse
Zur
Biografie
Geboren 1947.
1968 bis 1977 Studium in den Fachrichtungen Architektur und Stadt- und Regionalplanung
sowie Ausbildung für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst
Fachgebiet Städtebau.
Seit 1977 Bau- und Planungsdezernent, Beigeordneter in verschiedenen Städten
und Geschäftsführer einer Entwicklungsgesellschaft GmbH.
1978 bis 1987 Lehrauftrag für Stadt-Geografie an der Universität Osnabrück.
Seit 1993/94 Bau- und Planungsreferent der Stadt Erlangen.
Zum Vortrag
Perspektive Erlangen: Die Stadtbaukunst - eine städtebauliche Idee wird
Wirklichkeit. Am Beispiel des neuen Stadtteiles Röthelheimpark
Dargestellt wird:
· Entwicklung eines neuen Stadtteiles auf einer großen Konversionsfläche
als ein Flächenrecycling und ein Beitrag zur Reduzierung des Flächenverbrauches
für die Stadterweiterung.
· Rahmenbedingungen, Vorgehensweise und Ablauf zur Planung und Umsetzung
der städtebaulichen Maßnahme.
· Entwurfsidee und städtebauliches "Thema" des Rahmenplanes
für den neuen Stadtteil Röthelheimpark sowie Einflussnahmen und Änderungen
des städtebaulichen Rahmenplanes.
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Prof. Dr. Karl Ganser
Zur
Biografie:
Geboren 1937 in Mindelheim/Schwaben.
Studien der Chemie, Biologie, Geologie und Geografie an der Universität
München und an der Technischen Hochschule München.
Nach dem Studium Einarbeitung in die Fachgebiete Städtebau und Stadtsoziologie.
1964 Promotion zum Doktor rer. nat. an der TU in München mit einer Arbeit
zur sozialräumlichen Analyse der Stadt München, errechnet aus den
Ergebnissen zu politischen Wahlen.
Habilitation und außerplanmäßige Professur an der TU in München.
1967 befasst mit dem Aufbau der Stadtentwicklung bei der Landeshauptstadt München.
1971 Leitung der Bundesforschungsanstalt für Landeskunst und Raumordnung
in Bonn, eine wissenschaftliche Einrichtung mit etwa 150 Beschäftigten,
die für den Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
anwendungsorientierte Forschung organisiert.
1980 Abteilungsleiter im Städtebauministerium des Landes Nordrhein-Westfalen
mit Zuständigkeiten für Stadterneuerung, Denkmalschutz, kommunalen
Straßenbau und Bauleitplanung.
Mai 1989 bis Ende 2000 Geschäftsführer der Gesellschaft Internationale
Bauausstellung Emscher Park mbH mit dem Auftrag, eine Internationale Bauausstellung
zur ökologischen und sozialen Erneuerung eines alten Industriereviers zu
realisieren.
Zum Vortrag:
Stadtstrategien
"Ich glaube nicht, dass Städte wirklich Strategien haben, und hätten
sie welche, dann könnten sie sie nicht durchsetzen im Wirrwarr der mächtigen
und weniger mächtigen Interessen. Sie spielen in diesem Interessengeflecht
allenfalls mit, sind mehr Spielball als Spieler.
Das hindert nicht, dass es Pläne und natürlich auch diskutierte Strategien
gibt, die ein Hauptziel in den Vordergrund stellen:
· die nachhaltige Stadt
· die soziale Stadt
· die Stadt der Baukultur
· die mediale Stadt
· die wachsende / die schrumpfende Stadt
Aber es sind immer nur Gruppen, die - und dies auch nur auf Zeit - mit Leitbegriffen
versuchen, Akzente zu setzen.
Auch wenn es im Rückblick und im Ausblick ziemlich aussichtslos erscheint,
eine rationale Stadtstrategie betreiben zu können, macht die Suche nach
solchen und die Debatte über dieselben noch Sinn. Man/frau würden
sonst die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufgeben."
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Dr. phil. Dipl. Ing. Jörg
Haspel, Landeskonservator
Zur Biografie:
1972-1980 Studium der Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart,
Preis der Freunde der Universität Stuttgart 1980.
1975 -1981 Studium der Kunstgeschichte und Empirischen Kulturwissenschaft, Universität
Tübingen.
1981-1982 Stipendiat der Robert Bosch Stiftung.
1982-1991 Kustos/Oberkustos und Referent der Kulturbehörde / Denkmalschutzamt
der Freien und Hansestadt Hamburg.
Mitglied der Arbeitsgruppe städtebauliche Denkmalpflege und der Arbeitsgruppe
Industriedenkmalpflege der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik
Deutschland.
Personalratsvorsitzender der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg.
Lehraufträge für Kulturgeschichte und Denkmalpflege an der Universität
Hamburg.
Seit 1992 Hauptkonservator/Landeskonservator und Leiter der Fachabteilung Bau-
und Gartendenkmalpflege der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz
Berlin/Landesdenkmalamt Berlin.
Mitglied der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz des Bundesministeriums
für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.
Mitglied der Arbeitsgruppe fachliche Fragen des Deutschen Nationalkomitees für
Denkmalschutz beim Bundesministerium des Innern.
Mitglied in der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung.
Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik
Deutschland (seit 1999).
Forschungs- und Veröffentlichungsschwerpunkte:
Bau- und Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Denkmalpflege
Lehraufträge für Architekturgeschichte und Denkmalpflege an der FU
Berlin, Kunstgeschichte und TU Berlin / Aufbaustudiengang Denkmalpflege
Zum Vortrag:
"Aus der Vergangenheit in die Zukunft" - Geschichte und städtebauliche
Denkmalpflege"
Eine Zukunft für unsere Vergangenheit!" Unter diesem Motto stand 1975
das Europäische Denkmalschutzjahr, das eine in der Geschichte der deutschen
Denkmalpflege wohl einmaligen und breit getragenen Aufschwung des konservatorischen
Anliegens einleitete. Vor dem Hintergrund eines gesellschaftlich breit akzeptierten
Denkmalbewusstseins wurden Denkmallisten im großen Maßstab aktualisiert
und fortgeschrieben, Denkmalgesetze verabschiedet - nicht zuletzt in der DDR
-, regionale Denkmalämter der Länder ausgebaut und lokale Denkmalbehörden
in den Kommunen neu aufgebaut, erhaltende und denkmaldienliche Planungs- und
Förderinstrumente im Städtebau geschaffen, neue Denkmalinitiativen
und Denkmalstiftungen ins Leben gerufen, um öffentliche und private Investitionen
verstärkt in den Bestand zu lenken, und unzählige Denkmale durch Instandsetzung
und Wiederherstellung, durch Modernisierung oder Umbau gesichert sowie einer
sinnvollen Weiter- oder Umnutzung zugeführt. Erhalten beziehungsweise reaktiviert
werden konnten zahlreiche Denkmale der Geschichte und der Kunst, geblieben beziehungsweise
neu entstanden sind auch Arbeitsplätze und Beschäftigungsangebote,
gewahrt blieb ein Stück Vertrautheit, gestiftet wurde ein Stück Identität
mit und deshalb auch Engagement für unsere historisch geprägte Umwelt.
Eine Fortsetzung dieser Erfolgsstory der letzten Generation im neuen Jahrhundert
scheint freilich ungewiss, ja unwahrscheinlicher denn je. Denn: das Denkmal
als historische Ressource hat keine Konjunktur und ohne Konjunktur können
oder wollen wir uns keine Denkmale mehr leisten. Ja, mehr noch: angesichts einer
stagnierenden Wirtschaftsentwicklung und stellenweise rückläufiger
Bevölkerungszahlen nimmt mancherorts die Zahl untergenutzter oder leerstehender
Denkmale bedrohliche Ausmaße an. Nicht nur denkmalgeschützte Industrie-
und Gewerbestandorte, Kasernen- oder Infrastrukturanlagen, sondern selbst Kirchen
oder Schulen haben mit ihrer angestammten Funktion auch die wirtschaftliche
Grundlage für eine sinnvolle bauliche Unterhaltung verloren. Hinzukommt:
Mit der wirtschaftlichen und schleichenden substanziellen Erosion des Denkmalbestandes
geht eine Art Erosion des Denkmalbegriffs einher, genauer: der fachliche und
gesellschaftliche Konsens über das Denkmal als materiell glaubwürdiges
Zeugnis der Vergangenheit ist brüchig geworden zugunsten einer Strategie
der pluralistischen Vergegenwärtigung von Geschichte durch historische
Baudenkmale, vereinzelt auch durch dogmatische oder eben detailgetreue Nachbauprojekte
(Rekonstruktivismus), durch historisierende Nachschöpfungen verlorener
Baudenkmale, durch konservative Neuinterpretationen oder spielerische Reaktivierung
einzelner historischer Facetten oder gar durch eine inszenierende Visualisierung
ehemaliger Stadtbildzustände im Sinne einer gelegentlich als "virtuelle
Denkmalpflege" apostrophierten Entwurfshaltung und Stadtgestaltung.
"Auf dem Weg ins 21. Jahrhundert" habe sich, so hieß es neulich
anlässlich einer Standortbestimmung des Deutschen Nationalkomitees für
Denkmalschutz, das aufklärerische Motto der 68er-Generation ("Eine
Zukunft für unsere Vergangenheit") in die zeitgeistige Suche nach
einer passenden "Vergangenheit für unsere Zukunft" verkehrt.
Der Denkmalpflege-Beitrag auf der Erlanger Fachtagung (unter-)sucht in einer
unübersichtlichen Gegenwart und im Zeichen einer nachhaltigen Entwicklung
Wege für eine Zukunft unserer Vergangenheit.
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Prof. Dr. Ing. Vittorio Magnago
Lampugnani
Zur
Biografie:
Geboren 1951 in Rom, Schweizer Schule in Rom, Deutsche Schule Rom (Neusprachliches
Gymnasium), Studium der Architektur an den Universitäten Rom und Stuttgart,
1973 Diplom, 1977 Promotion an der Universität Stuttgart, 1978 Mitglied
der Architektenkammer Baden-Württemberg, 1979 Mitglied des Deutschen Werkbundes,
1983 Dottore in Architettura an der Universität Rom, 1987 Preis des Comité
International des Critiques d'Architecture, 1991 Mitglied des Bundes Deutscher
Architekten.
1974-1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grundlagen der
modernen Architektur und Entwerfen der Universität Stuttgart, 1981-1982
Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes im Berliner Künstleraustauschprogramm,
1981 und 1982-1983 Forschungsförderung des American Council of Learned
Societies an der Columbia University in New York, 1983 Professor an der internationalen
Sommerakademie für Bildende Künste in Salzburg, 1984-1985 Professor
an der Graduate School of Architecture der Harvard University in Cambridge,
Massachusetts, 1985-1986 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, 1990-1994
Universitätsprofessor an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste
(Städelschule) Frankfurt am Main, seit 1994 ordentlicher Professor für
Geschichte des Städtebaus an der Eidgenössischen Technischen Hochschule
Zürich und seit 1998 zudem Vorsteher des Departements für Architektur.
1984 Ausstellung "Das Abenteuer der Ideen. Architektur und Philosophie
seit der industriellen Revolution" in der Berliner Neuen Nationalgalerie
(1985 unter dem Titel "L'avventura delle idee nell'architettura 1750-1980"
im Palazzo della Triennale in Mailand). 1987 Ausstellung "Le città
immaginate: un viaggio in Italia", ebenfalls im Palazzo della Triennale
(mit Vittorio Savi), 1990-1995 Direktor des Deutschen Architektur Museums in
Frankfurt am Main; dort zahlreiche Ausstellungen, Symposien und Vortragsreihen.
Daneben 1994 Ausstellung "Rinascimento, Da Brunelleschi a Michelangelo:
La rappresentazione dell'architettura" im Palazzo Grassi in Venedig (mit
Henry Millon); 1995-1996 in der National Gallery Washington D.C., im Musée
des Monuments historiques, Paris, und im Alten Museum, Berlin.
1981-1985 Mitglied des Redaktionsausschusses der Fachzeitschrift "Casabella",
Mailand. 1986-1990 stellvertretender Herausgeber von "Domus", Mailand.
1990-1995 allein verantwortlicher Herausgeber.
1980-1984 wissenschaftlicher Berater der Internationalen Bauausstellung Berlin
(Die Neubaugebiete), seit 1980 eigenes Architekturbüro: erst in Berlin,
dann in Mailand. Wichtige Projekte: Wohn- und Geschäftshäuser in Santiago
de Compostela (1990 ff.), Bürokomplex im Block 109, Berlin (1991-1996),
Wohnhausgruppe in Maria Lankowitz, bei Graz, 1995 ff.
Wissenschaftliche Buchpublikationen (Auswahl):
Architektur und Städtebau des 20. Jahrhunderts, Hatje 1980
Lexikon der Architektur des 20. Jahrhunderts, Hatje 1983
Architektur als Kultur. Die Ideen und die Formen, DuMont 1986
Antonio Sant'Elia. Gezeichnete Architektur, Prestel 1992
Moderne Architektur in Deutschland 1900-1950: Reform und Tradition, Hatje 1992
Moderne Architektur in Deutschland 1900-1950: Expressionismus und Neue Sachlichkeit,
Hatje 1994
Die Modernität des Dauerhaften. Essays zu Stadt, Architektur und Design,
Wagenbach 1995
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Werner Lauff
Zur
Biografie:
Ausbildung:
Rechtswissenschaften:
1985 erstes juristisches Staatsexamen mit Prädikat nach Studien an den
Universitäten Münster, Saarbrücken und Bonn
Journalismus:
1979 Einjährige Ausbildung am Centre de Formation et de Perfectionnement
des Journalistes in Paris
Studienbegleitend:
Deutscher Bundestag, 1980 bis 1984 Wissenschaftlicher Assistent des medienpolitischen
Sprechers der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag (Prof. Dr. Hans H. Klein)
sowie des Vorsitzenden des Rechtsausschusses (Herbert Helmrich).
Konrad-Adenauer-Stiftung, Stipendiat des Instituts für Begabtenförderung
der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Wissenschaftliche und journalistische Tätigkeit.
Zahlreiche wissenschaftliche und journalistische Veröffentlichungen (siehe
http://lauff.org).
Berufsweg:
1985 bis 1987 Abteilungsleiter Elektronische Medien beim Bundesverband Deutscher
Zeitungsverleger, Bonn.
1987 bis 1992 Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen,
Düsseldorf; damit verbunden: Geschäftsführer des Verbandes der
Hörfunk-Betriebsgesellschaften und Geschäftsführer der Pressefunk
Nordrhein-Westfalen GmbH & Co. KG (Hauptgesellschafter der "radio NRW
GmbH").
1992 bis 1998 Geschäftsführer der Tochtergesellschaften für elektronische
Medien der Zeitungsgruppe WAZ; unter anderem: Geschäftsführer von
14 Lokalradio-Betriebsgesellschaften, Geschäftsführer der Westfilm
Medien GmbH (TV-Studiobetrieb), Geschäftsführer der teuto Tele GmbH
(TV-Nachrichtenagentur).
Vorstandsmitglied der "D&D Entertainment Group N.V.", Brüssel
(TV-Produzent mit dem Schwerpunkt Fiction / Entertainment).
Geschäftsführer der Cityweb Online GmbH (regionaler Online-Dienst
der Zeitungsgruppe WAZ; Portal; Internet Service Provider).
Mitglied des Aufsichtsrats der "radio NRW GmbH".
Vorsitzender des Verbandes der Betriebsgesellschaften.
Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Pressefunk Nordrhein-Westfalen.
Mitglied des Aufsichtsrats von RTL Television.
Geschäftsführer der BW TV GmbH (Holding von Bertelsmann und WAZ; hält
37 Prozent der Anteile an RTL Group).
1998 bis 2001 im Hause Bertelsmann, davon zunächst drei Monate als Vice
President AOL Europe, ab Januar 1999 Geschäftsführer der Bertelsmann
Broadband Group GmbH & Co. KG, Hamburg / Köln.
seit September 2001 Director Entertainment & Media bei PricewaterhouseCoopers
Unternehmensberatung GmbH.
Bibliografie:
Zahlreiche Veröffentlichungen in den Themenbereichen Medien, Recht und
Gesellschaft; Nachweise unter http://lauff.org
Zum Vortrag:
Urbs digitalis. Die Stadt und das Netz
"In einem Zeitraum, der nur ein Lidschlag in der Geschichte der Menschheit
ist, haben Digitalisierung, Datenkompression und Datenübertragung unser
Leben deutlich verändert. Diese Prozesse werden sich durch Broadband-,
Always-On- und Punkt-zu-Punkt-Technologien in den nächsten Jahren noch
verstärken, wenn nicht potenzieren. Welche dieser Technologien werden Erfolg
haben, welche sind Träumerei, welche sind bedrohlich? Welche Auswirkungen
werden technologische Veränderungen auf unser tägliches Leben im privaten
und beruflichen Bereich haben? Wie werden wir wohnen, kommunizieren, Kultur
und soziale Kontakte erleben? Können Kommunen diese Entwicklungen aufgreifen
und steuern? Oder spielt das Konstrukt Stadt' künftig kaum noch eine
Rolle? Was
müssen wir tun, um die neue Techniken so zu nutzen, dass sie zu mehr Kommunikation,
mehr Partizipation und mehr Interaktion führen?"
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Peter Schneider
Zur
Biografie:
1940 in Lübeck geboren.
Bis zum Kriegsende Aufenthalte in Königsberg und in Sachsen
1945-1950 Grainau (Bayern).
1950-1959 Freiburg im Breisgau.
1959-1964 Deutsch, Geschichte, Philosophie an den Universitäten Freiburg,
München und Berlin.
1966-1972 in den Studentenbewegungen in Berlin und Trento (Italien) aktiv.
1972 Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen in Berlin.
Seit 1972 häufige Aufenthalte in Italien, seit 1985 als writer in residence
und Gastprofessor an amerikanischen Universitäten, darunter Stanford, Princeton,
Dartmouth, Harvard, Washington University (St. Louis), Georgetown University
1996/1997 als Fellow des Woodrow Wilson Center in Washington D. C.
2000/2001 als Parker Distinguished Writer in Residence an der Georgetown University,
Washington D.C.
Insgesamt liegen 20 Bücher vor, darunter Romane, Erzählungen und Essays,
einige davon sind in 20 Sprachen übersetzt worden. Außerdem mehrere
Drehbücher, u. a. zu den Filmen "Messer im Kopf" ("Knife
in the Head"), Regie: Reinhard Hauff, und "Das Versprechen" ("The
Promise"), Regie: Margarethe von Trotta. Die Erzählung "Vati"
wird gerade mit Charlton Heston verfilmt, Regie: Egidio Eronico
Reportagen und Essays in Der Spiegel, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung,
New York Times, Harper's Magazine, New Republic, Newsweek, Time Magazine, Le
Monde, Liberation, Dagens Nyheter, Larepubblica, Corriere della Sera u. a.
Zum Vortrag:
Die Entdeckung Berlins im Jahre 2002
Versuch eines Berliners, sich im vereinten Berlin zurechtzufinden
"Die Konstellation war einzigartig, die Herausforderung ohne Beispiel:
eine Millionenstadt ohne Mitte, eine Metropole, in deren Zentrum Millionen von
Quadratmetern neu zu bebauen waren. Was haben die Berliner und Ihre Architekten
aus dieser Chance gemacht? Was ist, was wird Berlin, wie Denken sich die Deutschen
ihre Hauptstadt? Die Stadt hat sich so rasch und radikal verändert wie
zuletzt wohl nur im Krieg. Dabei ist es keineswegs das Ausmaß der kriegsbedingten
Verheerungen, das den Berliner Fall einzigartig macht. Seltsam, unerhört
und nicht ohne absurde Komplikationen ist die Konstellation zweier Stadthälften,
die sich auf eine dauerhafte Trennung eingerichtet hatten und über Nacht
in die Lage geraten waren, sich an ihrem Rand, jetzt wieder Mitte, einen gemeinsamen
Lebensmittelpunkt zu schaffen. Die Stadt, in der es über vierzig Jahre
lang alles doppelt gab - Staatsopern, Fernsehtürme, erste und zweite Fernsehprogramme,
Regierungs- und Fußballmannschaften, Wetterkarten, Weltbilder und Berliner,
sucht eine neue Balance, kurz, ihren Rhythmus."
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Dr. Werner Sewing
Zur
Biografie:
Geboren 2.1.1951 in Bielefeld.
1969-1975 Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Geschichte an der
Universität Bielefeld, an der Freien Universität Berlin.
1975-1976 Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Freien Universität
Berlin.
1978-1983 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Technischen
Universität Berlin (TU). Lehre und Forschung im Bereich politische und
allgemeine Soziologie. September 1982 Visiting Scholar, Department of Political
Science, Mc Gill University, Montreal.
1983-1986 Lehrbeauftragter für Stadt- und Regionalsoziologie an der Technischen
Universität Berlin.
1986-1992 Lehrbeauftragter für Architektursoziologie an der Technischen
Universität Berlin, Freie Mitarbeit in Architektur- und Stadtplanungsbüros.
1986-1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der zentralen Berlin- Ausstellung des
Senats von Berlin.
1990-1993 Gastdozent für Stadt- und Architektursoziologie an der Hochschule
für Architektur und Bauwesen (HAB, heute Bauhaus-Universität) in Weimar.
1990-1994 Freie Mitarbeit in Berliner Planungs- und Architekturbüros.
1993-1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Stadtsoziologie und Architektursoziologie
an der HAB Weimar.
Promotion an der TU Berlin: "Politik der Architektur".
1995- Ende 2001 Wissenschaftlicher Assistent im Lehrgebiet Planungs- und Architektursoziologie
an der TU Berlin.
1999 Februar bis Mai 1999: Visiting Professor, UC Berkeley, Architectural History.
2001 Visiting Lecturer und Visiting Critic an der Architectural Association
in London. Gastkritiker am Bauhauskolleg Dessau.
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der "Bauwelt Fundamente".
Ausgewählte Veröffentlichungen zur Architektursoziologie
- Steinernes Berlin?, Wissenschaftliche Zeitschrift der HAB Weimar, Heft 3,
1995
- Architektur und Gesellschaft, Deutsches Architektenblatt, Heft 4,1996
- Städtisches Wohnen, Arch+, Heft 134/135, 1996
- Docklands oder Charlottenburg?, Architektur in Berlin, Jahrbuch, Hamburg 1996
- "Disney meets Rossi", Total digital, Architektur im digitalen Zeitalter,
hrsg. von Tom Fietz, TU Cottbus 1997
- Die Platte als Problem, Wohnbaukongress Zukunft Wohnen, November 1996, Thüringer
Ministerium für Wirtschaft und Infrastruktur,Tagungsband, Erfurt, 1997
- Planwerk Innenstadt Berlin, Centrum. Jahrbuch Architektur und Stadt. 1997-1998,
Braunschweig/Wiesbaden 1997
- Gebaute Stadtkultur: Architektur als Identitätskonstrukt, Stadt und Kultur:
stadtsoziologische Analysen hrsg. v. Volker Kirchberg und Albrecht Göschel,
Opladen,1998
- Wie planbar ist die europäische Stadt?, Archithese, Heft 3, 1998
- Zwischen Hochkultur und Populärkultur. Neotraditionalismus in den USA
und in Großbritannien, Die Alte Stadt, Heft 4, 1998
-Wiederaufbau in der 'Viersektorenstadt', 1945 - 1957, Wohnen in Berlin. 100
Jahre Wohnungsbau in Berlin, Katalog zur Ausstellung April bis Juni 1999. Berlin
1999
- "Standard - Typus - Norm, Rationales Bauen nach dem Bauhaus". Dessau
1999
- Große Geste ohne Absturz ins Erhabene. Die nordischen Botschaften in
Berlin, Centrum, 2000-2001, Braunschweig/Wiesbaden 2000
- Die Stadt in zwei Staaten. Große Gesten in Ost und West, in: Visionen
einer besseren Stadt. Städtebau und Architektur in Berlin 1949 - 1999.
Hrsg. v. AIV Berlin, Berlin 2000
- Herz, Kunstherz oder Themenpark? Deutungsversuche des Phänomens Potsdamer
Platz., in: Der Potsdamer Platz. Urbane Architektur für das Neue Berlin.
Berlin 2000
- Über das Verschwinden der Öffentlichkeit aus dem städtischen
Raum, Centrum, 2001/2002
- Berlin: Vom Mythos zur Metropole?, in: Städte im Globalisierungsdiskurs,
hrsg. v. Helmut Berking und Richard Faber, Würzburg 2002
Zum Vortrag:
Gesellschaftsraum Stadt: Singles, Szenen oder Stadtbürger? Zur Soziologie
der
postindustriellen Stadt
Unter den Bedingungen der Globalisierung und der telematischen Revolution haben
sich die Städte weltweit als Zentren des Wachstums behauptet. Stadt als
Kommunikationsort ist von der virtuellen Realität der Netzwerkgesellschaft
nicht ersetzt, sehr wohl aber verändert worden. Die medialen Images und
die Erwartungen des Stadttourismus (filmed on location) haben zu einer neuen
Form des Stadtkonsums geführt. Die postindustrielle Stadt als Inszenierung
dient den pluralen Milieus, Szenen und Lebensstilen als Bühne ihrer Selbstdarstellung.
Städte sind zusehends zu Zentren der Individualisierung geworden, stabile
Milieus durch kurzlebige Szenen verdrängt und Familien mit Kindern nach
Suburbia ausgewandert. Gerade die neuen Mittelschichten der Dienstleistungsbranchen
haben als "urbane Unternehmer" die innerstädtischen Wohnquartiere
gentrifiziert. Die Simulation von schöner alter Stadt hat seit der Postmoderne
zum Paradox einer Revitalisierung des öffentlichen Raums unter dem Primat
des Privaten geführt. Es ist zu fragen, ob die Rede von einer Krise des
öffentlichen Raums und einer Disneyfizierung der Stadt berechtigt ist.
Kehrseite dieser Renaissance der Städte ist die Verdrängung aller
weniger zahlungskräftigen Gruppen. Hierzu gehören in Wachstumszentren,
etwa in München und in den Global Cities auch weite Teile der Mittelschichten.
Gleichwohl ist die dramatische Warnung vor einem Verlust der Integrationskraft
der Städte, vor einer "Krise der Stadtgesellschaft" in Deutschland
wenig begründet. Großstädte waren immer durch geringere Integration
und höhere Segregation gekennzeichnet. Daher ist auch die neuerliche Beschwörung
eines am mittelalterlichen Ideal gewonnen Stadtbürgertums als Basis der
Zivilgesellschaft entweder nur Nostalgie oder die Verbrämung partikularer
Interessen. Gefährdet ist die politische Kultur der Stadt, die in der Spannung
zwischen privatisiertem Stadtkonsum und dem Stadtmanagement und Marketing zu
bloßer Folklore zu werden droht. Die bereits vor hundert Jahren von Patrick
Geddes vorausgesagte Auflösung der Stadt in der Region hat heute in allen
globalen Wachstumsregionen neuartige Integrationsprobleme erzeugt, die auch
in Deutschland mit traditionellen Idealen von der "Europäischen Stadt"
allein nicht mehr zu bewältigen sind. Für die "überschätzte
Stadt" könnte die Zukunft in einem neuen politischen Selbstverständnis
der Region liegen. Nach dem überraschenden Hauptstadtboom der letzten Jahre
könnte die Zukunft der Stadtregionen in einer kreativen urbanen Neudefinition
föderaler Traditionen gesucht werden.
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Wolfgang Weinzierl
Zur
Biografie:
1945 in Ingolstadt geboren.
1966-68 Semester Studium der Architektur an der TU München sowie
1968-72 Landschaftsarchitektur an der TU München (Weihenstephan), Diplomarbeit
am Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung.
1972-77 zusammen mit Dipl. Forstwirt Hubert Weinzierl, Büro für Landschaftsplanung
in Ingolstadt.
Seit 1977 als selbstständiger Landschaftsarchitekt freiberuflich tätig,
seit 1977 Mitglied der Bayerischen Architektenkammer. Derzeit Büro mit
11 Mitarbeiter/innen. Zwei Arbeitsschwerpunkte
- Landschaftsplanung/landschaftspflegerische Begleitplanung, städtebauliche
Planung
- Grünordnungs-/Freiraumplanung
Dabei: ständige, fachübergreifende Zusammenarbeit mit Stadtplanern,
Architekten, Verkehrsplanern, Naturwissenschaftlern, Ingenieurplanern etc.
Teilnahme an über 40 z.T. landschaftsplanerisch-städtebaulichen wie
auch gestalterisch-architektonischen Wettbewerben.
Seit 1977 Fachpreisrichter bei zahlreichen Ideen- und Realisierungswettbewerben.
Seit Herbst 1998 Mitglied in der Beratergruppe "Städtebau und Ökologie"
für die Messestadt München-Riem.
Von 1983-95 Vertreter der Landschaftsarchitekten in der Arbeitsgruppe Aus- und
Fortbildung der Bayerischen Architektenkammer.
Bis heute Mitwirkung an zahlreichen Seminaren und Fachtagungen sowie bei deren
Vorbereitung.
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