Autorenlesungen
mit Kathrin Groß-Striffler und Koschka Hildenbrand
Sonntag, 8. Februar 2004, 16 Uhr, Theatercafé,
Theaterstr. 5, 91054 Erlangen
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Kathrin
Groß-Striffler, geboren 1955 in Würzburg, studierte Anglistik
und Romanistik in Frankreich und den USA. Nach ihrer Rückkehr arbeitete
sie als Gymnasiallehrerin in der Erwachsenenbildung. Kathrin Groß-Striffler
hat vier Kinder und lebt in Isling bei Lichtenfels. Seit 1998 ist sie freie
Schriftstellerin.
Für ihre Geschichtensammlung „Unterholz“ er-hielt sie den Marburger Literaturpreis 2000. Im Mai 2003 wurde sie mit dem von Günter Grass gestifteten Alfred-Döblin-Preis geehrt, der für unveröffentlichte und nicht fertig gestellte Manuskripte vergeben wird. Ihr Name wurde damit zum "Inbegriff für die spektakulärste Autorenkarriere des Jahres" (Nürnberger Nachrichten). Im Herbst 2003 debütierte sie dann gleich mit zwei Romanen, dem preisgekrönten "Die Hütte" (Aufbau-Verlag) und der Familiengeschichte „Das Gut“ (Reclam Leipzig). "'Das Gut', der
Erstling, erzählt die komplexere Geschichte; das Problem der Selbstsuche
ist eingebettet in ein farbiges, figurenreiches Familienpanorama, in dem
der Leser umherwandern kann. 'Die Hütte' beschreibt die Außen-welt
als vibrierende Innenwelt einer ängstlichen jungen Frau und erinnert
phasenweise an einen filmischen Psycho-Thriller“ (Der Spiegel). |
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Koschka Hildenbrand, geboren 1941 in Prag, Philologiestudium in Heidelberg und Berlin. Sie lebt seit 1966 im Raum Erlangen und unterrichtet am Gymnasium Höchstadt an der Aisch. Neben Beiträgen in Zeitschriften und Anthologien veröffentlichte sie die Erzählbände „Die grüne Tür“ (1983), „Brief an den Herrn Bruder“ (1990) und die Erzählung „Nachtvogelruf“ auf CD begleitet mit zeitgenössischer Musik.1984 wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Erlangen ausgezeichnet. Ingeborg Drewitz,
Hans Bender, Kurt Marti und Ursula Krechel haben ihre literarische Arbeit
gewürdigt: "(Ich bin) ... im Bann dieser ungeheuer dichten und
intensiven Texte, die so unerbittlich, fast beängstigend, gerade
dadurch aber einpräg-sam sind. Da spricht sich in einer konzisen
Sprache eine ganz eigene Erfahrungswelt aus". Koschka Hildenbrand
liest einen Ausschnitt aus ihrer 2003 entstandenen, noch unveröffentlichten
Erzählung „Finissage“. Eine Frau versucht, ihrem Leben
auf die Spur zu kommen. Es ist ein Spiel mit Hypothesen, die sich drehen
und wenden wie bei einem Mobile. Da gibt es keinen Anfang und kein Ende,
nur einen unerwarteten Schluss.
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Information: |
Veranstalter: Theatercafé Habib Bektas Kultur- und Freizeitamt der Stadt Erlangen/Literaturbüro Neue Gesellschaft für Literatur Erlangen (NGL) VS-Regionalgruppe Erlangen |
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