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In Zusammenarbeit mit der Deutsch Japanischen Gesellschaft

Foto: Eine FilmsceneDie Japanischen Filmtage sind diesmal vor allem einem der innovativsten Regisseure der Gegenwart gewidmet: Hirokazu Kore-eda.

Der 1962 geborene japanische Filmemacher Hirokazu Kore-eda zählt seit einigen Jahren zu den ungewöhnlichsten Regisseuren seines Landes. Sein bisheriges filmisches Schaffen zeichnet sich durch eine außerordentliche Sensibilität für die genaue Beobachtung und filmische Beschreibung alltäglicher Prozesse, dramatischer Entwicklungen und gesellschaftlicher Bedingtheiten aus.

Bekannt wurde er 1998 mit AFTER LIFE der als einer "der größten japanischen Filme der 90er Jahre" (Ulrich Gregor) gefeiert wurde. Dieses Jahr sorgte er in Cannes mit NOBODY KNOWS für Furore. Wir zeigen ihn vor dem eigentlichen Kinostart in einer Preview. Neben seinen Spielfilmen werden zum erstem Mal in Deutschland einige seiner Dokumentarfilme zu sehen sein.

Foto: Eine FilmsceneIn all seinen Filmen erweist sich Kore-eda als kinematographischer Grenzgänger. Er wechselt nahezu unmerklich zwischen fiktiven und realen Territorien, zwischen Erzählung und Erfindung, Privatem und Öffentlichem. Zu seinen immer wieder verfilmten Themen zählen Kindheit, Familie, Tod und Erinnerung. Darin ist Kore-eda ein zutiefst japanischer Filmemacher, der die erzählerischen Traditionen aufs überraschendste mit der modernen Kinematographie und die dokumentarische Beschreibung mit der fiktiven Erzählung verbindet.

Do. 25.11. bis Mi. 1.12.