AUSSTELLUNG "AUS INGMAR WIRD BERGMAN"
Das Filmhaus präsentiert begleitend zur Retrospektive von Ingmar Bergman ab dem 14. Januar 2005 die von der Ingmar Bergman Foundation in Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Institut konzipierte Ausstellung "Aus Ingmar wird Bergman".Die in dieser Form erstmals in Deutschland gezeigte Ausstellung behandelt vorwiegend den Zeitraum 1938 bis 1946, von den Anfängen seiner Theaterarbeit bis zur Realisierung seines ersten Films. Exponiert werden u.a. Manuskripte, Arbeitsnotizen, Zeichnungen und Fotografien seiner ersten Theaterproduktionen sowie seiner ersten Arbeiten für den Film: DIE HÖRIGE (Hets, 1944) und KRISE (Kris, 1945).
Zu sehen sein werden aber auch Arbeiten und Objekte anderer Lebensabschnitte: Ingmars Laterna Magica, die er 1927 als Neunjähriger geschenkt bekam, der 1985 gedrehte Kurzfilm über seine Mutter, KARINS GESICHT (Karins Ansikte), und Videoaufnahmen von den Dreharbeiten zu Bergmans letzten Fernsehfilm SARABANDE (2004) einer Fortsetzung von SZENEN EINER EHE (1973), mit Liv Ullmann und Erland Josephson in den Hauptrollen.
Inhaltlicher Schwerpunkt der Ausstellung ist die Kenntlichmachung autobiographischer Bezüge in Bergmans (Früh-)Werk: die problematische Erfahrung der Schulzeit und das gespannte Verhältnis zum bürgerlich-protestantischen Elternhaus.Wir freuen uns ganz besonders, dass Harriet Andersson zur Ausstellungseröffnung am 14. Januar um 19 Uhr anwesend sein wird.
Ausstellung "Aus Ingmar wird Bergman", 14. Januar bis 6. Februar 2005, Donnerstag bis Samstag 15-21 Uhr, Sonntag 11-21 Uhr, Künstlerhaus/K 4, Projektzone (2.OG).


