Er ist eine der umstrittensten Figuren der deutschen Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: der Düsseldorfer Künstler Joseph Beuys (1921 1986). Ihm ist eine Filmnacht auf dem Klarissenplatz gewidmet. In Kooperation mit dem Joseph Beuys Medien-Archiv in Berlin zeigen das Neue Museum, Filmhaus Nürnberg und Mobiles Kino Nürnberg zunächst einen Porträtfilm aus dem Jahr 1979 über Leben und Werk des Künstlers - der Titel: Jeder Mensch ist ein Künstler (53 Min.) Im Anschluss folgt eine Dokumentation (37 Min.) der berühmten Aktion I like America and America likes me, die Beuys 1974 in der New Yorker Galerie von René Block realisierte. Er verbrachte drei Tage in einem zum Käfig verwandelten Raum mit einem wilden Koyoten.Das Programm moderiert Dr. Eugen Blume, der Leiter des Hamburger Bahnhofs Museum für Gegenwart in Berlin.
Der Eintritt ist frei
Bei Regen muss die Veranstaltung leider ausfallen.
Programm:
Joseph Beuys: Jeder Mensch ist ein Künstler1979, 53.17 Min., monografischer Dokumentarfilm
Buch und Regie: Werner Krüger, Produktion: Westdeutscher Rundfunk, Köln
Der Kölner Autor und Filmemacher Werner Krüger zeigt ein umfassendes Porträt von Joseph Beuys: Den Einfluss der Kindheit und Jugend auf seine künstlerische Aktivität. Beuys spektakuläre Happenings, provozierende Aktionen und raumfüllende Installationen. Und sein soziales und politisches Engagement.
Joseph Beuys: I like America and America likes Me
1974, 37.24 Min., Dokumentation der gleichnamigen Aktion
Kamera: Herbert Wietz, Produktion: René Block Gallery Ltd, New York
Zur Eröffnung der New Yorker Galerie von René Block 1974 verbrachte Jospeh Beuys drei Tage in dem zu einem Käfig umgebauten Galerieraum mit einem lebenden Kojoten. Die Aktion bestand aus einem rituellen Umgang mit dem Tier, das laut Beuys "für die unbewältigte Vergangenheit des Mordes an den Indianern" steht.


