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Stoffkreisläufe im Ökosystem See zurück zur Auswahl

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Sonnenlicht als Energiequelle
Angetrieben wird das Pflanzenwachstum auf dieser stofflichen Grundlage vom Sonnenlicht als Energiequelle. Auch die Zusammensetzung des Gewässerbodens, Wasserströmungen, die Temperatur, der Gehalt an Sauerstoff und der Säuregrad (pH-Wert) beeinflussen die Lebewesen. Jeder Betreiber eines Aquariums, eines Miniatursees mit "künstlicher Sonne", weiß dies. Zusammen nennt man die bisher genannten Faktoren unbelebt (abiotisch).
In dieses Geflecht unbelebter Faktoren sind die belebten (biotischen) Faktoren, also Pflanzen, Tiere , Bakterien und Pilze eingebettet. Sie sorgen für Kreisläufe der biologisch wichtigen Stoffe. Nach ihrer Tätigkeit in diesen Stoffkreisläufen unterscheidet man:
1. Produzenten (Erzeuger). Das sind alle Grünpflanzen, welche dem Gewässer Mineralstoffe, Wasser und Kohlendioxid entziehen und daraus lebende Biomasse (z.B. Kohlenhydrate, Fette, Eiweißstoffe usw.) und Sauerstoff erzeugen. Sie sind damit die Anfangsglieder von Nahrungsketten.
2. Konsumenten (Verbraucher). Hierzu zählen alle Tiere. Sie verbrauchen aus dem Gewässer vorwiegend lebende pflanzliche und tierische Biomasse und Sauerstoff. Dabei geben sie mit ihren Ausscheidungen Kohlendioxid, Wasser und Mineralstoffe, sowie noch unverdaute tote Biomasse an das Gewässer ab. Sie sind die inneren Glieder der Nahrungsketten.
3. Destruenten oder Reduzenten (Zerleger). Vor allem Bakterien und Pilze zerlegen hauptsächlich tote Pflanzen, tote Tiere und deren Kot in Kohlendioxid, Wasser und Mineralstoffe, wozu sie viel Sauerstoff benötigen. Ihre Tätigkeit beendet die Nahrungsketten und setzt (zusammen mit Verbrauchern) genau die Stoffe wieder frei, welche die Erzeuger brauchen. Der Stoffkreislauf schließt sich damit.
Für den vollständigen Abbau brauchen die Zerleger um so größere Mengen an Sauerstoff, je mehr tote Biomasse anfällt.

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