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Tiere und Pflanzen

an der Wöhrder Wiese

Die Wöhrder Wiese als Naherholungsgebiet

Wöhrder Wiese als Fußballplatz im Sommer.

Am Wehr des Unteren Wöhrder Sees wird die Pegnitz geteilt. In zwei Armen umfließt sie die Wöhrder Wiese, die wie keine andere Fläche des Pegnitztales von Erholungssuchenden sowie für Freizeit- und Kulturveranstaltungen intensiv genutzt wird. So zieht im Sommer das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne  (mpg-video 248kb) zahlreiche Besucher an.
Diese Nutzung ist nicht reibungslos mit dem Schutz von Pflanzen und Tieren zu vereinbaren.


Bäume prägen das Gesicht der Wöhrder Wiese 70 bis 75 Jahre alte Pappeln und Eschen prägen das charakteristische Bild der Wöhrder Wiese zu allen Jahreszeiten. Wie eine Arena schotten sie die Wiese gegenüber der städtischen Bebauung ab. Nur die Türme der Lorenzkirche im Westen und die Spitze eines Hochhauses im Osten lassen ahnen, daß sich die Wöhrder Wiese am Rande der Altstadt in innerstädtischer Lage befindet.

Konflikt zwischen Naturerhalt und Nutzung

Einige der alten Bäume waren zur Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer geworden. Hohlräume in den Stämmen und morsche Äste hätten schon beim nächsten Sturm zur Bedrohung für Passanten werden können. Deshalb wollte im Frühjahr 1997 das städtische Gartenbauamt 20 bis 25 Bäume fällen. Als Naturschützer von dieser Aktion erfuhren, legten Sie Protest beim zuständigen Umweltreferenten ein, der die Abholzaktion zunächst stoppte. Nach einer gemeinsamen Besichtigung vor Ort von Umweltreferat und Naturschützern wurde geklärt, daß nur die unbedingt notwendigen Eingriffe erfolgten.


Gesamtbild wieder hergestellt Durch die Neuanpflanzung von Bäumen ist das alte Gesamtbild bis zum Ende des Sommers 1997 fast wieder hergestellt worden. Wegen des hohen Grundwasserspiegels wurden Spitzahorn, Traubenkirsche, Ulmen und Eichen gepflanzt, die für diesen Standort besser geeignet sind als Eschen. Über die Pegnitz neigen sich vorwiegend Schwarzerlen und bilden ein "Dach" über den Fluß.

Eine Insel für Wasservögel Am westlichen Rand der Wöhrder Wiese wurde ein kleines Rückzugsgebiet für Wasservögel geschaffen. Vor allem Bläßhühner sind hier anzutreffen und haben einen Platz zum Brüten gefunden. Auch Stockenten und im Winter Lachmöwen tummeln sich auf engstem Raum.

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