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Tiere und Pflanzen

in der Altstadt

Eingemauert zum Hochwasserschutz

Wehr an der Insel Schütt
Die Pegnitz wurde in der Nürnberger Altstadt seit Jahrhunderten intensiv genutzt. Mühlen, Wehre, Brücken und Dämme engten den Wasserlauf der Pegnitz ein. Die Maßnahmen zum Hochwasserschutz seit den 50er Jahren legten die Pegnitz in ein kanalisiertes Bett und engten die Entfaltung der Natur ein.

Kontraste:

Im Sommer verödet ...

In regenarmen Sommern wird die Pegnitz im Stadtgebiet zu einem Rinnsal. Die hohe Konzentration von Nährstoffen sorgt bei diesem Niedrigwasser für vermehrtes Algenwachstum. Sterben die Algen ab, verbraucht der Fluß Sauerstoff - er kann "umkippen". Außer Tauben sind kaum Tiere an der Pegnitz zu sehen, abgesehen von den vielen Kleinvogelarten in angrenzenden Grünanlagen. Wanderratten, die in den Randbereichen der Altstadt günstige Lebensräume vorfinden, stoßen auf Ablehnung in der Bevölkerung, weil sie als Bedrohung für die Gesundheit angesehen werden.

... im Winter belebt. Im Winter - besonders mit langanhaltenden Frostperioden - zieht es viele Wasservögel in die Altstadt, wegen der offenen Wasserfläche und der gesicherten Nahrungsversorgung. Besonders auffällig war dies im Januar 1997, als frostige Temperaturen erstmalig seit 10 Jahren die Pegnitz weitgehend zufrieren ließen. Jede offene Wasserfläche wurde von Schwänen, Enten, Gänsen, Bläßhühnern und Möwen bevölkert.

Regenwassersammler machen Hoffnung Durch den Bau riesiger unterirdischer Regenwassersammler soll der direkte Abfluß des Nürnberger Oberflächenwassers in die Pegnitz bei starken Regenfällen verringert werden. Die Schadstoffe aus dem Autoverkehr, die vom Regenwasser abgeführt werden, werden in die Klärwerke geleitet und nicht in die Pegnitz. Forellen und andere Fischarten, die sauberes Wasser brauchen, wird man dann wieder mehr im Stadtgebiet antreffen.

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