Tiere und Pflanzen |
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im westlichen
Pegnitztal |
| Schnurgerader Pegnitzverlauf |
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Ähnlich
wie an der Wöhrder Wiese im Osten der Altstadt, hat das westliche Pegnitztal
hauptsächlich den Freizeitbedürfnissen der Städter zu genügen. Gemähte Rasenflächen
neben ausgebauten Rad- und Wanderwegen geben ein monotones Erscheinungsbild ab. Die fast
schnurgerade zur Nürnberger Stadtgrenze plätschernde Pegnitz bietet mit zum Teil
betonierten Steilufern keinen großen Spielraum für Artenreichtum.
Die Wasserqualität der Pegnitz verschlechtert sich durch den Auslauf des Nürnberger
Klärwerks.
Heuernte, Fußballspiel und Wandern im westlichen
Pegnitztal. Links hinter den Bäumen fließt die Pegnitz. |
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| Klärwerke
verschlechtern Wasserqualität |
Im östlichen Pegnitztal vereinen
sich die "größten Nebenflüsse" mit der Pegnitz. In einem Bereich, in dem die
Pegnitz durchschnittlich nur 7 Kubikmeter Wasser in der Sekunde, in Trockenperioden
manchmal nur 3 Kubikmeter führt, muten die beiden dort befindlichen Klärwerke der
Pegnitz durchschnittlich 2 Kubikmeter gereinigtes Abwasser pro Sekunde zu. Obwohl das
Abwasser modernste Reinigungstechniken durchlaufen hat, ist der Anteil der
Stickstoffverbindungen, die zur Überdüngung der Pegnitz
beitragen, immer noch zu hoch. Nach den Einleitungen durch die Klärwerke verschlechtert
sich die Gewässergüte der Pegnitz von "kritisch belastet" in "stark
verschmutzt". Weitere Baumaßnahmen der Stadt Nürnberg zielen darauf ab, die
Abbauleistung der Klärwerke für Stickstoffverbindungen zu verbessern. |
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| Ökologische
Nischen an
der Pegnitz |
Weiter stadtauswärts ändert
sich das Bild der Pegnitzaue im Gebiet kleiner Feuchtbiotope. Diese kleinen künstlich
geschaffenen Weiher geben vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten
Entfaltungsmöglichkeiten. Hier finden sich Tiere, die hinsichtlich ihrer Fortpflanzung an
Gewässer gebunden sind, im ausgewachsenen Stadium aber mehr oder weniger weite
Wanderungen in die Umgebung unternehmen. Dies gilt z. B. für Libellen, deren Larven sich
im Wasser entwickeln, während sich die erwachsenen Tiere auf Jagdausflügen oft weit von
den Gewässern entfernen. Viele Amphibien (etwa Erdkröten)
suchen kilometerweit entfernte Sommerquartiere auf, kehren aber zur Laichzeit mit großer
Ortstreue an das angestammte Gewässer zurück. Die relativ kleinen Weiher am Rand des
Südfriedhofs haben auch deshalb große Bedeutung für den Naturschutz, weil sie die
Nahrungsreserve für insektenfressende Tiere, wie Fledermäuse, Lurche und Vögel
bereitstellen. |
| Pegnitz soll wieder Mäander bekommen |
Durch Baumaßnahmen des
Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg soll sich die Pegnitz bald wieder mit Schleifen und
Biegungen durch das westliche Tal winden. Damit soll der Landschaftsraum bereichert und
die Tier- und Pflanzenvielfalt erhöht werden. In der Internet-Ausstellung des
Wasserwirtschaftsamtes werden u.a.die geplanten Maßnahmen
für das westliche Pegnitztal vorgestellt. |
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