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Kamm-Laichkraut


Bedeutung der
Unterwasserpflanzen

Die Unterwasserpflanzen sind wichtige Sauerstoffproduzenten, Hauptnahrungsquelle von Höckerschwänen und Bläßhühnern und Versteck und Nahrungsraum für Jungfische. Während der Wachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst entzieht der dichte Pflanzenbestand dem Pegnitzwasser große Mengen von Stickstoff-, Kalium- und Phosphorverbindungen. In dieser Zeit ist das Pegnitzwasser unterhalb des Wöhrder Talübergangs besonders sauber.

Der üppige "Pflanzenteppich" des unteren Wöhrder Sees (siehe Bild vom August 1997) muß jedoch im Spätsommer mit einem besonderen Boot ("Mähkuh") gemäht und aus dem Wasser entfernt werden. Dabei fallen zahlreiche Lkw-Ladungen zur Kompostierung an. Unterbliebe die Mähaktion, würden die im Spätherbst absterbenden Pflanzenmassen bei der Zersetzung durch Bakterien dem See den gesamten Sauerstoff entziehen und in übelriechende Fäulnis übergehen.

Dichter Wasserpflanzenteppich auf dem Wöhrder See


So erkennt man das Kamm-Laichkraut Länge 0,2-3 m. Stengel fadenförmig, dünn (ca. 1 mm), stark verzweigt. Blätter grasartig, bis 15 cm lang und nur etwa 1,5 mm breit, fleischig, spitz zulaufend, am Grunde mit bis zu 5 cm langen Blattscheiden. Blütenstand aus dem Wasser ragende, unscheinbare Ähre. Blütezeit Juni-September.

Lebensraum des
Kamm-Laichkrauts
Das Kamm-Laichkraut ist eine Unterwasserpflanze, die nährstoffreiche, stehende und langsam fließende Gewässer bis etwa 3,5 m Tiefe liebt. Gegen mäßige Gewässerverschmutzung ist es unempfindlich. Zusammen mit der Kanadischen Wasserpest bildet es im Wöhrder See dichte Bestände, die oft von fadenförmigen Algen überzogen sind.

Fachbezeichnung Potamogeton pectinatus, Familie Laichkrautgewächse / Potamogetonaceae

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