Eingerichtet
auf
Temperatur-
gegensätze
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Tiefreichendes Wurzelwerk und
eine Wuchsform mit möglichst geringer Verdunstungsfläche (Polsterwuchs, schmale, derbe
Blätter und Stengel jeweils mit Wachsüberzug) sind Anpassungen an den nährstoff- und
wasserarmen Standort mit großen Temperaturgegensätzen im Tages- und Jahresverlauf.
Blütezeit: Mai-September.
Der Polsterwuchs, ein "Zusammendrängen" auf engem Raum, findet sich bei vielen
Pflanzen auf Standorten. mit Temperaturextremen. Er entsteht bei der Grasnelke (und
anderen Arten) dadurch, daß verzweigte, überwinternde Pfahlwurzeln im Frühjahr
zusätzliche Blattrosetten austreiben. Zwar breiten sich damit solche Polster nur langsam
nach den Seiten aus, und die Einzelpflanzen im Polster treten in Konkurrenz um Licht und
Wasser. Vorteilhaft ist aber, daß die "inneren" Pflanzen oder Pflanzenteile des
Polsters gut geschützt sind und daß andersartige Pflanzen das Polster nicht besiedeln
können. So sichert die "Polsterwuchs-Strategie" das Überleben. |
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So erkennt man die Gewöhnliche
Grasnelke |
Bildet kleine Polster mit
mehrjährigen Blattrosetten. Blätter zahlreich, blaugrün, schmal, fleischig,
rinnenförmig, 5-12 cm lang. Je Blattrosette 1-2 blattlose, 15-30 cm hohe Stengel, die in
kugeligen, rosafarbenen Blütenköpfchen von 1,5-2 cm Durchmesser enden. Blütenstand von
häutigen, bleichen Hüllblättern umgeben. |
Lebensraum
der
Gewöhnlichen
Grasnelke |
Trockene Sandrasen und Dünen, auch Salzwiesen
am Meer. Im Pegnitztal die sandigen Flußterrassen , vor allem östlich des Freibades
Langsee. Die schöne Pflanze wächst auch auf locker mit Kiefern bestandenen Dünen (aus
der Eiszeit) im Reichswald. |
| Fachbezeichnung |
Armeria maritima, Familie
Bleiwurzgewächse / Plumbaginaceae |
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