 
Die Regenbogenforelle stammt von der Pazifikküste
Nordamerikas und den dortigen Seen und Flüssen. 1875 wurde sie zunächst in England,
später auch in vielen anderen Ländern eingebürgert. In Deutschland hat sie die
einheimische Bachforelle in vielen Gewässern fast oder völlig
verdrängt, da sie höhere Wassertemperaturen, einen geringeren Sauerstoffgehalt und mehr
Gewässerverschmutzung verträgt als diese. Auch in der Pegnitz ist die Regenbogenforelle
häufiger als ihre einheimische Verwandte. Der Nürnberger Fischereiverein setzt jedes
Jahr 10 000 Forellen in die Pegnitz bei Hammer ein.
Nutzung:
Nach dem Karpfen ist die Regenbogenforelle der zweitwichtigste Süßwasser-Speisefisch,
der sich - im Gegensatz zur Bachforelle - gut zur Haltung in
Fischfarmen eignet. Bei reichlichem Nahrungsangebot wächst sie rasch und erreicht oft
schon im dritten Jahr ein Gewicht von 1 kg. Es wurde auch eine goldfarbene Spielart
gezüchtet. Wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches ist die Regenbogenforelle auch bei
Anglern begehrt. |
So erkennt man die
Regenbogenforelle |
Lachsfische erkennt man an der
zwischen Rücken- und Schwanzflosse liegenden kleinen "Fettflosse". Die
Regenbogenforelle hat einen bläulichen oder olivgrünen Rücken und silbrige Seiten mit
breitem rosa oder rotem Längsstreifen, der ihr den deutschen Namen verlieh. Rücken und
Seiten, sowie Schwanz- und Rückenflosse sind dicht mit kleinen dunklen Punkten übersät.
Länge maximal 70 cm, Gewicht bis 7 kg, Alter bis 18 Jahre. |
Wo die
Regenbogenforelle
lebt |
Wie in Amerika
gibt es auch in Europa Populationen, die ihr ganzes Leben im Süßwasser verbringen und
meerbewohnende Wanderformen, die nur noch zum Laichen in die Flüsse zurückkehren. |
Wie die Regenbogenforelle
lebt |
Junge Regenbogenforellen
ernähren sich von Wasserinsekten und ihren Larven, von Kleinkrebsen, und Weichtieren.
Ältere jagen überwiegend kleinere Fische. |
| Fortpflanzung |
Die Laichzeit dauert von November
bis Mai. Das Weibchen schlägt in steinigem oder kiesigem Gewässergrund mit der
Schwanzflosse eine Laichmulde und legt 500 - 5000 verhältnismäßig große Eier ab, die
vom Männchen besamt und vom Weibchen im Grund verscharrt werden. Ihre Entwicklung dauert
100 - 150 Tage. Männchen erreichen mit 2 - 3 Jahren, Weibchen erst mit 3 - 5 Jahren die
Geschlechtsreife. |
| Fachbezeichnung |
Salmo gairdneri,
Familie Lachsfische / Salmonidae |
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