| Höckerschwan |
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Vogelstimme (wav-Datei) im
Hintergrund
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| Höckerschwäne
an der Pegnitz 
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Als Wildvogel kommt der
Höckerschwan in Mittel und Ostasien, Nord- und Osteuropa vor. Unsere einheimischen
Schwäne sind verwilderte bzw. halbzahme Nachkommen von ausgesetzten Parkschwänen.
Ganzjährig lassen sich am Wöhrder See 1-2 Brutpaare und einige jüngere Nichtbrüter
beobachten. Im Herbst und Winter finden sich aber meist 50-70 Schwäne - vermutlich aus
ganz Nordbayern - auf diesem nahrungsreichen, fast nie ganz zufrierenden Gewässer ein und
lassen sich von Spaziergängern durchfüttern - zusammen mit zahlreichen Bläßhühnern und Stockenten. |
So erkennt man den
Höckerschwan |
Länge 145-160 cm, Gewicht 10-20 kg,
(kräftige Männchen erreichen über 22 kg und gehören damit - zusammen mit Männchen der
Großtrappe - zu den schwersten flugfähigen Vögeln). Orangeroter Schnabel mit schwarzem
Höcker, der beim kräftigeren Männchen in der Brutzeit am größten ist; dunkelgraue
Füße. Jungvögel sind graubraun mit bleigrauem Schnabel - bei der
"immutabilis-Mutation" haben sie ein weißes Dunen- und Jugendkleid mit
fleischfarbenen Füßen. Diese Erbgutänderung ist auch bei den Nachkommen der
Wöhrder-See-Schwäne oft zu sehen. |
| Wo der Höckerschwan
lebt |
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Der Höckerschwan liebt nährstoffreiche,
stehende oder langsam fließende Gewässer, auch Parkseen. Wintergäste aus Nordeuropa
überwintern an der Küste auch auf Salz- und Brackwasser. |
| Wie der Höckerschwan
lebt |
Tag- und nachtaktiv ernährt sich der
Höckerschwan überwiegend von pflanzlicher Kost. Wasser- und Sumpfpflanzen, aber auch
Ufer- und Landpflanzen werden abgeweidet. Der lange Hals erlaubt ihm, beim Gründeln bis
aus etwa 1 m Wassertiefe noch Pflanzen herauszuholen. Höckerschwäne sind recht
wanderfreudig und starten mit längerem Anlauf mit kraftvollen Flügelschlägen von der
Wasseroberfläche. Im Flug hört man ein charakteristisches Pfeifen des Gefieders. |
| Aufzucht der Jungen |
Sie bilden meist
im Alter von 3-4 Jahren Paare und leben häufig in Dauerehe. Das Nest ist ein großer Bau
aus Pflanzenmaterial am Ufer oder auf kleinen Inseln. Es wird vom Weibchen errichtet,
während das Männchen das Material herbeischafft. Eiablage Mitte April-Juni; 1
Jahresbrut; 4-11 graugrüne, mit weißlichem Kalk überzogene Eier. Das Weibchen brütet
allein 35-41 Tage; das Männchen bewacht und verteidigt das Nest und das Brutrevier. Mit
angehobenen Flügeln stoßweise schwimmend droht es und vertreibt Artgenossen und
Nahrungskonkurrenten. Meist wird ein großes Brutrevier beansprucht, so daß z.B. auf dem
Wöhrder See höchstens 2 Schwanenpaare Junge aufziehen. In Holland und Dänemark kommen
auch Koloniebruten vor, wobei allerdings pro Paar weniger Junge schlüpfen. Allgemein
gilt: Je größer der Bestand desto geringer die Nachkommenquote.

Die Dunenjungen werden bereits nach einem Tag von beiden
Eltern vom Nest weggeführt ("Nestflüchter"). Nach 4-5 Monaten sind die Jungen
flügge, bleiben aber oft noch bist zum Spätherbst bzw. Winter bei den Eltern, bis sie
dann vertrieben werden. |
| Fachbezeichnung |
Cygnus olor, Familie
Anatidae / Entenvögel |
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