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Bergstelze
(Gebirgsstelze)
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So erkennt man die
Bergstelze
Bergstelze Etwa Bachstelzengröße, sehr langer schwarzer Schwanz mit weißen äußeren Steuerfedern, grauer Rücken. (Die sonst ähnliche, kürzerschwänzige Schafstelze hat einen olivgrünen Rücken). Unterseite gelb; Männchen im Brutkleid mit schwarzer Kehle, im Ruhekleid wie Weibchen mit weißer Kehle.

Wo die Bergstelze lebt

Liebt schattenreiche Ufer und Böschungen an Bächen und Flüssen, ursprünglich mehr im Bergland, jetzt auch in der Ebene. Kann an der Pegnitz und am Oberen Wöhrder See meist von März bis Oktober beobachtet werden. Im Gegensatz zur Schafstelze, die in der Zugzeit in größeren Trupps die Pegnitzaue aufsucht, ist die Bergstelze meist nur einzeln oder paarweise zu sehen. Die Mehrzahl der in Mitteleuropa brütenden Bergstelzen überwintert in Südeuropa und Nordafrika.


Wie die Bergstelze lebt Läuft wie Bachstelze elegant und flink mit wippendem Schwanz; Flug wellenförmig. Sucht kleine Wasser- und Ufertiere, vor allem Insekten, deren Larven, Spinnen und kleine Würmer. Fluginsekten werden oft nach wilden Verfolgungsjagden mit raschen Richtungswechseln und Kehrtwendungen erbeutet, wobei der lange Schwanz als Steuer die große Wendigkeit ermöglicht.

Aufzucht der Jungen Das Nest wird in Gemeinschaftsarbeit in Nischen und Halbhöhlen in der Uferböschung, hinter Baumwurzeln, auch unter Brücken gebaut, wobei das Nistmaterial hauptsächlich vom Männchen herbeigeschafft und vom Weibchen eingeflochten wird. Mit Tierhaaren wird die Nestmulde ausgelegt. Meist Anfang April werden 4-6 blaue bis rahmfarbene, schwach braungefleckte Eier gelegt und überwiegend vom Weibchen 12-14 Tage bebrütet. (Bei uns meist nur eine Jahresbrut). Beide Altvögel füttern die Jungen etwa 14 Tage im Nest. Danach verlassen die Jungen das Nest, brauchen aber noch einige Tage bis sie voll flugfähig sind und werden noch etwa eine Woche gefüttert.

Fachbezeichnung Motacilla cinerea, Familie Stelzen / Motacillidae

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