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Bachflohkrebs


Leben an der Pegnitz Der Bachflohkrebs bevorzugt fließende, nicht faulig werdende Gewässer, aber auch Seeufer. Dreht man an der Pegnitz oder am Wöhrder See einen im Wasser liegenden Stein oder sonstigen Gegenstand um, so findet man meist zahlreiche Bachflohkrebse darunter, die eilig auf der Seite rutschend das Weite suchen.

So erkennt man den
Bachflohkrebs
Weibchen etwa 1,5 cm, Männchen bis 2 cm lang. Farbe weißlich oder gelbbraun. Körper bogenförmig gekrümmt, seitlich zusammengedrückt. Am Kopf 2 Paar längere Fühler. 7 Brust- und 6 Hinterleibsringe mit jeweils einem Beinpaar: die vordersten 2 dienen zum Greifen, die folgenden 5 zum Gehen. An ihrer Basis tragen sie auch Kiemenanhänge. Die 3 ersten Fußpaare des Hinterleibs sind gabelig geteilt und dienen dem Schwimmen. Ihre ständige Bewegung erzeugt auch einen Frischwasserstrom an der Bauchseite für die Kiemen. Die letzten 3 Beinpaare sind kurz und dienen in Verbindung mit Streckbewegungen des Körpers dem Springen (daher Flohkrebs).

Wovon sich der
Bachflohkrebs
ernährt
Bachflohkrebse ernähren sich hauptsächlich von abgestorbenen Pflanzenteilen und dienen ihrerseits auch vielen Fischen als Nahrung. Damit sind sie wichtige Glieder im Stoffkreislauf der Fließgewässer.

Wie sich die
Bachflohkrebse
fortpflanzen
Bei der Paarung legt das Weibchen die Eier in einer taschenartigen Furche zwischen den Grundgliedern der Brustbeine ab, wo sie vom Männchen besamt werden. Wie bei den meisten Krebsen trägt es dann die Eier mit sich herum, bis die Larven schlüpfen. Die Eier sind so gut geschützt und mit Sauerstoff versorgt.

Fachbezeichnung Rivulogammarus pulex, Familie Flohkrebse / Gammaridae

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