| Leben an der Pegnitz |
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Nahezu in allen Bereichen des
Pegnitztales ist die Erdkröte anzutreffen, vor allem aber dort, wo Altarme oder andere
stehenden Gewässer Fortpflanzungsmöglichkeiten bieten. |
| So erkennt man die Erdkröte |
Männchen bis 9, Weibchen bis 15
cm lang: Farbe meist braun oder grau, aber auch gelblich oder rot; sehr warzige Haut;
große, nach hinten auseinanderweichende Ohrdrüsen. |
Wo die Erdkröte
lebt |
Bewohnt vielfältige, oft sogar
ziemlich trockene Lebensräume und ist auf Grund ihrer Anspruchslosigkeit die häufigste
Kröte Europas. Benötigt aber zur Fortpflanzung stehende Gewässer und ist sehr
standorttreu. |
Wie die Erdkröte
lebt |
Da die Erdkröte überwiegend nachtaktiv ist,
begegnet man ihr selten, obwohl sie fast überall vorkommt. Nur nach starken Regenfällen
oder in der Paarungszeit zeigt sie sich bei Tage. Ihre Nahrung besteht aus Würmern,
Insekten und vor allem Schnecken, wodurch sie sich in Gärten sehr nützlich macht. Wie
alle Kröten scheidet sie aus den Hautdrüsen starke Gifte aus, die sie vor den meisten
Freßfeinden schützen. Ab Oktober halten Erdkröten
Winterruhe in Erdhöhlen, unter Steinen, zwischen Baumwurzeln und in ähnlichen
Verstecken. Meist im März bis Anfang April wandern sie zu den Laichgewässern, in denen
sie selber geboren wurden. |
Wie die Erdkröten
sich fortpflanzen |
Auf dem Weg zu den
Laichgewässern schleppen die großen Weibchen oft schon ein Männchen
"huckepack" mit. Sonst wird das Weibchen im Wasser häufig von mehreren
Männchen umklammert. Deren Paarungstrieb ist so stark, daß sie alles umklammern, was
ihnen begegnet. Das Weibchen legt 3 000-8 000 Eier in mehrere Meter langen Doppelschnüren
ab, die zwischen Wasserpflanzen oder Ästen "aufgehängt" werden. Die Larvenzeit
beträgt 2-3 Monate. Danach "hoppeln" und hüpfen in der Umgebung des Gewässers
zahlreiche Jungkröten umher und zerstreuen sich weit. Geschlechtsreif werden sie im Alter
von 2-4 Jahren. |
| Fachbezeichnung |
Bufo bufo, Familie Echte Kröten / Bufonidae |
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