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Bachforelle


Bachforelle

Die Bachforelle liebt kühlere, sauerstoffreiche Gewässer mit kiesigem Grund und vielen Verstecken, wie unterspülte Uferböschungen und Höhlen zwischen Erlen- und Weidenwurzeln. Sie kommt - dank menschlicher Nachhilfe - in den Bächen der Fränkischen Alb noch zahlreich vor. Im Unterlauf der Pegnitz hat sie, nachdem die Gewässergüte verbessert wurde,  wieder größere Verbreitung gefunden und nimmt in der Fangstatistik des Nürnberger Fischerei-Vereins einen Platz vor der Regenbogenforelle ein.

Nutzung: Wegen ihres zarten, fein schmeckenden Fleisches ist die Bachforelle einer unserer wertvollsten Speisefische. Ihre künstliche Zucht gelang erstmals im Jahre 1763 durch den westfälischen Landwirt Stephan Ludwig Jacobi. Die schnellerwüchsige, weniger anspruchsvolle und daher leichter zu haltende Regenbogenforelle ist heute jedoch in den entsprechenden Zuchtanstalten die vorherrschende Forellenart.


So erkennt man die
Bachforelle
Größe je nach Lebensraum und Nahrungsangebot 20-60 cm, Gewicht 0,1-2kg. Dunkler Rücken, gelbweißer Bauch. Rücken und Seiten oberhalb der Seitenlinie mit zahlreichen dunklen, bei erwachsenen Tieren auch roten, weiß gesäumten Punkten besetzt. Körperquerschnitt fast walzenrund. Zwischen Rücken- und Schwanzflosse eine kleine "Fettflosse" als typisches Kennzeichen der Lachsfische.

Wie die Bachforelle
lebt
Kleinere Forellen ernähren sich fast nur von Insektenlarven, Bachflohkrebsen und Luftinsekten an der Wasseroberfläche. Nahe über der Wasseroberfläche fliegende Insekten werden im Sprung erbeutet. Große Forellen jagen auch Fische. Die Bachforelle ist sehr standorttreu und lauert meist dicht über dem Grund, gegen die Strömung gerichtet, auf Beute.

Fortpflanzung Laichzeit Januar-März. Zum Laichen wandern die Fische bachaufwärts und können dabei Hindernisse bis 1,5 m Höhe im Sprung überwinden. An einer kiesigen, seichten Stelle schlägt das Weibchen mit der Schwanzflosse eine Laichgrube und laicht je kg Körpermasse 2000-3000 Eier ab, zu denen das lebhafter gefärbte Männchen in Wolken seinen Samen spritzt. In unseren Gewässern sind die Laichmöglichkeiten oft gering oder die Verluste der Forellenbrut so hoch, daß die Fischwasserpächter nur durch Einsetzen von zahlreichen in Zuchtanstalten erbrüteten Jungfischen diesen schönen Fisch erhalten können.

Fachbezeichnung Salmo trutta forma fario, Familie Lachsfische / Salmonidae

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