| Trotz Wassermassen droht
Wasserknappheit |
3-20 l Autowaschen
3-30 l Geschirrspülen
20-50 l Toilettenspülung
5-50 l Körperpflege
10-90 l Wäsche waschen, Raumreinigung
20-150 l Baden, Duschen
2-10 l Trinken, Kochen
Wassernutzung im
Haushalt
(pro Kopf und Tag) |
Katastrophale
Überschwemmungen können den Eindruck entstehen lassen, daß Süßwasser im Überfluß
vorhanden ist. Im Vergleich zum gesamten Weltwasser beträgt der nutzbare
Süßwasseranteil aber nur 0,3 Prozent. Mit
diesem Süßwasseranteil müssen wir gut haushalten und ihn möglichst lange auf dem Land
zurückhalten. Denn der Kreislauf zwischen Verdunstung, Regen und Abfluß kann als Ganzes
vom Menschen nicht beeinflußt werden.
Durch FIußregulierungen und Dränung
(Entwässerung), höheren Wasserverbrauch, Ableitung des Abwassers in Sammelkanälen und
nicht zuletzt durch die Versiegelung unseres Bodens mit Gebäuden, Straßen und Plätzen
beschleunigen wir nur den Rückfluß ins Meer, ohne daß durch Niederschläge mehr Wasser
nachkommt. Außerdem nimmt die Wasserqualität weltweit stetig ab, der Aufwand wird
größer, Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Und diesen "Luxus" können sich
nur die reichen Länder leisten, die zudem verschwenderisch mit dem Wasser umgehen.
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