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Die Flutwelle strömt in die Altstadt

Schon bevor 1866 die Festungseigenschaft Nürnbergs aufgehoben wurde, entstanden neue Durchgänge durch die massive Stadtmauer aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Das Kasemattentor wurde 1848 durch die Stadtmauer gebrochen. Dieser Durchgang ist ein beliebter Weg in die Altstadt.

„In furchbarer Gewalt schießen die Fluten durch die Brückenbogen am Kassemattentor. Eine Ständerlaterne, deren Dachspitze noch 5 Zentimeter aus dem Wasser schaut, läßt die Höhe des Wassers erkennen. Der Stadtgraben ist bis zum Hübnerstor hin ebenfalls unter Wasser." Fränkische Tagespost, 5. Febr. 1909


Einfluss in die Stadt

Der steinerne Bogen über die Pegnitz wurde nach starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg durch einen hölzernen Wehrgang ersetzt. Die mächtigen schräg aufgestellten Balken der Eisbrecher, die auf zeitgenössischen Ansichten zu sehen sind, sind unter den Wassermassen verschwunden.

Das Hochwasser erreicht die Insel Schütt

Nach dem Einfluss in die Stadt teilte sich die Pegnitz am Kasemattentor und floss in einem Mühlengraben um die Kleine Insel Schütt.

Rechts auf dem Bild Häuser der Kleinen Insel Schütt, links Gebäude der Insel Schütt. Die feuchten Hauswände auf beiden Seiten der Pegnitz lassen noch den höchsten Wasserstand erkennen. Sobald das Wasser ablief, kamen die Menschen, um die Schäden zu besichtigen. Auf der Insel Schütt haben sie sich unter den Bäumen versammelt.


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