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| Der
Markt eine brandende See |
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Diese
Klapp-Ansichtskarte gibt einen Überblick über das
Hochwasser am Hauptmarkt. „Am gewaltigsten sieht der
Hauptmarkt aus: Ein großer wildbewegter See, dessen
südliche Seite von einem reißenden Strom durchzogen
wird, alles mit sich nehmend, was nicht niet- und
nagelfest ist. Um 10 Uhr vormittags stand das Wasser am
Schönen Brunnen schon 40 Zentimeter hoch.“
Fränkische Tagespost, 5. Februar 1909 |
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| Bildmontage in Anspielung
auf die Flottenpolitik des Kaiserreiches. Hinter dem
Kreuzer ist der erst 1902 errichtete Neptunbrunnen zu
sehen. Die Nürnberger spotteten: „Neptun in seinem
Element.“ Heute steht der Neptunbrunnen im Stadtpark. |
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Zuschauer
drängten bis nahe an den Schönen Brunnen, auch wenn
sie dabei nasse Füße bekamen. Während hier das
Hochwasser nur zentimeterhoch stieg, erreichte es im
südlichen Teil des Hauptmarktes 2,55 Meter. |
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Hochwassermarken
am Hauptmarkt |
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So
schnell wie die Flut gekommen war, so schnell lief das
Wasser wieder ab und hinterließ eine Schlammwüste.
Bereits einen Tag nach der Flutwelle, stand das Wasser
nur noch in den tiefer gelegenen Straßen und auf dem
südlichen Teil des Hauptmarktes.
Am Bäumler`schen Haus,
Hauptmarkt Nr. 5 (Bildmitte), steht eine Leiter an der
neuen Höchstmarke des Wasserstandes, die in den Putz
geritzt wird.. |
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| Tiefe Löcher im Sand an
der Frauenkirche |
An der Nordseite |
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An der
Südseite |
| Durch
die starke Strömung wurde das Pflaster an beiden Seiten
der Frauenkirche aufgerissen. Die Pegnitz holte sich ihr
ehemaliges Sumpfgebiet zurück. |
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