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| Verse
und Karikaturen zum Hochwasser |
Die
Ereignisse rund um das Hochwasser fanden ihren
Niederschlag in manchen ernsten, aber auch heiteren
Gedichten. Auch die Karikaturisten scheuten nicht davor
zurück, die Ereignisse aufs Korn zu nehmen. Die
Faschingszeit des Jahres 1909 stand in Nürnberg ganz im Zeichen des
Hochwassers. |
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Mundartgedichte
(Auszüge)

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Das Fräulein
Kunigunde |
Als heitere
Episode wird die Geschichte des Fräuleins Kunigunde für
10 Pfennige verkauft. In der Geschichte wird geschildert,
wie zwei junge Menschen durch das Hochwasserereignis - mit
Irrungen und Wirrungen - ihr persönliches Glück gefunden
haben. |
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Obwohl in
Mundart verfasst, ist es nicht schwierig, den Text zu
verstehen. In einer hochdeutschen Übersetzung würde
der Reiz der Geschichte verloren gehen. Zum Lesen bitte
durch Anklicken vergrößern. |
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Karikaturen
auf Postkarten
Neben den Fotopostkarten,
die die Bilder des Hochwassers überlieferten,
entstanden auch witzige Karten, die die Ereignisse in
drastischer Weise schildern.
Auf dieser Ansichtskarte
werden die Betroffenen verhöhnt, die froh sind, ihren
"Krempel" losgeworden zu sein und darauf
hoffen, gut entschädigt zu werden. |
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| Nürnbergs
Zukunft nach dem Hochwasser |
| Zur
Beseitigung der Hochwassergefahr wurde unter anderem
vorgeschlagen, einen Hochwasserstollen durch den
Burgfelsen von Wöhrd bis zur Johannisbrücke zu brechen
und einen Umgehungskanal von Erlenstegen oder Veilhof
über Thon nach Doos zu graben. Diese Diskussionen regten
eine Karikatur und einen Artikel an, in denen
Alternativen aufgezeigt wurden. Nicht ernst gemeint in
der Ausgabe des General Anzeigers vom Faschings-Samstag
1909. |
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