| Historische
Hochwasser in Nürnberg |
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Die
Überschwemmungen trafen vor allem die nördliche
Pegnitzseite, von der Insel Schütt und den angrenzenden
Straßen über den Hauptmarkt bis zum Maxplatz
(siehe nebenstehende Karte von 1909). Während am Südufer
(Lorenzer Seite) das Gelände schnell ansteigt, liegt
die Nordseite (Sebalder Seite) tiefer und war von alters
her ein Sumpfgebiet.
1349
wurde das Gelände des früheren Judenviertels mit ca. 1
Million Kubikmeter Abraum aufgeschüttet und darauf ein Marktplatz (der heutige Hauptmarkt)
errichtet. Von Zeit zu Zeit aber holte sich der Fluss sein altes Ausbreitungsgebiet zurück. |
Die
Lage an der Pegnitz war immer besonders attraktiv für Mühlen,
die die Wasserkraft nutzten und die für die Entwicklung
der Stadt wichtig waren. Es wurden vielfältige
Einbauten in den Fluss vorgenommen, die bei Hochwasser
leicht weggerissen und zum Treibgut wurden. |