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| Rettungsaktion
an der Katharinenmühle |
Nur
noch der Name des Wehrs erinnert an die Katharinenmühle.
1846 entstand anstelle des mittelalterlichen Gebäudes
ein Neubau im Stil der Neugotik. Die beiden
wassergetriebenen Turbinen erbrachten aber nicht
genügend Leistung, so dass der Mahlbetrieb Ende des 19.
Jahrhunderts eingestellt und durch andere Produktions-
und Verkaufsstätten ersetzt wurde. Später wurde hier
auch das städtische Gesundheitsamt untergebracht. Wie
die Mühle, so wurde auch das Nebengebäude mitten in
der Pegnitz einer Mehrfachnutzung zugeführt.
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Im
Nebengebäude der Mühle: Gasthaus zur Pegnitz

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| Die
Katharinenmühle wurde nach der Zerstörung im Zweiten
Weltkrieges nicht wieder aufgebaut. Obwohl von der
Bausubstanz noch relativ viel übrig geblieben war,
mussten die Reste der Pegnitzverbreiterung weichen. |
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Bekannt
und beliebt war das Gasthaus zur Pegnitz mitten in der
Pegnitz. Der
Katharinensteg verband das Gebäude mit der Insel
Schütt und der Gasse Wespennest, die an der
Katharinenmühle entlang führte. |
Feuerwehr
rettet 15 Personen |
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Die
Wirtsleute und Gäste des Gasthauses zur Pegnitz hatten
den Ernst der Lage wohl nicht richtig eingeschätzt. Sie
mussten in das obere Stockwerk und auf das Dach
flüchten. Mit einer Leiter holte die Feuerwehr die
Eingeschlossenen vom Dach. |
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Zur Zeit
der Rettungsaktion ist der Katharinensteg mit dem
eisernen Geländer unter der Flut verschwunden. Hinter
den Bäumen auf der Insel Schütt ist die Villa des
Abziehbilder-Fabrikanten Pocher zu sehen. |
| „Das
Wirtshaus zur Pegnitz, das nach umlaufenden Gerüchten
am Freitag Abend von den Fluten weggespült worden sein
soll, steht glücklicherweise noch, wenn auch seine
Innenräume fast vollständig ruiniert sind".
Fränkische Tagespost, 6. Februar 1909 |
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Das
Katharinenwehr heute |
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| Die
Mühlengebäude sind verschwunden. Wie fast überall in
der Altstadt gleicht die Pegnitz eher einem Kanal als
einem lebendigen Fluss, der einst die Lebensader
Nürnbergs war. Nur rechts der Pegnitzzugang, der von
der Feuerwehr dazu benutzt wird, im Notfall
Pegnitzwasser zum Löschen aufzunehmen, ist über
Jahrhunderte erhalten geblieben. Auch die Eckhäuser am
Wespennest sind bereits auf dem obigen Bild der
Katharinenmühle zu sehen und wurden vor einigen Jahren
stilgerecht renoviert. |
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