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Beste Aussicht vom Prinzregentenufer

Kurz nach der Jahrhundertwende wurde auf dem frei gewordenen Gelände der Cramer-Klett-Werke eine Bebauung mit großzügigen, vornehmen Wohnungen begonnen. Noch heute beeindrucken die Bauten oberhalb der Wöhrder Wiese mit ihren imposanten Fassaden mit Jugendstilelementen. Im Rahmen der Bebauung wurde eine aufwendig befestigte Mauer errichtet, die den Fluten Stand hielt und diese Aufgabe auch noch heute erfüllt.


U-Bahn-Eingänge in der Mauer

Beim Bau der U-Bahn wurden in die Mauer des Prinzregentenufers Eingänge zur U-Bahn-Station Wöhrder Wiese geschaffen. Bei Hochwassergefahr werden die Eingänge mit Balken und Sandsäcken im unteren Bereich wasserdicht gemacht. Dadurch ist eine Gefährdung des U-Bahn-Betriebes ausgeschlossen.


Wildromantische Wöhrder Wiese

"Freitag früh 9 Uhr bot sich dem Beschauer ein wildromantisches Bild. Die Wöhrder Wiese gleicht einem großen breiten Strom von schmutziggelbem Wasser. Dahertreibende Telephonmasten haben sich an Bäumen gefangen und bilden mit anderen Gegenständen Wehre, über welche die Wassermassen tosend stürzen. Die hohe Mauer des Prinzregentenufers ragt nur mehr 1,50 Meter über den Wasserspiegel empor." Fränkische Tagespost, 5. Februar 1909

Am Prinzregentenufer und auf der benachbarten Steubenbrücke (damals: Kasemattenbrücke) drängten sich die Menschenmassen. Die Brücken über die beiden Pegnitzarme waren 1909 neben der Hallertorbrücke die einzigen hochwasserfreien Pegnitzübergange für die Altstadtbewohner. Die Brücken wurden als Teil des Straßenrings um die Altstadt angelegt.Die Kasemattenbrücke wirkte wie eine Staumauer. Die Neugierigen begaben sich in große Gefahr, da die Brücke einsturzgefährdet war.


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