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Baumaßnahmen in der Altstadt

Situation nach 1945
Die Nürnberger Innenstadt wurde weitgehend zerstört. Entlang der Pegnitz standen Gebäuderuinen. Wehranlagen waren eingefallen, Wasserräder zerstört. Ein Wiederaufbau der Wasserkraftnutzung rechnete sich nicht. Die Planungen zum Hochwasserschutz wurden neu aufgerollt. Im Vergleich zur früheren Studie hatte sich die Lage völlig verändert: ein umfassender Ausbau der Pegnitz in der Altstadt war möglich.
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Hochwasserschutzmauern
Die Pegnitz erhielt ein breiteres Gewässerbett. Auf eine Länge von 2,7 km wurden Sandsteinmauern zum Hochwasserschutz errichtet. Rund 90 000 m3 Boden wurde bewegt.

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Wehranlagen
Die früher festen Wehre wurden durch bewegliche ersetzt. Sie halten den Wasserspiegel bei niedrigen Abflüssen und geben den Abflußquerschnitt bei Hochwasser frei. Sie sind als Dachwehre konstruiert.

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Hochwasserstollen
Im Bereich der Museumsbrücke waren die Verhältnisse sehr beengt. Die Lösung war ein Stollen, der parallel zur Pegnitz angelegt wurde. Er kann bei Hochwasser rund 130 m³/s aufnehmen.
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Bauzeit und Kosten
Die Baumaßnahmen wurden von 1950 bis 1962 ausgeführt. Insgesamt waren 18 Bauabschnitte notwendig. Die damaligen Gesamtkosten betrugen rund 11 Mio. DM (nach heutigen Kostenstand rund 60 Mio. DM). Die Finanzierung ruhte auf drei Schultern: Stadt Nürnberg, Bezirk Mittelfranken und Freistaat Bayern.
 
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