Die Zukunftskonferenz für Schwabach
Rund 80 Schwabacher Bürger haben sich am 19./20. Januar 2001 auf eine Gedankenreise in die Zukunft ihrer Stadt eingelassen und konzentriert an Projekten für das neue Schwabach gefeilt. Ausgangspunkt waren die Fragen: Was fehlt unserer Stadt? Wo sind die Schwerpunkte im Programm »Soziale Stadt« zu setzen? Wie kann man brachliegende Potenziale nutzen? Wie kommt man schnell zu konkreten Ergebnissen?
Zukunftskonferenz - Wie geht das?
In einer Werkstattatmosphäre hat Kreativität die besten Chancen. Verschiedenste Menschen kommen zusammen, die das Anliegen verbindet, das Beste für die Zukunft ihrer Stadt zu suchen. Sie kommen freiwillig und in ihrer Freizeit. Moderatoren helfen, diesen Prozess zu gestalten. Andreas Burhorn vom OPuS Consulting Team, ein erfahrener Leiter solcher Zusammenkünfte, formuliert einige der Grundsätze für das Gelingen:
- Gemeinsam sehen wir mehr
- Ergänzen statt Bekämpfen
- »Sowohl/als auch« statt »entweder/oder«
- Neue Chancen statt alter Hüte
- Gestalten statt Zerreden
- Sich auf den Prozess einlassen.
Auf diese Weise kann man:
- Ideen und Visionen entwickeln und den Blick über den Tellerrand wagen
- Attraktive und konkrete Projekte zur Vitalisierung Schwabachs finden
Der Weg zu den »Projekten für Schwabach«
Die Moderatoren führten zielgerichtet durch den Tagesablauf. Sie luden dazu ein, die Zukunft Schwabachs aus verschiedensten Perspektiven zu betrachten. Kleine Ausblicke (»Impulsreferate«) und die künstlerische Begleitung durch den Maler Markus Wortmann halfen beim Blick über den Tellerrand.
Freitag, 19. Januar 2001: In Arbeitsgruppen wurden wichtige lokale, regionale und globale Trends benannt. Dabei galt es die Chancen und Risiken zu erkennen und Leitstrategien für Schwabach zu entwickeln.
Samstag, 20. Januar 2001: Zwölf Gruppen formulierten je ein Sprintprojekt (zu realisieren bis Sommer 2001) und ein mittel- bis langfristiges Vorhaben (zu realisieren bis Sommer 2003). Daraus wählten alle Teilnehmer zehn Leitprojekte aus. Das Ziel: leuchtkräftige, visionäre und attraktive Projektideen.
In neu gebildeten Arbeitsgruppen wurden diese Vorschläge intensiver ausgearbeitet. Am Ende der Zukunftskonferenz fanden sich für jedes der Projekte Paten, die sich um die weitere Begleitung und Umsetzung der Ideen kümmern.
Die Projekte der Zukunftskonferenz sind auf den folgenden Seiten kurz beschrieben.