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Veranstaltungen 2007:
Gründung der pARTizipatoren

Neue Horizonte – partizipative Kunstformen im öffentlichen Raum

Kurzbeschreibung Vortrag & Workshop

Mitschrift des Workshops (PDF-Datei) >>
Neue Horizonte (PDF-Datei) >>

Bildergalerie vom Workshop

 

Hintergrund:

Termin: Montag, 02.07.2007
Zeit: 18 – 22 h
Ort: Künstlerhaus-Kulturzentrum K4,
2. OG Glasbau, Königstraße 93, 90402 Nürnberg, Tel.: 0911 / 22 36 47

Nürnberg verfügt über eine lange und bedeutsame Geschichte und ist eine der Vorreiter und Erfolgsstädte der Soziokultur in der Bundesrepublik Deutschland.

Anfang des Jahres 2007 beschrieb eine Akteurin während einer Podiumsveranstaltung zur Themenreihe „Perspektive Soziokultur“ im Künstlerhaus K4 die Stimmung in der Stadt als eine, in der Raum sowie Bedarf für Erweiterung und Erneuerung von Herangehensweisen besteht.

In dem Prozeß der Betrachtung von Möglichkeiten ist Kunst im öffentlichen Raum ein potenter Ansatz. Zahlreiche Beispiele von langzeitlich angelegten Kunstprojekten im urbanen Raum, die es sich zum Inhalt gemacht haben, mit künstlerischen Mitteln auf die ästhetische, soziale und räumliche Atmosphäre einzuwirken lassen sich beschreiben und ihre Wirkungen analysieren. Da diese Einwirkungen der Kunst im öffentlichen Raum ebenfalls Ziele der soziokulturellen Arbeit darstellen, wollen die pARTizipatoren über diese Erfahrungen einen Austausch organisieren und dabei neue Ideen aufnehmen, vertiefen und im Idealfall umsetzen. Für diesen Prozess haben sie die Künstlerin Susanne Bosch erneut nach Nürnberg eingeladen.

Gegenstand und Ziel:

Am 2. Juli 2007 werden drei Kunstprojekte von Susanne Bosch vorgestellt und analysiert. Ferner werden die TeilnehmerInnen in einem anschließenden 2-stündigen Workshop eingeladen, anhand eines Stadtteils in Nürnberg ein Brainstorming vor zu nehmen, welche kreativen Strategien man gemeinsam für diesen Stadtteil entwickeln könnte.

Ein kurzfristiges Ziel des Abends ist das gemeinsame erkennen von Ideen und kreativen Potentialen, das Erleben von Kollaboration jenseits von institutioneller Anbindung oder Beruf. Ein mittel- bis langfristiges Ziel ist das gemeinsame Erarbeiten einer umsetzbaren, kreativen Struktur und Strategie für einen Nürnberger Stadtteil.

 

Teil 1: Vortrag

Dauer: ca. 1 Stunde

Vorstellung von 3 konkreten Kunstprojekten aus dem Kontext Nachhaltigkeit bzw. partizipatorische Kunst.

Die Vorstellung von Susanne Bosch wird die künstlerische Konzeption sowie die Rahmenbedingungen um den Ablauf, den partizipatorischen Ansatz, die Partner in dem Prozess, die Finanzierung und die Nachhaltigkeit beschreiben. Die Analyse der Projekte umfaßt u.a.: Struktur vor Ort, Dauer, Städtische Einbindung, Träger, Publicity, Künstler, Ansatz, Kommunikation des Künstlers mit Bevölkerung.

 

Pause

ca. 30 Minuten

 

Teil 2: Workshop

Dauer: ca. 2,0–2,5 Stunden

Mit Mitteln der Openspace-Konferenz und des Futureworkshops wird das Publikum eingeladen, in 2 Stunden gemeinsam möglichst konkret in Aktionsfelder vorzustoßen und die Frage zu verfolgen, was konkret in Nürnberg machbar ist.

Phase 1: Vorgestellt wird in 10 Minuten ein Stadtteil von Nürnberg mit allen denkbaren Eckdaten (Demographie, Größe, Institutionen, Lage, Problemlage, Potenzen, Anbindung, ...)

Frage: Was benötigt dieser Stadtteil? Was kann ein Kunstprojekt diesem Stadtteil als Mehrwert anbieten? Was für Ideen gibt es für ein längerfristiges Kunstprojekt vor Ort?

Aufgabe: In Gruppen zu 4-6 Personen werden mit Rahmenvorgaben von Susanne Bosch kreative Ideen für diesen konkreten Stadtteil erarbeitet.

Wünschenswert wäre, wenn 20 bis 30 Leute teilnehmen. Zielgruppe sind Künstlerinnen und Akteure aus der Soziokultur und andere Partner, die in Projekten arbeiten, d.h. Teilnehmer, die entweder ein kreatives oder ein strukturelles Potential mitbringen. (Dauer ca. 1.5 h)

Die Ideen der Kleingruppen werden in der Großgruppe vorgestellt, diskutiert und am Ende zu einem Aktionsplan formuliert. Ob und wie dieser weiter entwickelt oder umgesetzt wird, obliegt dem Veranstalter. (Dauer ca. 30 min)

Zielgruppe: Bildende und Darstellende KünstlerInnen, Aktivisten der Soziokultur, StadtteilarbeiterInnen, SozialarbeiterInnen, engagierte StadtteilbewohnerInnen, bürgerschaftlich Engaierte, KulturpädagogInnen, JournalistInnen, PolitikerInnen, KünstlerInnen u.v.m.

Kosten: Keine, lediglich Kreativität, Offenheit und Interesse ist unabdingbare Voraussetzung.