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E X P R E S S I O N


BASIS Ich generiere meine Klänge phonetisch und in Echtzeit. Sämtliche Stimmklänge haben dabei Relevanz und werden holophon oder virtuell räumlich verortet. Ich arbeite sowohl im Stereofeld als auch quadrophon, oktophon oder mit der Wellenfeldsynthese.

ECHTZEIT Innerhalb meines akustischen Wirkens, versuche ich meinem situativen Selbst und den resultierenden klanglichen Bedürfnissen ohne prädisponierende Planung gerecht zu werden und Ausdruck zu verleihen. In Kombination mit Elektroakustik und virtuellem Raumklang arbeite ich ohne (vorgefertigte) Samples und Vorprogrammierungen. Die Herausforderung in dieser Mensch/Maschine Verbindung besteht darin, Klangproduktion, Klangmanipulation und Klangspationierung maximal intuitiv verschränken zu können. Die technischen Bedingungen, Filter, Software und DAW Controller versuche ich dem anzupassen.

MANIPULATED/UKO Mittels phonetischer, analoger und digitaler Techniken erreiche ich, meine Stimmklänge zu verformen und zu verfremden. Klangforschung und Klangschöpfung mit einem Fokus auf Mikroklänge, Artifakte und abstrahiertes, multiinterpretatives Klangmaterial. „Das UKO (unbekanntes Klangobjekt) ist als ein offenes, unterdeterminiertes Zeichen, dessen Vagheit verwundbare Offenheit und gleichzeitig neugierige Spannung erzeugt zu verstehen. Das nicht eindeutige Klangobjekt stellt eine Frage, und der Hörer wird versuchen das Rätsel durch Interpretation zu lösen.“ (Quelle: B. Flückiger - Sound Design 2002 Schüren Verlag, Marburg. Deutschland)

RAUMKLANG Ich agiere intuitiv spationierend (stereo, quadrophon, 5.1, oktophon, WFS), platziere und bewege meine Klänge prozessual unter Einbeziehung unterschiedlicher Raumsimulationen.
Raumöffnung - Raumverschluß, Vordergrund - Hintergrund Positionierungen sowie Verweben/Verschmelzen/Schichten und Loslösen von Klang-bündelungen sind bedeutsame klangkünstlerische Gestaltungspolaritäten.

AUDITION Die Präsentation ist visuell unauffällig oder in lichtreduziertem Ambiente. Diese bevorzugt akusmatische Hörsituation (Klang ist keiner Quelle zuordbar) bedingt die reine akustische Rezeption. Darüberhinaus mache ich Klang physisch-taktil wahrnehmbar - vergleichbar mit einer klangskulpturale Materialisierung.

MATERIAL:
Ich benutze 2 verschiedene Settings, die ich je nach Umgebung (Solo, Zusammenspiel, Raum) und Befindlichkeit einsetze.
1. Phonetik: Phonetische Expression im Stereofeld, keine Filter.
2. VIrtuelle Phonetik: Direkte Manipulation der phonetischen Signale via virtuellen Filter und FX. Unterschiedliche Räume und Raumbewegungen im stereo- oder quadrophonen Feld. Steuerung über Midi Controller McMillens QuNeo.

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